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Wettbewerbsregion Thüringen
Das kleine Land Thüringen hat eine große Geschichte. Bereits im 6. Jahrhundert gab es ein „Thüringerreich“. Aber erst 1400 Jahre später, im Jahr 1920, wurde ein „Land Thüringen“ gegründet. Mehrere Orte im Nordwesten Thüringens nehmen für sich in Anspruch, der exakte Mittelpunkt Deutschlands zu sein.
Die wirtschaftlichen Verwerfungen aus der Zeit der sozialistischen Zentralverwaltungswirtschaft und des Umbruchs zur sozialen Marktwirtschaft hat das Land inzwischen gut lösen können. Mit klarem Willen und starken Investitionen, mit Fleiß und Engagement, mit kaufmännischem Geschick und gesundem Risiko. Bei der Nutzung aller modernen wissenschaftlichen Methoden der Wirtschafts- und Landespolitik standen die Universitäten in Jena und Erfurt, die Hochschulen in Ilmenau und Weimar, die Fachhochschulen und Berufsakademien zur Verfügung.
Der Gaul, der den Karren zieht
Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ wurde 1998 erstmals für Thüringen ausgeschrieben.
Der damalige Ministerpräsident Bernhard Vogel sagte zur Preisverleihung 1999 im Erfurter Kaisersaal „Manche halten den Unternehmer für eine Kuh, die man immerzu melken kann, manche sehen in ihm einen räudigen Wolf, den man totschlagen muss, und nur wenige erkennen in ihm den Gaul, der den Karren der Volkswirtschaft zieht. Ich bekenne, ich gehöre zu den Letzteren, darum bin ich hier!".
Mit dem Sonderpreis „Wirtschaftsförderer des Jahres“ wurde er im Jahr 2002 ausgezeichnet. Der spätere Vorstandsvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung ist der einzige Politiker Deutschlands, der Ministerpräsident zweier Länder war und wesentliche persönliche Verdienste daran hat, dass der Freistaat Thüringen nach der Wende 1989 den Anschluss an die soziale Marktwirtschaft gefunden hat.
Feste Tradition
Der „Große Preises des Mittelstandes“ hat in Thüringen feste Tradition. Die Wirtschaftsminister Franz Schuster, Jürgen Reinholz, Matthias Machnig waren Schirmherren. Im Präsidium der Oskar-Patzelt-Stiftung ist die Landtagspräsidentin a.D. Prof. Dagmar Schipanski tätig. André Kühne von der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera, Frank Heuer von der Technologieregion Jena, Steffen Körner aus Gotha und Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Müller aus Suhl sind vor Ort als regionale Servicestellen oder Botschafter tätig.
Starke Firmen, starke Vorbilder
Thüringen hat starke Firmen, Vorbilder, die weit über ihre Region hinaus ausstrahlen. Allein aus Jena kommen zum Beispiel die nach der Wende gegründeten Preisträger und Finalisten VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH, die Analytik Jena AG oder die Kontinent Spedition GmbH.
Weitere Preisträger der Vorjahre, die 2012 zum Premier nominiert wurden, sind zum Beispiel die TMP Fenster + Türen GmbH aus Bad Langensalza, Königsee Implantate GmbH aus Aschau, Krieger und Schramm GmbH & Co. KG aus Dingelstädt, die traditionsreiche N. L. Chrestensen Erfurter Samen- und Pflanzenzucht GmbH, die GARANT Türen und Zargen GmbH aus Ichtershausen oder Medium Control Systeme Franke & Hagenest GmbH aus Altenburg. Unter den 132 Nominierungen für 2012 sind erneuerte Traditionsbetriebe wie die zur Eschenbach Porzellan Group gehörende Neue Porzellanfabrik Triptis GmbH oder die IL Metronic Sensortechnik GmbH aus Ilmenau.
Erste Biodieselanlage in Thüringen
Aus Bad Langensalza kommt auch die ADIB-Firmengruppe, die heute Produktionspartner für Pflanzenschutzspritzen in den Niederlanden, Tschechien, Rumänien und Dänemark ist, die erste Biodieselanlage in Thüringen aufstellt, als Absatzpartner für Fleisch- und Wurstwaren in Dubai tätig ist und Außendienstmitarbeiter in Frankreich, Irland und den Niederlanden hat. Als landwirtschaftlicher Betrieb ist ADIB Mittelstand im besten Sinne: 2006 mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet und 2012 zum Premier nominiert.
Aus dem Odenwald kommend eroberte NESTRO ab 1990 den Osten Deutschlands und bezog 1992 das heutige Firmengelände in Schkölen OT Hainchen (Thüringen). Es folgten Niederlassungen in Polen, Ungarn, der Ukraine und Rumänien, sowie Vertriebsbüros in Spanien, Frankreich, Litauen, Russland und Weißrussland.
Berufsbildung ohne Grenzen
Zu welchen Beschäftigungswirkungen Existenzgründer fähig sind, zeigen die HBS Elektrobau GmbH aus Oettersdorf und die ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH aus Jena. In beiden Fällen wurde Anfang der 90er Jahre mit ein paar wenigen Mitarbeitern gestartet und heute beziehen jeweils mehrere hundert Familien ihren Lebensunterhalt aus der Arbeit bei diesen Preisträgern des „Großen Preises des Mittelstandes“.Regionale Initiativen vom Programm „Berufsbildung ohne Grenzen" bis zur Erhaltung der Lobdeburg oberhalb von Jena schätzen die Unterstützung der starken und engagierten Unternehmen.
Ein Segen für die Einwohner
Als sich der Oettersdorfer Dietmar Schindler 1991 selbstständig machte und 24 Mitarbeiter der Elektroabteilung eines abgewickelten VEB in seinem Heimatdorf vor der Arbeitslosigkeit bewahrte, ahnte niemand, welchen Segen das für das 900-Einwohner-Dorf bedeuten würde.
Die 24 Beschäftigten sind noch heute bei der HBS Elektrobau GmbH und 350 weitere dazu. Davon wurden 120 bei HBS selbst ausgebildet. Die HBS-Erfolgsgeschichte beruht auf drei Säulen. Der differenzierten Kundenstruktur in den Kernkompetenzen, den hervorragend qualifizierten und motivierten Mitarbeitern und der eigenfinanzierten modernsten Ausrüstung an Maschinen, Mess- und Prüfmitteln und Werkzeugen.Partnerschaft mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern ist das Markenzeichen der Firma.
Gegründet, verstaatlicht, reprivatisiert, modernisiert
1867 gründete der dänische Gärtnergehilfe Niels Lund Chrestensen in Erfurt einen Samen- und Pflanzenzuchtbetrieb und entfaltete rasch weltweite Aktivitäten. 1972 in der DDR verstaatlicht, gelang 1990 eine erfolgreiche Reprivatisierung. Nach Modernisierung und wirtschaftlicher Umgestaltung hat sich das Unternehmen wieder erfolgreich im Markt etabliert. Aktivitäten mit modernen Zuchtmethoden setzen sich heute mit In-Vitro-Zuchtverfahren fort. Das Unternehmen ist in allen wirtschaftlichen Bereichen bis hin zu ökologischem Anbau nach EU-Verordnungen zertifiziert und engagiert sich umfangreich vom lokalen Bündnis für Familie bis zum DIHK.
Das 12. Erfolgsgeheimnis
Der Thüringer ist ein stolzer Menschenschlag, der sich nie „ins Bockshorn jagen“ lässt. Er vertraut dem wichtigsten Instrument des Homo sapiens, dem gesunden Menschenverstand. In der Folge der Philosophen Fichte, Schelling und Hegel hat der „gesunde Menschenverstand“ in Deutschland lange keinen guten Ruf gehabt. Im angelsächsischen Sprachraum dagegen genießt die Bedeutung von ‚gesunder Menschenverstand’ als common sense durchgehend hohe Anerkennung.
Prinzip GMV: Gesunder Menschenverstand
Moderne Forschungen zum Beispiel von Gerd Gigerenzer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin unterstützen heute einen gesunden Pragmatismus in der Urteilsfindung. Nicht zuletzt haben ja gerade die wissenschaftlichsten Modelle der Finanzwirtschaft die Weltfinanzkrise der letzten Jahre nicht verhindert, sondern befördert. Umso wichtiger ist die Rückbesinnung nicht nur auf grundlegende Werte menschlichen Zusammenwirkens, sondern auch auf den „gesunden Menschenverstand“ und die „Bauchentscheidungen“. Denn letztlich gilt heute wie vor Jahrhunderten: Wer Erfolg hat, hat recht.
Wettbewerbsregion Schleswig-Holstein/Hamburg
Schleswig-Holstein ist mit 2,8 Millionen Einwohnern das zweitkleinste Flächenland und Hamburg mit 1,8 Millionen Bürgern die zweitgrößte Stadt Deutschlands mit der großen Vergangenheit der Hanse als erster Wirtschaftsverbund Deutschlands. Manche wirtschaftswissenschaftlichen Prognosen meinen, dass die städtischen Regionen Europas künftig eine größere Rolle spielen werden.
Deshalb wurde auch bereits diskutiert, ob nördliche Bundesländer sich besser zu einem Nordstaat zusammenschließen sollten. Es gibt starke und wichtige Ansätze in einigen norddeutschen Bundesländern, die Zusammenarbeit zu verbessern. Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ will diese kooperative Grundhaltung unterstützen: Hier bilden Schleswig-Holstein und Hamburg zusammen die nördlichste der zwölf Wettbewerbsregionen.
Impuls aus Hamburg
Einer der berühmtesten Hamburger ist der Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Natürlich war auch Helmut Schmidt schon mal Schirmherr des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“, und zwar vor genau 10 Jahren, im Jahr 2002. Seine Unterstützung gab den Organisatoren der Stiftung den entscheidenden Impuls, den Wettbewerb ab 2003 in ganz Deutschland auszuschreiben.
Der erste Preisträger aus dieser Region war im Jahr 2004 die 1995 gegründete m-u-t aus Wedel, damals nominiert durch die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH. Der Hersteller von Messgeräten für Medizin- und Umwelttechnik produziert für die Bereiche Spektroskopie, Laborautomation, Medizintechnik, Brandfrüherkennung und Luftfahrtsicherheit. 2007 kam mit dem Börsengang der Durchbruch. Die m-u-t AG ist heute eine Firmengruppe hochinteressanter Unternehmen, solide finanziert, straff organisiert und mit einem klaren Zukunftskonzept.
100-Marke geknackt
Erstmals wurde im Wettbewerbsjahr 2012 die 100er-Marke bei der Zahl nominierter Unternehmen durchbrochen. Erstmals nominiert wurde die WEL Fonds Verwaltungs GmbH mit Sitz in Hamburg. Der WEL Fonds ist Teil eines großen Puzzles um das Wachstum erneuerbarer Energieformen und Umwelttechnologien zu beschleunigen. An der Spitze des Fondsmanagements steht die geschäftsführende Gesellschafterin Ute Seehaus. Der WEL Fonds vereint die Vielschichtigkeit von Klimawandel, Rohstoffknappheit und Ökologie in einer einzigartigen Kapitalanlage, um das Wachstum erneuerbarer Energieformen und Umwelttechnologien zu beschleunigen. Doch nicht nur Newcomer und modernste Industrien, sondern auch Klassiker“ gehören zum Portfolio gesunder mittelständischer Wirtschaftsstruktur im Norden unserer Republik. Wer in der Metropolregion Hamburg kennt nicht Budnikowsky?
Bunter Branchenmix
1912 als Bandagengeschäft gegründet, wechselte Iwan BUDNIKOWSKY das Metier und wurde Seifengroßhändler mit der Idee: Den Menschen Hygieneprodukte zu günstigen Preisen anzubieten. 2011 feierten die 1.900 Mitarbeiter und 46 Auszubildenden bereits die Auszeichnung als Finalist des Wettbewerbs.
Einige der bisherigen Preisträger der Region kommen aus der „old economy“: die 1927 gegründete innovative EDUR-Pumpenfabrik Eduard Redlien GmbH & Co. KG aus Kiel, die 1897 gegründete Queisser Pharma GmbH, deren Marke Doppelherz® Energie-Tonikum überall bekannt ist, die höchst moderne Gebr. Friedrich GmbH & Co.KG Schiffswerft, oder die 1885 gegründete Mankenberg GmbH aus Lübeck, deren Mankenberg-Ventile legendär sind.
Handwerk ohne Grenzen
Manchmal führen nur Umwege zum Ziel. Der Zimmerer Wolfgang Raddatz musste seinen Meisterbrief in Schwerin machen, weil Lübeck ursprünglich nicht erkannte, dass dieser Mann mit dem „Norddeutschen Handwerkerring“ sogar die Kompetenz mehrerer Betriebe zu bündeln vermochte. 2000 gründete er den eigenen Betrieb mit einer einzigartigen Kombination von klassischem Handwerk und Dienstleistung. Barrierefreies Bauen und Wohnen wurde mit dem demographischen Wandel zu einem besonderen Schwerpunkt. Nachdem er in fünf Jahren Umsatz und Beschäftigungszahl auf 17 Beschäftigte verdreifachte, wurde er 2006 als Preisträger ausgezeichnet. Ein Mutmacher ist auch die erst 1997 gegründete Vater Gruppe, heute mit 260 Beschäftigten einer der führenden IT-Dienstleister im Norden Deutschlands.
Der Gründer Klaus-Hinrich Vater wurde von der Vollversammlung der IHK Kiel zum Präsidenten und sogar zum Vorsitzenden der IHK Nord gewählt. Die Unternehmensgruppe wurde im Wettbewerbsjahr 2012 zur Auszeichnung als „Premier“ nominiert.
Vor Ort aktiv
Die „gute Seele“ der Oskar-Patzelt-Stiftung vor Ort im Norden ist Gisela Heumann, die Komplementärin der CreArte KG change management aus Schönkirchen. Seit mehreren Jahren leitet sie die regionale Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung als Ansprechpartner für Firmen und Kommunen bei allen Fragen rund um den Wettbewerb und arbeitet auch als eine von über 100 Juroren und Jurorinnen in den vierzehn Jurys des Wettbewerbs mit.
Das 11. Erfolgsgeheimnis
Warum sich gute Firmen durchsetzen, immer wieder an radikal veränderte Marktbedingungen anpassen können, und deshalb letztlich auch in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen werden, kann man in den Biographien der Wettbewerbsteilnehmer aus dem Norden finden.
Unbedingte Qualität
Das beginnt bei der strategischen Planung und setzt sich durch alle Vorbereitungs- und Fertigungsprozesse fort. Null-Fehler-Toleranz im Umgang mit dem Produkt, dem Kunden, dem Kollegen, dem Team – so kann man Innovationen durchsetzen und unvermeidbare Krisen bewältigen.
Gewinner nutzen alle Instrumente, die bei der Qualitätssicherung helfen können. Zertifizierungen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse sind hier keine Sonntagsbeschäftigung, sondern Alltag.
Kraft tanken
Jetzt im Mai können wir wieder die Sonne anzapfen und die inneren Batterien mit warmer, lebendiger Energie aufladen. Ich liebe die Gelegenheit, auch an harten 18-Stunden-Tagen unterwegs auf Dienstreise, einfach mal kurz an einer Raststätte eine Viertelstunde in der Sonne zu sitzen. Mich kurz, aber tief und gründlich zu erholen.
Jeder von uns hat seine ganz individuellen Situationen, die ihn aktivieren und in Stress versetzen oder in denen er zur Ruhe kommt. Situationen, in denen die Seele auspendeln kann. Aus diesen Situationen schöpfen wir die Kraft, die wir brauchen, um uns anschließend wieder dem Leben und seinen Herausforderungen zu stellen. Das Leben ist vollkommen gerecht in der Zuteilung von Zeit. Jeder hat jeden Tag genau 24 Stunden Lebenszeit zur Verfügung. Mehr bekommt keiner. Ob er Milliardär ist oder Rentner oder Hartz-IV-Empfänger.
Selbstverständlich unterscheiden sich Menschen in den Chancen, die ihnen das Leben bietet. Aber sie unterscheiden sich eben mindestens genauso stark in der Fähigkeit, diese Chancen zu nutzen. Und sie unterscheiden sich sogar im Willen, diese Fähigkeiten überhaupt einsetzen zu wollen. Der Optimist sieht in jedem Problem eine Chance. Und der Pessimist sieht hinter jeder Chance ein Problem.
Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. Aber man kann auch niemanden zwingen, ein Glas wehmütig als halb leer zu betrauern, das halb voll Wasser ist. Solange man nicht gekostet hat, weiß man gar nicht, ob sich dieses Wasser letztlich nicht vielleicht sogar als köstlicher Wein entpuppt.Viel zu selten wird darüber nachgedacht, wie wir Menschen helfen können, stark zu werden. Vor allem junge Menschen sollten in ihrem natürlichen Drang, die Welt zu verändern, bestärkt werden. Daran haben doch gerade Unternehmer ein existentielles Interesse.
Unsere Tage sind gefüllt mit Resultaten, an denen wir uns messen und messen lassen. Was nicht gelang, das kann verbessert oder korrigiert werden. Doch was gelang, daran sollten wir uns freuen. Daraus sollten wir Energie schöpfen, wie aus der Viertelstunde in der Sonne. Und niemandem sollten wir erlauben, uns das auszureden.
Leistung mit Leidenschaft: Wer einen wirklich unvergesslichen Abend erleben will…
17:00 Uhr Sektempfang: Man trifft sich. Man redet. Man ist gespannt. 18:00 Uhr Preisverleihung: Traditionell knistert der Galaabend vor Spannung:
Für den wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb wurden 2012 bundesweit 3.589 Unternehmen nominiert. Doch keiner der Teilnehmer erfährt vorher, wen die über 100 Juroren in zwölf Regionaljurys als Preisträger oder Finalist ausgewählt haben. Erst auf der glanzvollen Auszeichnungsgala werden die Auszuzeichnenden mit dem Satz „Ich bitte nach vorn...“ öffentlich bekannt gegeben.
Mit Charme, Witz und Noblesse
20:00 Uhr sorgt das Buffet für eine emotionale Pause und für kulinarische Leckerbissen. Dann, halb neun, wird das Deckenlicht im Saal gedimmt. Tiefe Gongschläge, mitreißende Musik und furiose Videoclips leiten zum nächsten Teil des Abends über: zum Mittelstands-Ball. In Magdeburg und Dresden, in Berlin und Bremen, in Würzburg und Düsseldorf haben sich die Bälle der Oskar-Patzelt-Stiftung einen Ruf als wahres Highlight der Ballsaison erworben. Das Motto des Abends ist „Leistung mit Leidenschaft…“. Durchs Programm führen mit bewährtem Charme, Witz und Noblesse die Fernsehmoderatoren Anja Koebel bzw. Axel Bulthaupt.
Bis zur Ekstase
Gleich nach dem obligatorischen Eröffnungswalzer erobern die Gäste die Tanzfläche. Die Lounge Society begleitet das Publikum durch den Abend und in romantische und rockige Tanzrunden. Angeheizt durch die spielerische Raffinesse der Musiker, jeder für sich ein exzellenter Solist, kann sich dieser Faszination niemand entziehen. Die charismatischen Stimmen der souligen Solisten bereiten den Höhepunkt vor: Der Giants Club, bekannt aus Hugo Egon Balders Hitgiganten, rockt das Publikum bis zur Ekstase.
Entertainment at it‘s best
Mehrfach tanzen sich die Damen und Herren vom Showballett Berlin mit Faszination und Leidenschaft in die Herzen der Zuschauer. Seit Jahren begleiten sie die Mittelstands-Bälle der Oskar-Patzelt-Stiftung – jährlich mit neuen Choreographien, Ideen, Kostümen – einfach Meisterklasse. Die ungewöhnlichen Akrobaten der Dolls Company lassen mit ihrer Marionettennummer dem Publikum keine Zeit zum Luftholen. Show & Entertainment at it‘s best – natürlich alles live! Immer wieder wird der Abend von visuellen und akustischen Leckerbissen durchsetzt. Regisseur Christoph Enderlein und die 15 Ton-und Kameratechniker von Phönix aus Dresden und BTA Video aus Berlin geben ihr Bestes, um die Künstler zu unterstützen…
Wettbewerbsregion Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt gehört trotz großer Fläche mit rund 2,3 Millionen Einwohner zu den kleineren Bundesländern, allerdings mit einer großen Geschichte. Die Gegend des heutigen Landes Sachsen-Anhalt war im Frühmittelalter einer der kulturellen Schwerpunkte im deutschsprachigen Raum. Die heutige Landeshauptstadt Magdeburg war zu jener Zeit eines der politischen Zentren im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Von der früheren Bedeutung der gesamten Region zeugen heute die für das Land typischen, gut erhaltenen Baudenkmäler aus der Zeit der Romanik und der Gotik.
Das Bundesverdienstkreuz
Mit der Oskar-Patzelt-Stiftung verbindet das Land eine lange enge Zusammenarbeit. Die Ministerpräsidenten Christoph Bergner, Reinhard Höppner, Wolfgang Böhmer und jetzt Reiner Haseloff ließen es sich nicht nehmen, selbst die Schirmherrschaften über den jährlichen Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ für die Wettbewerbsregion Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Wolfgang Böhmer überreichte Dr. Helfried Schmidt im Jahr 2008 im Auftrag des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zur Preisverleihung in Magdeburg das Bundesverdienstkreuz. Er ist heute Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung. Staatsministerin Cornelia Pieper, ist die „dienstälteste“ Politikerin an der Seite der Oskar-Patzelt-Stiftung.
Von Mitteldeutschland ausgegangen
„Die Leistungen der mittelständischen Unternehmen können gar nicht genug gewürdigt werden. Sie tragen unsere Wirtschaft, ganz besonders bei uns in Ostdeutschland, wo es nur sehr wenige große Firmen gibt.“ sagte Rainer Haseloff. „Ich begrüße deshalb die Initiative „Großer Preis des Mittelstandes“ und habe gerne die Schirmherrschaft für die Auszeichnungsgala übernommen. Ich freue mich besonders, dass diese Initiative von Mitteldeutschland ausgegangen ist und von hier aus auf ganz Deutschland ausgeweitet wurde.
Auf dem richtigen Weg
Dass wir auch bei uns im Land einen dynamischen Aufschwung verspüren, ist das Verdienst der kleinen und mittleren Firmen. Selbstverständlich ist das nicht: Die tiefste Krise in Deutschland nach dem Krieg war eine harte Bewährungsprobe für unsere Wirtschaft. Diese Probe hat sie mit Bravour bestanden. Der Erfolg bestätigt auch, dass die Landesregierung mit ihrer Mittelstandspolitik auf dem richtigen Weg ist.
Neue Wachstumsimpulse
Mit Wolfgang März, Sven Horn und Jochen Zeiger von der IHK Magdeburg, mit Wolfgang Winkler, Prof. Peter Heimann, Carola Schaar von der IHK Halle-Dessau, mit den Städten Magdeburg, Halle/S. und Dessau, mit Landkreisen und Kommunen gibt es eine enge Zusammenarbeit. Matthias Freiling von der ARENA GmbH, Niederlassung Dessau-Roßlau wirkt unter anderem als Botschafter des Wettbewerbs mit. Prof. Ullrich Blum von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Oskar-Patzelt-Stiftung, wirbt derzeit für eine ergänzende Strategie des externen Wachstums, also der mittelständischen Unternehmensübernahmen, um neue Wachstumsimpulse in der mitteldeutschen Wirtschaft setzen. Deutlich wird die Gefährdung der vertikalen Leuchttürme, wenn sie – wie vor wenigen Jahren die Massenspeicherchips und nun die Solarmodule – infolge weitgehender Standardisierung unter Druck geraten.
An der Ausschreibung beteiligt
An der Ausschreibung des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ 2012 beteiligten sich unter anderem die Agentur für Arbeit in Halle und Sangerhausen, Geschäftsstelle Staßfurt, die ATI Agentur für Technologietransfer u. Innovation, das bildungszentrum energie GmbH (bze), die Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, die Deutsche Bank AG, Magdeburg, das Investment & FinanzCenter, die Handwerkskammern Halle und Magdeburg, die Hansestadt Stendal, die IHK Halle-Dessau, sowie die IHK Magdeburg, das Innovations- und Gründerzentrum Altmarkkreis Salzwedel (IGZ), die Landeshauptstadt Magdeburg, die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Börde, Burgenlandkreis, Harz, Mansfeld-Südharz Sangerhausen, Stendal, die Mitteldeutsche Akademie für Marketing und Kommunikation GmbH, Saalekreis und Salzlandkreis, die Städte Bernburg (Saale), Bitterfeld-Wolfen, Burg, Dessau-Rosslau, Halle – Fachbereich Wirtschaftsförderung, Hohenmölsen, Sangerhausen, Weißenfels, Zeitz, die Stadtsparkasse Dessau, die Stendaler Landbäckerei GmbH, das Technologie- und Gründerzentrum Jerichower Land, der Technologiepark Ostfalen und der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. – LTV.
Ausgezeichnete Unternehmen
213 Firmen wurden dieses Jahr zum Wettbewerb nominiert. Darunter hervorragende Firmen, die bereits ausgezeichnet wurden und dieses Jahr um den Titel „Premier“ kämpfen wie zum Beispiel:
ECH Elektrochemie Halle GmbH in Halle (Saale), 2010 Preisträger, 2009 Finalist "Großer Preis des Mittelstandes", ET blue chip GmbH Helbra, 2009 Preisträger und Ehrenplakette, 2008 Finalist, FEAG Sangerhausen GmbH Sangerhausen, 2007 Ehrenplakette, 2005 Preisträger, 2003 Finalist, GETEC AG Magdeburg, 2010 Ehrenplakette, 2003 Preisträger, Gummiwerk KRAIBURG RELASTEC GmbH Salzwedel, 2006 Preisträger, 2005 Finalist, Halloren Schokoladenfabrik AG Halle, 2002 Preisträger, Kathi Rainer Thiele GmbH Halle, 2003 Premier-Finalist, 1998 Preisträger, Keunecke Feinkost GmbH Ballenstedt, 2010 Ehrenplakette, 2002 Preisträger, Kiebitzberg Möbelwerkstätten Havelberg, 1999 Preisträger, NOVO-TECH GmbH & Co. KG Aschersleben, 2011 Preisträger, 2010 Finalist, ORWO Net AG Bitterfeld-Wolfen, 2011 Premier-Finalist, 2009 Preisträger, 2007 Finalist, Pergande Group Weißandt-Gölzau, 2010 Preisträger und Ehrenplakette, 2009 Finalist, Probiodrug AG Halle, 1999 Preisträger, Rundfunk GmbH & Co. KG Gernrode aus Gernrode, 2011 Preisträger und Ehrenplakette, 2003 Finalist, Schubert GmbH Tangerhütte, 1998 Preisträger, SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH aus Halle, 1996 Preisträger, VKK Standardkessel Köthen GmbH Köthen, 2010 Premier-Finalist, 2009 Ehrenplakette, 2004 Preisträger, Vollmar GmbH Werk Salzwedel aus Salzwedel, 2002 Preisträger und VTQ Videotronik GmbH Querfurt, 2009 Preisträger, 2006 Finalist "Großer Preis des Mittelstandes".
Kennen Sie nicht? Kennen Sie doch!
In Halle haben die Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer gemeinsam einen Preisträger des Jahres 2007 zum Premier nominiert: Die Stahlbau Brehna GmbH. Kennen Sie nicht? Kennen Sie doch! Das ist die Pyramide an der Autobahn Halle-Berlin, passend zum Slogan: ,,Wir bauen Pyramiden auch außerhalb der Wüste''. Es ist nicht selbstverständlich, dass in der Backbranche ein Familienunternehmen 600 Mitarbeiter beschäftigt, und das nicht als Discounter, sondern im Premium-Bereich, mit 130 Filialen von Braunschweig bis Berlin. Die Stendaler Landbäckerei GmbH, Preisträger 2007 und Ehrenplakette 2011 ist zum Premier nominiert. Bei der ebenfalls zum Premier nominierten AKTUELL BAU GmbH aus Magdeburg, Preisträger 2005 und Ehrenplakette 2011, kommen 70 Prozent der beschäftigten Mitarbeiter aus der Arbeitslosigkeit. Die Simon Werbung GmbH aus Weißenfels, Finalist 2008, hat für ihr hohes soziales sowie ehrenamtliches Engagement sowie für Familienfreundlichkeit und besondere Kreativität schon mehrere Anerkennungen erhalten und ist zum Preisträger nominiert. Neu im Rennen ist die 1997 gegründete ARS Anlagen und Rohrsysteme Betriebsführung & Service GmbH aus Merseburg, ein führender deutscher Anbieter von Pipelineinstandhaltungs- und Pipelinemanagementsystemlösungen mit inzwischen fast 100 Mitarbeitern. Die AIS Anlagenbau & Industrieservice Kemberg K. -W. Kursawe e. Kfm. aus Kemberg, deren ca. 25 Mitarbeiter internationale Großprojekte und Baustellen in Europa und Übersee stemmen, wurde vergangenes Jahr Finalist und ist wieder nominiert. Ebenfalls nominiert ist der Finalist des Jahres 2010, die Fangmann Holding GmbH & Co. KG aus Salzwedel. Fangmann hat bewusst antizyklisch in der Krise den Mitarbeiterstamm auf nunmehr über 180 aufgebaut und den Umsatz in den letzten fünf Jahren verdoppelt.
Den Vergleich nicht scheuen
Seit 1996, als erstmals Firmen aus Sachsen-Anhalt am Wettbewerb teilnahmen, sind eine ganze Reihe hervorragender Unternehmen ausgezeichnet worden, die den Vergleich mit Spitzenunternehmen anderer Regionen nicht scheuen brauchen. Dazu gehören neben den schon oben genannten zum Beispiel die Abtshof Magdeburg GmbH, Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG, Bauer Elektroanlagen Halle GmbH, FEAG Sangerhausen GmbH, IDT Biologika GmbH, Köthen Energie GmbH, NOVO-TECH GmbH & Co. KG, ÖHMI AG oder die Serumwerk Bernburg AG.
Das 10. Erfolgsgeheimnis
Sachsen-Anhalt besitzt mit fünf Kulturerbestätten (darunter Bauhaus und Dessau-Wörlitzer Gartenreich) die meisten UNESCO-Welterbestätten in Deutschland. Das allein bewirkt nichts außer Kosten. Erst Kommunikation und Marketing macht diese Stätten zu touristischen Attraktionen. Auch Unternehmen verdanken ihren Gewinn, die Arbeitsplätze, die Fähigkeit zur Innovation und zum regionalen Engagement letztlich ihren Kunden. Vorausschauende Mittelständler betreiben daher ideenreich Kundenpflege und Kundengewinnung, und sichern so, dass sich ein gegenwärtiger Erfolg nicht nur zufällig auf der Welle eines konjunkturellen Höhepunkts ergibt, sondern dauerhaft immer wieder neu errungen und erwirtschaftet werden kann.
Marketing und Kommunikation
Im Mittelpunkt stehen Ausrichtung und konsequente Einhaltung von Corporate Identity und Corporate Design. Ziel ist die Erhöhung des Bekanntheitsgrades durch permanente Präsenz in den Medien, effizienten Einsatz verschiedener Marketinginstrumente, fortschrittliche Unternehmenskultur, die sich an den Bedürfnissen der Kunden und Mitarbeiter orientiert, Veranstaltungen und Events und vieles mehr. Ohne eine umfassende Marketingstrategie mit marktfähiger Preispolitik und Benchmarking zum Wettbewerb bleiben die Maßnahmen Stückwerk.
Von Generation zu Generation
Die Lindner Group ist Europas führender Spezialist in den Bereichen Innenausbau, Fassadenbau und Isoliertechnik. 1965 gegründet, hat das bayerische Familienunternehmen weltweit über 5.500 Mitarbeiter aufgebaut.
In der Rechtsform einer KG sind sowohl Gründer Hans Lindner als auch seine Tochter Veronika Lindner, die seit 2008 Finanzvorstand des Unternehmens ist, klassische „Vollhafter“. Sie riskieren Ihre gesamte Existenz für den Erfolg des Unternehmens, ganz im Sinne des Leitbilds vom ehrbaren Kaufmann.
Die Hans Lindner Stiftung fördert mit einer Ferienakademie und der Beteiligungsgesellschaft Xper Unternehmensgründungen in der Region. P.T. befragte Finanzvorstand Veronika Lindner zu aktuellen Themen.
P.T.: Die Lindner Group wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2011 mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Sie sind wie Ihr Vater persönlich haftender Gesellschafter der Lindner Group KG. Hat diese Rechtsform aus Ihrer Sicht Zukunft?
V. Lindner: Ich denke für Familienunternehmen, die langfristig planen und nicht mit kurzfristigen Erfolgen an die Öffentlichkeit gehen, ist dies die richtige Rechtsform.
P.T.: Auch Anton Schlecker nahm als eingetragener Kaufmann volle persönliche Haftung auf sich. Dennoch gereichte ihm dies nach dem Scheitern nicht zur Ehre, sondern nur zur Häme. Die Haltung, ehrbar bleiben zu wollen, wird offenbar nicht belohnt?
V. Lindner: Nachdem was ich gelesen habe, hat Anton Schlecker, als es zu Schwierigkeiten im Unternehmen kam, nach und nach private Einschüsse in das Unternehmen gemacht und sein privates Vermögen eingesetzt. Es ist schade, dass solch eine Haltung ihm nicht zur Ehre gereicht. Abgesehen davon bin ich jedoch der Meinung, dass im Falle Schlecker schon eher eine unternehmerische Notbremse gezogen hätte werden müssen.
P.T.: Die Reichsten-Liste des Manager-Magazins hat Anton Schlecker noch im Vorjahr wirklichkeitsfremd mit 3,1 Milliarden Dollar Reichtum taxiert, indem die bereits bekannten Schulden einfach ignoriert wurden. Aus der Sicht des Gläubigers wäre Schlecker reich, wenn sein Privatvermögen zur Deckung der Verluste ausgereicht hätte. Das war offenbar nicht der Fall. Aus der Sicht einer Verkäuferin ist Schlecker immer noch reich, solange er ein größeres Auto fahren kann, selbst wenn es seiner Frau gehört. Blenden die Reichensteuer-Diskussionen nicht einfach völlig aus, dass nur der wirksam haften kann, der was zu verlieren hat?
V. Lindner: Das ist richtig. Hier muss ein Unterschied gemacht werden. Wenn wir als persönlich haftender Gesellschafter das Unternehmen führen, müsste das bei einer Reichensteuer-Diskussion unterschiedlich anders behandelt werden, als wenn wir nicht unternehmerisch haften würden.
P.T.: In der öffentlichen Diskussion ist immer nur von den Millionengehältern der angestellten DAX-Vorstandschefs die Rede. Die 99 Prozent der Unternehmer im Mittelstand, die sich selbst nur Bruchteile solcher Gehälter zahlen können und persönlich haften, sieht man nicht. Dort haben gerechtigkeitsmotivierte Wutbürger ihren blinden Fleck, oder?
V. Lindner: Ich denke, Vorstandschefs, die in DAX-Unternehmen angestellt sind, haben eine andere Denke als ein mittelständischer Unternehmer. Umgekehrt dürfen wir nicht vergessen, dass häufig einem Unternehmer des Mittelstandes das Unternehmen gehört, während der angestellte Dax-Unternehmer für kurze Zeit als Angestellter arbeitet.
Überholtes Grundwissen
P.T.: Vor allem Linke polemisieren bei der Reichensteuer-Diskussion damit, dass „keiner mehr als eine Million Euro pro Jahr verbrauchen kann“ und übersehen dabei, dass es gerade im Mittelstand nicht darum geht, mehr zu konsumieren, sondern mehr zu investieren. Öffentlichkeit, Medien und Schulbücher scheinen volkswirtschaftliches Grundwissen für überholt zu halten. Halten den Sozialismus in seinem Lauf tatsächlich weder Ochs noch Esel auf?
V. Lindner: Von wenigen negativen Beispielen abgesehen, die in der Presse der Allgemeinheit ausführlich vorgestellt werden, arbeitet der Mittelstand für "sein Unternehmen" und für "seine Mitarbeiter". Die meisten Unternehmer wissen, dass sie auch "nur ein Schnitzel essen" können.
P.T.: Wie kommt es, dass so vehement für Frauenquoten in der Wirtschaft gestritten wird, obwohl im Mittelstand jede vierte Führungsposition von einer Frau besetzt ist – mehr als in allen politischen Führungsebenen?
V. Lindner: Auch hier zeigt sich, dass der Mittelstand von Generation zu Generation arbeitet und weniger Rücksicht auf Mann oder Frau nimmt. Natürlich sind mehr Männer als Frauen auch im Mittelstand in der Unternehmensleitung tätig, dies ergibt sich aus den unterschiedlichen Lebenszielen von Männern und Frauen, die man nicht wegdiskutieren sollte, aber wie Sie richtig sagen, mehr als in allen politischen oder Konzernführungsebenen.
Die Lindner Group wurde 2011 als Preisträger ausgezeichnet.
Think small first!
Nicht nur Bibelleser kennen Matthäus 19,30: "So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten". Denn wer mit beiden Beinen im Leben steht, weiß: Nicht nur am jüngsten Tag, sondern ununterbrochen finden im Leben Veränderung, Wandel und teilweise radikale Umbrüche statt. Die GAD, die größte anzunehmende Dummheit, ist die Annahme, dass morgen noch bestehen wird, was heute scheinbar unaufhaltsam funktioniert. Politiker fürchten daher nichts so sehr wie den unvorhergesehenen Wählerwechsel vom „Hosianna!“ zum „Kreuziget ihn!“ Und wenn in der Wirtschaft bloße Größe schützen würde, wären Karstadt, Schlecker oder Lehmann Brothers nicht pleite gegangen.
Amazon schlägt Quelle
Praktisch jedes große Unternehmen hat seine historische Wurzel in kleinen Unternehmen, in der Unbeirrbarkeit von Existenzgründern, die sich gegen alle Widerstände durchgebissen haben. Jeder zweite Existenzgründer scheitert innerhalb von sechs Jahren. Die meisten anderen bleiben klein, können aber wenigstens sich und ein paar Mitarbeiter ernähren. Aber manche werden ein paar Jahre später groß. Quelle gibt es zwar nicht mehr. Wenn das am Markt gelegen hätte, hätte auch Otto aufgeben müssen und Amazon und Ebay hätten sich nie als neue Global Player durchsetzen können.
Die meisten Arbeitsplätze in Deutschland und in der EU werden von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit bis zu 250 Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Sie haben eine entscheidende Bedeutung für die zukünftige Entwicklung, stehen aber sehr häufig vor enormen bürokratischen Hürden und Hindernissen.
Respekt und Achtung
Trotz krisenhafter weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. „Mich interessieren die Elefanten, die DAX30, alles andere ergibt keine verkaufbare Story“ sagte der Kolumnist einer Tageszeitung. Ziel der Oskar-Patzelt-Stiftung und des jährlichen Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ ist es daher bereits seit 1994:
- Respekt und Achtung vor unternehmerischer Verantwortung fördern
- Eine Kultur der Selbstständigkeit, Motto „Gesunder Mittelstand - Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“ zu fördern
- Erfolge engagierter Unternehmerpersönlichkeiten zu präsentieren und zu popularisieren
- Netzwerkbildungen im Mittelstand zu fördern
…und das alles bundesweit als auch regional verortet und verdrahtet.
Krise? Meistern!
Und das sind die Ergebnisse siebzehnjähriger Arbeit: Jährlich über tausend Kommunen, Institutionen, Vereinigungen und Abgeordnete greifen die Ausschreibung auf und nominieren jährlich rund 3.500 hervorragende mittelständische Unternehmen, die 1,345 Millionen Mitarbeiter beschäftigen und ihre Beschäftigung in den fünf vergangenen Jahren – trotz Krise! – um 39 Prozent erhöhen können. Ihre durchschnittliche Ausbildungsquote beträgt 5,9 Prozent.
Sie realisierten doppelt so viele Investitionen wie der Durchschnitt der KMU, haben eine erheblich bessere Eigenkapitalquote erwirtschaftet, sind hoch innovativ und teilweise Hidden Champions der Weltmärkte und sind fest in ihrer Region verwurzelt, was in zahlreichen regionalen Engagements zum Ausdruck kommt. Sie erwirtschaften jährliche Steuer- und Abgabenzahlungen in Höhe von 28 Milliarden Euro.
Ausführliche mehrstufige Unterstützungsprogramme für nominierende Institutionen und nominierte Firmen entstanden mit dem Hauptziel: Einen sich immer wieder erneuernden Motivationsschub für Unternehmer und Belegschaften zu schaffen und den Mittelstand in die öffentliche Diskussion zu bringen.
Corporate Citizenship
Im Jahr 2008 macht sich auch die Europäische Kommission diese Haltung zu Eigen und verabschiedete den Small Business Act für Europa (SBA). Auf zehn Leitsätzen basierend wurden politische Maßnahmen vorgeschlagen, wie eine Gruppenfreistellung für den Mittelstand, die bis 2012 ein Viertel aller administrativen Belastungen abschaffen sollte. Schafft Europa den Switch im Denken von der „Systemrelevanz“ zu „Think small first“, dann hat die Alte Welt eine Wettbewerbschance gegen die aufstrebenden Volkswirtschaften der früheren 3. Welt.
Der Wettbewerb repräsentiert den Mittelstand in seiner ganzen Breite über alle Branchen hinweg. Die komplett unentgeltliche Wettbewerbsteilnahme sichert ab, dass sich niemand in den Wettbewerb einkaufen kann und dass niemand unmittelbar an der Wettbewerbsdurchführung profitieren kann und bedeutet komplett ehrenamtliche Arbeit.
Bundesweit regional
Die 16 Bundesländer wurden in zwölf Wettbewerbsregionen organisiert. Vor-Ort-Betreuung ist durch über 40 regionale ehrenamtlich tätige Servicestellen gesichert. Die Entscheidung über die Auszuzeichnenden fällen regionale Jurys mit mehr als 100 ehrenamtlich Mitwirkenden.
Deren Arbeit ist in einem Corporate Governance Kodex geregelt: Die Stiftung sorgt für größtmögliche Transparenz aller Entscheidungsprozesse durch die Wettbewerbsorganisation im Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de. Die Belange des Datenschutzes werden dabei selbstverständlich strengstens beachtet. Aus der Unentgeltlichkeit der Wettbewerbsteilnahme folgt die Ehrenamtlichkeit der Organisatoren. Finanziert wird ausschließlich per Civil-Private-Partnership. Der Umgang mit Interessenkonflikten und der Umgang mit Sponsoren sind geregelt.
Das Qualitätsmanagement dieser Regelungen wurde nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert. Ergänzende Arbeitsprinzipien sind die Sicherung der Nachhaltigkeit der Wettbewerbsaktivitäten und eine kooperative Grundhaltung gegenüber allen potentiellen Partnern (Stakeholdern). Dem dienen auch die zwei Sonderpreise „Kommune des Jahres“ und „Bank des Jahres“ für Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Entwicklung eines starken unternehmerischen Mittelstandes verdient gemacht haben.
Schritt für Schritt
Eine Benchmarkstudie des isw-Instituts Halle rankte den Wettbewerb unter über 500 Wirtschaftswettbewerben in Deutschland auf Platz 1. Die WELT schrieb, der „Große Preis des Mittelstandes“ sei „deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung“. Mehr als 40 Bücher, 50 Youtube-Videos, 40 Wikipedia-Artikel und mehrere hunderttausend Google-Fundstellen im Netz berichten über den Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“, bzw. seine Teilnehmer.
Die nominierenden Institutionen schätzen die Möglichkeit, durch Vorschläge zum Wettbewerb die Wirtschaftsförderung vor Ort (durch Motivation) und bundesweites Regionalmarketing auf einfachste kostengünstigste Weise zu verbinden. Teilnehmende Firmen setzen die besondere Motivationswirkung dieses Wettbewerbs intern wie extern ein. Auf internationalen Messen ist die Tatsache einer Nominierung und erst recht einer Auszeichnung in diesem Wettbewerb inzwischen ein besonderer Blickfang und Gesprächsthema. Die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, sagte deshalb: „Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung 1. Güte erhalten.“
Kooperation schlägt Kompetition
Die Stiftungsarbeit funktioniert gerade durch die Einbeziehung aller potentiellen Stakeholder und Interessenvertreter, da die ganzjährige Wettbewerbsarbeit ehrenamtlich geleistet wird. Dazu gehören auch Arbeitnehmer-, Bildungs- und wissenschaftliche Einrichtungen in der ganzen Breite.
All diese Gruppen profitieren von diesem Wettbewerb. Aufgrund dessen wird auch die Beziehung der lokalen Unternehmen zu den lokalen Interessengruppen befördert und das unternehmerische Klima insgesamt positiv beeinflusst. Deshalb ist der Wettbewerb so nachhaltig in Beteiligung und Wirkung.
Wettbewerbsregion Sachsen
Sachsen legt Wert auf Werte. Wie schon 1919 bis 1933, trägt das Land nicht umsonst seit 1990 die vorangestellte Bezeichnung Freistaat. Sachsen ist stolz auf seine über tausendjährige Geschichte und auf seine seit dem 2. Weltkrieg unterbrochene Tradition als eines der führenden Industriegebiete Deutschlands. Hier in Sachsen wurde 1713 vom Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz der Begriff „Nachhaltigkeit“ erstmals publiziert.
Industrielle Tradition
Der Freistaat Sachsen im Osten der Bundesrepublik Deutschland hat eine große industrielle und wirtschaftliche Tradition, die durch Krieg und Nachkriegszeit abrupt unterbrochen wurde. Seit 1990 hat das Land enorme Anstrengungen zur Umstrukturierung und Anpassung hinter sich. Heute steht Sachsen vor Thüringen auf einem Spitzenplatz der ostdeutschen Wirtschaft.
Sachsen hat mit Wachstumsraten einzelner Industriebereiche zwischen acht und zehn Prozent die höchsten in Deutschland und kann in Teilen bei wichtigen Wohlstandsindikatoren zu den westlichen Bundesländern bereits aufschließen. So liegt das verfügbare Einkommen der Altersgruppe von 20–35 über dem Bundesdurchschnitt, jedoch wird das Gesamtergebnis von den niedrigen Einkommen der Gruppen ab 40 kompensiert.
Sächsische Landschaften
Insbesondere das Erzgebirge, das Vogtland (sächsischer Teil), die Sächsische Schweiz und das Zittauer Gebirge sind als sächsische Landschaften vom Tourismus geprägt, als Städte sind vor allem Dresden und Leipzig zu nennen. Neben Erholungs- und Sportmöglichkeiten begründet sich die Tourismuswirtschaft in Sachsen in der Architektur und den kulturellen Möglichkeiten in Städten wie Dresden, Leipzig, Meißen (Porzellan) oder Görlitz, aber auch in der Bergbautradition (Silberstraße zwischen Zwickau und Dresden) und in regionalen Produkten wie der Erzgebirgischen Volkskunst oder den sorbischen Ostereiern. Der Bedarf an touristischen Angeboten wird durch vielfältige mittelständische Initiativen gedeckt. Der Premier-Preisträger Dr. Claus Butze baute in Klingenberg einen Vierseithof zum stets ausgelasteten Romantik-Landhotel um.
Start der Initiative
Hier in Sachsen startete 1994 auch die seit 2003 bundesweite Initiative „Großer Preis des Mittelstandes“. Schirmherr der ersten Preisverleihung 1995 war Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf. Er hob in seinem Grußwort hervor, dass es vor allem zwei Kriterien des Wettbewerbs waren, die ihn begeisterten: Die Ausbildungsleistungen der Firmen – weil damit Zukunft gesichert wird. Und das regionale Engagement, weil es ohne die tatkräftige Unterstützung durch den Mittelstand in den Regionen häufig trübe aussehen würde.
Mehrfache Preisverleihungen
In allen drei sächsischen Metropolen Leipzig, Chemnitz und Dresden fanden schon mehrfach Preisverleihungen statt. Auch dieses Jahr wird die Auszeichnungsgala für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg und Thüringen in Dresden stattfinden. Die ersten beiden Preisträgertreffen fanden natürlich auch in Sachsen statt. Das erste noch 1995 am Horstsee in Wermsdorf, das zweite im Alten Rathaus Leipzig. Der damalige Oberbürgermeister und spätere Bundesminister Wolfgang Tiefensee war Schirmherr und wurde anlässlich dieses Tages mit der Goldenen Ehrennadel der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.
Vertrauen durch Leistung
Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung ist der gebürtige Westfale Jürgen Preiss-Daimler, dessen Preiss-Daimler Firmengruppe (P-D) 2013 ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Preiss-Daimler kauft und saniert seit der Wende Firmen, die die Treuhand oft genug schon dem Untergang geweiht hatte. Auch den Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH reaktivierte und rekultivierte er nach den Mottos „Geht nicht – gibt’s nicht“ und „Vertrauen durch Leistung“.
150 Nominierende
Mehr als 150 Institutionen, Kommunen und Bürger beteiligten sich im Jahr 2012 an der Nominierung zum Wettbewerb, darunter die AGIL GmbH Leipzig, mehrere BVMW-Kreis- und Regionalorganisationen, die Deutsche Post AG - Direkt Marketing Center Leipzig, die Erzgebirgssparkasse, die Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V, die Gemeinden Breitenbrunn, Lichtenau, Eppendorf, Pretzschendorf, die Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz und Mittweida, die Handwerkskammer zu Leipzig, die IHK Leipzig, Regionalkammer Plauen, die Kreishandwerkerschaft Mittelsachsen, der Landkreis Bautzen, Erzgebirgskreis, Erzgebirgskreis, Verwaltungsstandort Aue, Görlitz, Mittelsachsen, Außenstelle Döbeln, Nordsachsen, Vogtlandkreis, das Landratsamt Landkreis Leipzig, die Sachsen Bank, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die Städte Adorf/Vogtl. Auerbach/ Vogt-
land, Dommitzsch, Geithain, Geyer, Glashütte, Großenhain, Großröhrsdorf, Grünhain-Beierfeld, Hainichen, Lauter/Sa., Limbach-Oberfrohna, Löbau, Markranstädt, Mylau, Radeberg, Reichenbach im Vogtland, Riesa, Schöneck/Sa., Seifhennersdorf, Torgau, Waldheim, Zwickau, das Technologiezentrum Dresden GmbH, der Unternehmerverband Sachsen e.V. Leipzig und die WFE Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.
Premier-Kandidaten
262 Unternehmen und Institutionen wurden nominiert, darunter mehrere Firmen, die in den Vorjahren als Preisträger ausgezeichnet wurden und nun um den Titel „Premier“ kämpfen. Unter anderem sind das die AllTec Automatisierungs- und Kommunikationstechnik GmbH Borna, 1996 Preisträger „Großer Preis des Mittelstandes“, ASL - Alles Saubere Leistung GmbH Leipzig 2010 Preisträger, 2008 Finalist, Curt Bauer GmbH Aue, 2009 Ehrenplakette, 1998 Preisträger, Dürrröhrsdorfer Fleisch- und Wurstwaren GmbH Dürrröhrsdorf, 2002 Preisträger, FMA Frankenberger Maschinen- u. Anlagenbau GmbH Frankenberg, 1999 Preisträger, Frank Fahrzeugbau GmbH Markranstädt, 2009 Preisträger, 2005 Finalist, Heinz Kühne GmbH & Co. KG Wiedemar, 2007 Preisträger, 2006 Finalist, IMM Holding GmbH (IMM Gruppe) Mittweida, 2011 Ehrenplakette, 2005 Preisträger, 2004 Finalist, KOMSA Kommunikation Sachsen AG Hartmannsdorf, 2004 Premier-Finalist, 1999 Preisträger, KSG Leiterplatten GmbH Gornsdorf, 2001 Preisträger, LEHMANN Maschinenbau GmbH Pöhl, 1997 Preisträger, Merkur Bank KGaA Auerbach, 2010 Sonderpreis „Bank des Jahres“, MPT Präzisionsteile GmbH Mittweida Mittweida, 2006 Preisträger, 2005 Finalist, NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH Chemnitz, 2009 Preisträger, 2008 Finalist, Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH Radeberg, 1998 Preisträger, richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH Chemnitz, 2010 Preisträger, 2009 Finalist, Richter Fleischwaren GmbH & Co. KG Oederan, 2007 Preisträger, 2006 Finalist, Ute Schlieder Metallwarenfabrik GmbH Zöblitz, 2000 Preisträger, Wärmetechnik Wilkau-Haßlau GmbH & Co. KG Wilkau-Haßlau, 2010 Preisträger, 2009 Finalist „Großer Preis des Mittelstandes“. Auch die Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH, die 1999 als Preisträger, 2004 als Premier und 2006 mit der Premier-Plakette ausgezeichnet wurde, ist wieder nominiert. Zum Sonderpreis „Kommune des Jahres“ bzw. „Bank des Jahres“ wurden nominiert: Die Große Kreisstadt Mittweida, der Landkreis Erzgebirgskreis, die Merkur Bank KGaA, die Städte Frankenberg/Sachsen, Meerane, Reichenbach im Vogtland, die Volksbank Leipzig eG und Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG sowie VR Bank Leipziger Land eG. Die Volksbank Mittweida eG, die bereits als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet wurde, kämpft um den Titel „Premier-Bank“.
Bereits ausgezeichnet
Zu den vorbildlichen Unternehmen, die im Rahmen des Wettbewerbs nominiert oder bereits ausgezeichnet wurden, gehört die Paracelsus-Klinik Reichenbach GmbH mit ihren 300 Mitarbeitern, die sich auch dem Netzwerk "Familienfreundliche Unternehmen" angeschlossen hat, um über die Ansiedlung einer Kindertagesstätte auf dem Klinikgelände einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Standortes und der Region zu erreichen.
Auch die Curt Bauer GmbH wurde bereits ausgezeichnet. Das mittelständische Familienunternehmen knüpft mit seinen Kollektionen bei Tisch- und Bettwäsche, Bekleidungsdamasten, technischen und Airliner-Textilien an die über 125-jährige Unternehmenstradition und bestimmt zugleich internationale Trends mit. Die 17 Angestellte zählende Waldheimer Gewürze GmbH wurde 2010 als Finalist ausgezeichnet und engagiert sich regional in wirtschaftlichen, sozialen und sportlich-kulturellen Bereichen.
Ein Preisträger von 2010, die Wärmetechnik Wilkau-Haßlau GmbH & Co. KG, ist in der Lage, durch enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Systemlieferanten moderne und energieeffiziente haustechnische Anlagen zu planen, zu errichten und zu warten. Die seit 2008 bis 2012 durchgängig zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominierte BfMC GmbH aus Leipzig betrachtet das Thema Gesundheit als das wertvollste Gut. Um die Effektivität therapeutischer Leistungen zu erhöhen und die dazu nötigen Aufwände optimiert und transparent zu gestalten, entwickelt das international agierende Unternehmen Trainingsgeräte für die Berufsmedizin.
Gemeinschaftlich gewollte Unternehmungen
Der Veranstaltung könnte man das folgende Zitat des Berliner Historikers Leopold von Ranke als Motto geben: „Kein engeres Band gibt es unter den Menschen, als gemeinschaftlich gewollte, begonnene und durchgeführte Unternehmungen“.
Die Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich seit mehr als zehn Jahren dieser Idee verschrieben und bietet dem Mittelstand eine ideale Plattform für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Sie betreibt Lobbyarbeit im besten Sinne. Man darf sich durchaus fragen, welche Entwicklung der Schönheider Schlosser Louis Tuchscherer mit seiner Erfindung – „der Kutsche ohne Pferde“ – genommen hätte, wenn er sich damals der Möglichkeiten eines solchen Netzwerkes, wie es die Patzelt-Stiftung bietet, hätte bedienen können.
Vielleicht würde er die verdiente Anerkennung oder sogar Investoren gefunden haben, die das Geld zu einer Patentanmeldung für seine Konstruktion aufgebracht hätten. So allerdings blieb ihm beides versagt. Die Chroniken von Schönheide berichten, dass ihn im Jahr 1878 ein gewisser Carl Benz aus Mannheim besucht haben soll. Dieser hat fünf Jahre später seinen eigenen Motorwagen gebaut und gilt seither als Konstrukteur des ersten deutschen Automobils.
Klappern gehört zum Handwerk
Was sagt uns dieser Blick in die Geschichte? Nun – ganz platt ausgedrückt – Klappern gehört zum Handwerk. Der Mittelstand als Motor der Konjunktur, als Arbeitsplatzgenerator als Sponsor und Mäzen ist der entscheidende Faktor der wirtschaftlichen Gesamtleistung unseres Landes. Heruntergebrochen gilt dies auch für Sachen, das Erzgebirge und auch für die Orte wie Schönheide, in denen der Mittelstand die vorgenannten Funktionen erfüllt.
Naturgemäß stehen Mittelständler nicht im Zentrum der Berichterstattung der Medien, sondern eher die Großkonzerne. Kleine und mittlere Unternehmen müssen sich in viel stärkerem Maße selber darum kümmern, dass sie überhaupt bemerkt werden. Sie müssen sich in vielerlei Form und zu jeder Zeit in Öffentlichkeit und Medien, in Politik und Gesellschaft bemerkbar machen, um wahrgenommen zu werden. Deutschland ist ein Land des Mittelstandes. Über 99 Prozent aller Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Sie stellen rund 20 Millionen Arbeitsplätze. Der Mittelstand hat ganz wesentlichen Anteil am Erfolg der deutschen Wirtschaft auf den internationalen Märkten und im eigenen Land. Er ist ein zentraler Faktor des Aufschwungs.
Ein Preisträger berichtet
Im Jahr 2010 investierte die Firma Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH aus Schönheide/Sachsen in den Um- und Neubau eines Schulungs- und Konferenzzentrums für Bibliotheken – ein idealer Ort auch für Tagungen und Treffen aller Art, die Mittel-Bar im Erzgebirge. Wie schon im Vorjahr hatten drei Preisträger aus dem Erzgebirge und dem Vogtland nominierte Firmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ eingeladen, um sie zu informieren, was es mit diesem Preis auf sich hat. Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH (Preisträger 2011), die Erzgebirgssparkasse (Premier-Bank 2011) und die Paracelsus-Klinik Reichenbach (Preisträger 2011) berichteten. Jürgen Lenk eröffnete mit einer sehr persönlichen Begrüßung und beantwortete gleich alle Fragen, die einem „neuen“ Wettbewerbsteilnehmer nach seiner Nominierung durch den Kopf gehen:
1. Ich bin nominiert: Was bedeutet das?
„Aha - Da wollte mir jemand einen Gefallen tun. Ich bin positiv aufgefallen.“
2. Was muss man nun tun?
„Man muss die Unterlagen für die Juroren ausfüllen. Im Regelfall kennt man ja sein Unternehmen bestens, und ein oder zweimal eine Stunde investiert, schon hat man die Fragen der Juroren in einer ersten Näherung beantwortet.“
3. Kostet das was?
„In diesem Falle, beim Wettbewerb ‚Großer Preis des Mittelstandes‘ der Oskar-Patzelt-Stiftung, kostet die Teilnahme: NICHTS. Die gesamte Arbeit der Wettbewerbsorganisation wird ehrenamtlich geleistet.“ berichtet Jürgen Lenk.
4. Und die Veranstaltung?
Jürgen Lenk erzählt: „Als ich das erste Mal an der Gala zur Preisverleihung teilnahm, dachte ich: Großer Bahnhof. Tolle Gala. Professionelle Inszenierung. So was hatte ich noch nicht erlebt.“
5. Plötzlich aufgerufen
„Als ich im nächsten Jahr wieder nominiert war, war die Erarbeitung der Juryunterlagen nicht mehr so aufwändig. Es brauchte ja nur noch aktualisiert und korrigiert zu werden, was sich im letzten Jahr ereignet und geändert hatte.“
6. Der schönste Moment
„Vergangenes Jahr,“ setzt Jürgen Lenk fort, „dachte ich: Ich nehme meine Mutter mit zu Gala und Ball. Die ist 77. Die ist immer noch jeden Tag im Unternehmen in der Buchhaltung. Und die hat diesen Abend verdient wie kein zweiter.
Plötzlich traf mich ein Scheinwerferspot
Plötzlich erzählte die Moderatorin Anja Koebel: ‚Es gibt da eine Firma, die arbeitet auch im arabischen Raum…‘ Nun ja – das trifft für viele zu. Plötzlich traf mich ein Scheinwerferspot, ich wurde aufgerufen, als Preisträger, ich war völlig benommen, ich vergaß meinen Sohn mit nach vorn zu nehmen, mit zitternden Knien ging ich nach vorn zur Bühne. Währenddessen lief auf der Leinwand ein Film über unsere Firma, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Kein Kamerateam war bei uns. Die Leute von der Oskar-Patzelt-Stiftung hatten den aus Material zusammengeschnitten, das sie aus den Wettbewerbsunterlagen hatten…
Der schönste Moment im Unternehmerleben
Erst als eine nette Mitarbeiterin der Stiftung mich am Arm nahm und zur Treppe auf die Bühne führte, kam ich langsam wieder zu mir. In dieser Minute lief mein ganzes Unternehmerleben wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Alles, was ich erlebt hatte, die Erfolge und die überwundenen Probleme, alles sah ich in Augenblicken nochmal. Und dann stand ich auf der Bühne, im Rampenlicht, 600 Gäste vor mir im Saal, die applaudierten…
Ich kann Ihnen sagen, das war der schönste Moment in meinem ganzen Unternehmerleben, diesen Preis zu erhalten. Ich will, dass die Unternehmen, die ich heute hierher eingeladen habe und die ich zum Teil selbst kenne, auch diesen Preis kennen, als Teilnehmer dabei sind, ihn vielleicht ebenso gewinnen.
Ich weiß, dass die meisten von Ihnen diese Ehre ebenso verdient haben. Nehmen Sie es in die Hand, packen Sie es an, füllen Sie die Unterlagen aus, machen Sie mit!"
Ungeahnte Motivation
Wer sich beim Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” engagiert, wird belohnt.
Öffentliche engagierte Diskussionen um die Nominierung der Besten, die überregionale Bekanntmachung der Nominierungen unter anderem durch die Publikationen der Oskar-Patzelt-Stiftung, vielleicht sogar am Ende ein ausgezeichnetes Unternehmen, und die entsprechenden Medienwirkungen kosten kein Geld, können aber ungeahnte Motivationen und Ideen freisetzen.
Das 9. Erfolgsgeheimnis
An Traditionen anknüpfend, auf der Basis klarer Werte, hat sich Sachsen auf einen aussichtsreichen Wachstumspfad begeben.
Einzelne Industriebereiche konnten mit Wachstumsraten bis zu zehn Prozent bei einigen Wohlstandsindikatoren bereits zu westlichen Bundesländern aufschließen. Das Geheimnis dieses Erfolgs des Landes und seiner Unternehmen ist.
Werteorientiert führen
Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, Gerechtigkeit, – all das sind Werte, die eine Firma leben muss, um „eine Seele“ zu haben, eine Zukunft visionär erkennen und gestalten zu können. Das Profil des Unternehmens sollte aber dabei immer erkennbar bleiben. All diese Aspekte müssen auch stets weiterentwickelt und angepasst werden. Als Unternehmen darf man nie stehen bleiben.
Aktiver Mittelstand
Erfolgreiche und mit dem "Großen Preis des Mittelstandes" ausgezeichnete mittelständische Unternehmen sind in ganz Deutschland in lokalen und bundesweiten Medien vertreten. Sie werden wahrgenommen, weil sie sich engagieren oder in ihrer Branche besonders hervor stechen.
Beispiele:
- Die Novo Tech GmbH & Co KG erhält einen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung für erfolgreiche Personalpolitik
- N.L. Chrestensen weist auf DerWesten.de auf eine Energie-Innovation für Landwirte hin
- Der Girls Day bringt die Günzburger Steigtechnik in die Augsburger Allgemeine
- FinanzNachrichten.de berichtet von der erfolgreichen Aktie der GK Software AG
- Die Trimet Aluminium AG wird in der Mitteldeutschen Zeitung für ihr Egagement der Mitarbeiter zur Blutspendeaktion mit der Feuerwehr von Harzgeröde genannt
- Die Hess Lichttechnik GmbH leiten Seminar zum Energie sparen. Die Lausitzer Rundschau berichtet.
- Die Märkische Oderzeitung schreibt über Domino World in Oranienburg bei der Kinder während des Zulunftstag rein schnupperten
Wettbewerbsregion RheinlandPfalz/Saarland
Rheinland-Pfalz und das Saarland bilden zusammen eine der zwölf Wettbewerbsregionen beim „Großen Preis des Mittelstandes“. Schirmherren waren der damalige Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz, Hans-Artur Bauckhage, der Existenzgründer als "Jungbrunnen" der Wirtschaft sah, und der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi.
Mittelstandsfreundliche Reform
Georgi, der später Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung wurde, machte in seinem Grußwort zwei radikale Vorschläge um die Ausdünnung des Mittelstandes zu verhindern. Zum Erhalt mittelständischer Familienunternehmen und der damit verbundenen Arbeitsplätze forderte er eine mittelstandsfreundliche Reform der betrieblichen Erbschaftsteuer nach britischem Vorbild, die inzwischen wenigstens teilweise umgesetzt wurde.
„Alle großen Firmen haben einmal klein angefangen – als ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz sei nur Boehringer Ingelheim genannt.“ sagte zum Beispiel Ministerpräsident Kurt Beck in seinem Grußwort zur Preisverleihung. Wirtschaftsminister Hendrik Hering führte 2006 den „Mittelstandslotsen“ ein, der seit einigen Jahren erfolgreich von Eckart Helfferich wahrgenommen wird.
"Du chefst das!"
Das Saarland, das kleinste der deutschen Flächenländer, hat den Strukturwandel von der Kohle- und Stahlregion bereits ein gutes Stück bewältigt. Auch hier geht nichts ohne neue Ideen und Unternehmerpersönlichkeiten, die diese Ideen umsetzen. Wer im Saarland eine Firma gründen will, findet daher vielfältige Unterstützung. Unter dem Motto "Du chefst das!" läuft aktuell eine Motivationskampagne. Wenngleich Rheinland-Pfalz in Deutschland vor allem für Wein und Sekt steht, ist der Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung höher als im Bundesdurchschnitt. Mit einer Exportquote von ca. 46 % liegt das Land in der Spitzengruppe der deutschen Bundesländer. Ein Grundpfeiler der Wirtschaft ist neben Außenwirtschaft und Industrie der Mittelstand.
Drittniedrigste Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote ist mit 5,5 % die drittniedrigste in der Bundesrepublik Deutschland nach Baden-Württemberg und Bayern. Bedeutende Industriebranchen sind die chemischen Industrie, die pharmazeutische Industrie, der Fahrzeug- und Maschinenbau und die Lebensmittel- und Getränkeproduktion. Die Dienstleistungsbranche stützt sich überwiegend auf kleinere Unternehmen.
Vor Ort aktiv als regionale Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung sind für die Region Mittelrhein Ewald A. Hoppen, für den Stadt-/Landkreis Kaiserslautern Dr. Philip Pongratz, und für das Saarland der stellvertretende IHK-Geschäftsführer Dr. Mathias Hafner.
Erfolg für den Mittelstand
Geschäfte werden nicht zwischen Unternehmen gemacht, sondern zwischen Menschen. Und alle wirklich funktionierende Kommunikation und Kooperation bedarf der menschlichen Handlung. Schon seit dem Jahr 2003 ist im Mainzer Wirtschaftsministerium Frau Mechthild Kern diejenige „Ansprechperson“, die regelmäßig für die Region die Ausschreibung zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ aufgreift, popularisiert und unterstützt. Mit großem Erfolg für den Mittelstand und für die Region.
312 Unternehmen und Institutionen der Wettbewerbsregion Rheinland-Pfalz/Saarlandwurden für 2012 zum Wettbewerb nominiert. An der Nominierung beteiligten sich unter anderem Gemeinden wie Eppelborn, Heusweiler, Brohltal, Landstuhl, Schönenberg-Kübelberg, Weißenthurm, Wörrstadt, Maifeld, Pellenz, Mühltal, die Handwerkskammern der Pfalz, des Saarlandes und Trier, die IHK des Saarlandes, die IHK Koblenz, die Landeshauptstädte Mainz und Saarbrücken, Landkreise wie Ahrweiler, die beiden Wirtschaftsministerien, die Städte Homburg, Konz, Mayen, Mendig, Ottweiler, Püttlingen oder die Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e. V.
Ein vertrauensvolles Verhältnis
In der Südwestregion haben Verwaltungen und Institutionen traditionell ein enges vertrauensvolles Verhältnis zu „ihrem“ unternehmerischen Mittelstand. Deshalb sind die Kreissparkasse Mayen, die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, die Stadt Speyer, die Stadt St. Ingbert, die Verbandsgemeinde Eisenberg, die VR Bank Südpfalz eG, die WFK-Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt-und Landkreis Kaiserslautern mbH und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH für die Sonderpreise „Bank des Jahres“, bzw. „Kommune des Jahres“ nominiert worden.
Eine sehr gute Bewertung
Kommune des Jahres 2011 war die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH aus Koblenz. Im Juli 1971 von den Gesellschaftern Landkreis Mayen-Koblenz, Sparkasse Koblenz und Kreissparkasse Mayen gegründet, hat die WFG in den zurück liegenden Jahrzehnten den Strukturwandel im Landkreis Mayen-Koblenz - LK MYK - erfolgreich begleitet und gefördert. Von der einseitigen Monostruktur - Bau-Steine-Erden-Industrie hat sich der Landkreis zu einem ausgewogenen Branchenmix vom Maschinenbau über die Lebensmittelindustrie bis hin zur Holz- und Metallverarbeitung gewandelt. Die WFG versteht sich dabei als Schnitt- und Schaltstelle zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. Die Analyse der Standortzufriedenheit von Unternehmen im Bezirk der IHK Koblenz zeigt den Landkreis an der Spitze. Die sehr gute Bewertung fußt auch auf den hervorragenden infrastrukturellen Voraussetzungen der Region und bestätigt sich bei den weichen Standortfaktoren.
Hervorragende Firmen
In Rheinland-Pfalz/Saarland gibt es daher nicht nur hervorragende Firmen, die bereits nominiert oder ausgezeichnet wurden, sondern auch solche, die nach der Auszeichnung als Finalist und Preisträger weiter zum Premier-Finalist oder Premier nominiert sind. In diesem Jahr sind das die ABZ Handels GmbH "Anschlagen – Bewegen - Zurren" aus Ramstein-Miesenbach, die ALPHA Business Solutions AG aus Kaiserslautern, die Bluhm Weber Group aus Rheinbreitbach, die Colak GmbH aus Urmitz, die Dr. Eckel GmbH aus Niederzissen, die Gebr. Schumacher GmbH aus Eichelhardt, die Insiders Technologies GmbH aus Kaiserslautern, die Koch Bedachungen GmbH aus Wirges, die Kübler GmbH - Energiesparende Hallenheizungen – aus Ludwigshafen, die Lubberich GmbH Dental-Labor aus Koblenz, die Mathias Normann GmbH & Co. KG Spedition - Logistik – Lagerung aus Bendorf, die monte mare Unternehmensgruppe aus Rengsdorf und die RHODIUS Schleifwerkzeuge GmbH & Co. KG aus Burgbrohl.
Das 8. Erfolgsgeheimnis
Mittelstand heißt immer: Einer unter mehreren, vielleicht sogar unter vielen. Mittelstand - das ist niemals Monopol. Die Möglichkeit der Kooperation ist daher „natürlich“ an mittelständisch geprägten Märkten angelegt. Und erfolgreiche Mittelständler nutzen diese Möglichkeit intensiv:
Kooperationen suchen und pflegen
Mit Schulen wird kooperiert, um Ausbildungsnachwuchs zu sichern. Mit regionalen Vereinen wird kooperiert, um die Region lebenswert und attraktiv auch für die eigenen Mitarbeiter zu erhalten. Mit Unternehmerverbänden und Kammern wird kooperiert, um die Existenzbedingungen der eigenen Branche zu verbessern. Mit Hoch- und Fachschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen wie Fraunhofer oder Max Planck wird kooperiert, um im Netzwerk rascher zu Innovationen und Fortschritten zu kommen. Mit internationalen Organisationen wird kooperiert, um in einer globalisierten Welt sozialen Fortschritt zu stärken und internationalen Handel auszubauen.
Wettbewerbsregion Nordrhein-Westfalen
Mit rund 17,8 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste, flächenbezogen mit 34.080 km2 das viertgrößte deutsche Land. 29 von 80 deutschen Großstädten liegen hier. Der Ballungsraum Rhein-Ruhr im Zentrum des Landes ist mit rund zehn Millionen Bewohnern eine der 30 größten Metropolregionen der Welt und zentraler Teil eines europäischen Verdichtungsraumes. Größte und älteste Stadt ist Köln.
Fortgeschrittener Strukturwandel
In Nordrhein-Westfalen fiel der Strukturwandel regional sehr unterschiedlich aus. Auch wenn immer noch Teile des alten Reviers hohe Arbeitslosenzahlen aufweisen, ist der Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft in den industriellen Kernen insgesamt in den letzten Jahrzehnten weit fortgeschritten. Die Firmen, die Menschen, die Verwaltungen wollten diesen Strukturwandel gewinnen. Sie wollten Innovationstreiber sein. Einhergehend mit der zentralen Lage im wichtigsten europäischen Wirtschaftsraum, der hohen Bevölkerungsdichte, der starken Urbanisierung, der zahlreichen Wirtschaftsstandorte weist Nordrhein-Westfalen eines der dichtesten Verkehrsnetze weltweit auf. Auch das ist eine der guten Voraussetzungen für weiteren Aufschwung.
Eine enge Zusammenarbeit
Seit dem Jahr 2004 findet eine der jährlich drei regionalen Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung in NRW statt. Ursprünglich in Köln, später, nach Fertigstellung des neuen Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen, in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit NRW verbindet die Stiftung seitdem eine enge Zusammenarbeit. Die Wirtschaftsminister Harald Schartau, Christa Thoben und Harry Voigtsberger waren Schirmherren des Wettbewerbs für Nordrhein-Westfalen. Vor Ort als regionale Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung sind in der Region Münsterland Manfred Lingnau und Frank Goerlich, für die Region Mittlerer Niederrhein Wolfram Kuhnen, für die Region Essen Marina Heuermann, für die Region Paderborn Peter Staudt und Udo Wiemann, für Köln/Bonn Gregor Angerhausen und Christine Lötters.
Wachstumsmotor und Jobmaschine
Mehr als 450 Akteure aus dem Essener Wirtschaftsleben, der Politik und Verwaltung begrüßte die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH am Nachmittag des 7. Juni 2011 im Colosseum Theater Essen. Anlass dazu bot der Essener Mittelstandsempfang 2011, auf dem jährlich die von der Stadt Essen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominierten Unternehmen öffentlich vorgestellt und ein separate Urkunde überreicht bekommen. Die Veranstaltung rief die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Jahr 2008 ins Leben. Seitdem findet sie jährlich statt und ist mittlerweile in Essen eine feste Institution geworden. Unterschiedlich sind jedoch die Themen der Veranstaltung. Das diesjährige Motto des Mittelstandsempfangs lautet "Dynamik schafft Zukunft". So eröffnete der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß die Veranstaltung auch mit der klaren Botschaft: "Mittelständische Unternehmen sind Wachstumsmotor und Jobmaschine. Sie sind Eckpfeiler für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Essen. Es sind insbesondere mittelständische Unternehmen, die investieren, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Deshalb verdienen sie unsere besondere Aufmerksamkeit. Bei der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes wollen Stadt und EWG daher die Belange des Mittelstandes noch stärker in den Fokus rücken."
"Energie", "Werkstoffe" und "Logistik"
Auch Dr. Werner Kreuz von der Unternehmensberatung A.T. Kearney bescheinigte dem Essener Mittelstand eine hervorragende Innovationskraft. Die Metropole Ruhr hat in den drei Zukunftsindustrien "Energie", "Werkstoffe" und "Logistik" herausragendes Potenzial und Kompetenzen, von denen der Mittelstand auch im sich wandelnden globalen Umfeld profitieren kann. Der Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Dr. Dietmar Düdden, wies in seinen sich anschließenden Ausführungen darauf hin, dass die 12.600 kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe das wirtschaftliche Rückgrat von Essen bilden. Sie beschäftigen rund 70 Prozent aller Arbeitnehmer, 83 Prozent der Auszubildenden und schaffen die meisten neuen Arbeitsplätze in Essen.
Herausragende Firmen
Herausragende Firmen wurden in den letzten Jahren ausgezeichnet. Manche von ihnen sind dieses Jahr zur Auszeichnung als „Premier“ nominiert, so der Antriebsspezialist AS Drives & Services GmbH aus Reken, der „Landwirtschaftsrevolutionär“ BETEBE GmbH aus Vreden, der global agierende Mittelständler cph Deutschland Chemie GmbH aus Essen, der Krankenhaus-Dienstleister Discher Technik GmbH aus Haan-Gruiten, die hochinnovativen eks Engel GmbH & Co. KG aus Wenden-Hillmicke, die MAPROM GmbH aus Höxter, die Masterflex AG aus Gelsenkirchen, die Merschbrock-Wiese Gewürz GmbH aus Rietberg, die Müller-Elektronik GmbH & Co. KG aus Salzkotten, der revolutionäre Energiesparer ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar und Europas Marktführer als Groß- und Versandhandel für Schreinereibedarf, die Rudolf Ostermann GmbH aus Bocholt mit ihrer Chefin Dagmar Daxenberger. Bedeutende Preisträger der letzten zehn Jahre, die einen ungeheuren Aufschwung genommen haben, sind zum Beispiel der Stahlbauer Goldbeck GmbH aus Bielefeld, der Automotive-Spezialist paragon AG aus Delbrück, der Solarchampion SolarWorld AG aus Bonn, die Teamwork - Die Büttgen GmbH aus Lohmar oder der Aluminiumhersteller TRIMET ALUMINIUM AG aus Essen.
Auf der Suche nach den Besten
346 Unternehmen wurden dieses Jahr nominiert. Mehr als 200 Institutionen, Firmen und Bürger beteiligten sich an der Suche nach den Besten. Darunter zum Beispiel BAAR-Business Angels Agentur Ruhr e. V., bbi - Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinenfirmen e.V., die Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster, Bundesverband IT-Mittelstand e.V., die Direkt Marketing Center der Deutsche Post AG in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln, Münster, Siegen, der DRSB e.V., die Fachhochschule Gelsenkirchen, die Gemeinden Ledgen, Lindlar, Reken, die Handwerkskammer Münster, der Hochsauerlandkreis, der Oberbergischer Kreis, der Kreis Düren, die IHK Bonn/Rhein-Sieg und IHK Nord Westfalen, Abgeordnete des Landtages Nordrhein-Westfalen und des Bundestages, die Städte Ahaus, Attendorn, Bad Oeynhausen, Bocholt, Bonn, Borken, Datteln, Dortmund, Dülmen, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Haan, Köln, Langenfeld, Lennestadt, Lüdenscheid, Medebach, Rhede, Sendenhorst, Siegen, Vreden, Willich, die Stadt-Sparkasse Haan, die Volksbank Gronau-Ahaus eG, die Wirtschaftsförderungen Coesfeld, Düsseldorf, Kreis Soest, Münster, Steinfurt, Borken und Lünen.
Die Kraft des Mittelstandes
Beispielhaft für die Kraft des Mittelstandes ist die Essener TRIMET AG. Erst 1985 mit drei Mitarbeitern als Metallhandelshaus gegründet, hat sich das Familienunternehmen TRIMET dynamisch zum Aluminiumproduzenten und -verarbeiter weiterentwickelt. Gründer Heinz-Peter Schlüter startete 1993 mit der industriellen Fertigung, übernahm mehrere Metallwerke und Aluminiumhütten, die andere geschlossen hatten und er sicherte Arbeitsplätze, die andere aufgegeben hatten. Er wurde so zum größten Aluminiumproduzenten Deutschlands. Die TRIMET Aluminium AG wurde 2010 und 2011 durch die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsges. mbH und den Landkreis Sömmerda für den Wettbewerb nominiert. 2010 erfolgte die Auszeichnung als „Finalist“.
Von 50 Institutionen nominiert
Zur Auszeichnung als „Premier-Kommune des Jahres“ wurde die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH aus Ahaus nominiert. Und zwar von insgesamt mehr als 50 (!) verschiedenen Institutionen und Firmen. Wer so oft vorgeschlagen wird, der muss wahrlich einen guten Stand haben. Beispielhaft sei hier die Nominierungsbegründung des Bundestagsabgeordneten Johannes Röring genannt: „Ich nominiere die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG), weil die WFG einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung unserer früher sehr einseitig strukturierten Region geleistet hat und leistet. Mit ihren Geschäftsfeldern Gründungsberatung, Betriebsberatung, Innovationsberatung, Standortmarketing, Infrastruktur und Netzwerkarbeit ist die WFG kundenorientiert und bedarfsgerecht aufgestellt, sie ist eine zentrale Einrichtung zur Regionalentwicklung. Sie genießt in Wirtschaft, Politik und Verwaltung einen hervorragenden Ruf. Sie ist serviceorientierte Anlaufstelle für die Wirtschaft und Entwicklungsagentur für das Westmünsterland. Das WFG-Team ist jederzeit hilfsbereit und ausgesprochen fleißig. Ich halte die WFG für unbedingt preiswürdig.“
Weitblick und Biss
Zu den Nominierten 2012 gehört aus Gronau die URENCO Deutschland GmbH, die mit fortschrittlicher Technologie Unrananreicherung für Kernkraftwerke in aller Welt anbietet. „Hervorragend aufgestelltes Unternehmen mit dem nötigen Weitblick und Biss. Sollte unbedingt im Wettbewerb verbleiben. Ist unverdient Opfer der "Energiewende" und hat doch riesiges Innovationspotential über Deutschland hinaus“ wird die Nominierung begründet. Zum Kreis der Nominierten gehört auch die Full-Service Agentur im Bereich der audiovisuellen Medien AlphaPeg Media GmbH aus Bonn. Dazu gehört Bosse Design aus Höxter, die Gesellschaft für innovative Interiors. Ob Stühle, Tische, Systemmöbel oder Raum-in-Raum-Lösungen: Kunden erhalten alles aus einer Hand. Und zwar weltweit. Wer will sucht Wege, wer nicht will sucht Gründe – das ist das Motto der Unternehmensgruppe Kögel, einem inhabergeführtes Bauunternehmen im Bereich Hoch-, Tief-,Ingenieur- und SF-Bau sowie Bausanierung und Rohrleitungsbau aus Bad Oeynhausen, die 2011 mit der Bestnote A+A+A+A+A+ im OPS-Rating als Finalist ausgezeichnet wurde.
Das 7. Erfolgsgeheimnis
Es gibt in einer Marktwirtschaft nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist man Getriebener oder man treibt selbst. Das gilt vor allem beim schillernden Thema „Innovationen“. Auch die schnellsten Erfinderwerkstätten haben nie ewig die Nase vorn. Immer gibt es andere, die auf einen rollenden Zug aufspringen. Unternehmen, die auf den technologischen Wandel vorbereitet sind oder diesen sogar selbst mit antreiben, sind stets im Vorteil. Das reicht von Patentanmeldungen in forschenden und produzierenden Unternehmen bis zur Nutzung moderner Rationalisierungsmaßnahmen im Handwerksbetrieb oder beim Dienstleister. Das Aufgreifen moderner Instrumentarien und die Modernisierung aller Abläufe und Prozesse werden als unverzichtbare Führungsaufgabe gesehen.
Innovationstreiber sein wollen
Im Unternehmen weiß man, dass jeder Erfolg immer nur ein Erfolg auf Zeit ist. Die Mitarbeiter werden deshalb zur Forschung und Entwicklung, zur Modernisierung und Verbesserung ermutigt. Im Vordergrund stehen Produktentwicklungen und neue Märkte, es geht aber auch um Kosteneinsparungen und Material- und Prozessverbesserungen.
Juryliste 2012
Bis zum 18. April 2012 hatten die nominierten Firmen Zeit, um den Juroren Unterlagen im Wettbewerbsportal Kompetenznetz-Mittelstand bereitzustellen. Nach einem Kurzcheck wurde anschließend die "Juryliste" zusammengestellt, die Übersicht aller Firmen, die die 2. Stufe des Wettbewerbs erreicht haben. Aus ihnen wählen die Juroren der zwölf Regionajurys sowie die beiden Sonderjurys bis Juli die Preisträger und Finalisten aus. Die Preisverleihungen selbst finden im September und Oktober statt. Erst am Abend der Preisverleihung werden die Entscheidungen der Jury bekanntgegeben. Auf http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/ finden Sie die komplette Juryliste 2012, dort können Sie auch vielfältige Such- und Kontaktmöglichkeiten des Portals nutzen. Im folgenden als Überblick eine kurze Auflistung der Juryliste 2012:
06112 Halle (Saale)
Sachsen-Anhalt
Aberle Automation GmbH & Co. KG
74211 Leingarten
Baden-Württemberg
98617 Meiningen
Thüringen
ABZ Handels GmbH "Anschlagen-
Bewegen- Zurren"
66877 Ramstein-Miesenbach
Rheinland-Pfalz
ACSYS Lasertechnik GmbH Mittweida
09648 Mittweida
Sachsen
74357 Bönnigheim
Baden-Württemberg
AFK Andreas Franke
Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG
57413 Finnentrop
Nordrhein-Westfalen
15745 Wildau
Brandenburg
AIS Anlagenbau &
Industrieservice Kemberg
K. -W. Kursawe e. Kfm.
06901 Kemberg
Sachsen-Anhalt
56170 Bendorf
Rheinland-Pfalz
39128 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
70619 Stuttgart
Baden-Württemberg
31008 Elze
Niedersachsen
Alfons Brass Spedition
und Lagerei GmbH
59964 Medebach
Nordrhein-Westfalen
Allgemeine Gebäudereinigungs
GmbH & Co. KG
12103 Berlin
Berlin
94336 Hunderdorf
Bayern
53175 Bonn
Nordrhein-Westfalen
Altmärker Fleisch- und
Wurstwaren GmbH
39576 Hansestadt Stendal
Sachsen-Anhalt
ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co.
37671 Höxter
Nordrhein-Westfalen
Ambulanter Pflegedienst
Kändler Benedix & Müller GbR
09212 Limbach-Oberfrohna
Sachsen
59872 Meschede
Nordrhein-Westfalen
98673 Eisfeld
Thüringen
Andechser Molkerei Scheitz GmbH
82346 Andechs
Bayern
91541 Rothenburg ob der Tauber
Bayern
AOB Außenwirtschafts- und
Organisationsberatung GmbH
59494 Soest
Nordrhein-Westfalen
APD Ambulante Pflegedienste
Gelsenkirchen GmbH
45879 Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen
73525 Schwäbisch Gmünd
Baden-Württemberg
98544 Zella-Mehlis
Thüringen
ARS Anlagen und Rohrsysteme
Betriebsführung & Service GmbH
06217 Merseburg
Sachsen-Anhalt
85055 Ingolstadt
Bayern
Asbit Service & Produkten GmbH
04668 Parthenstein
Sachsen
ASG Anerkannte Schulgesellschaft mbH
09456 Annaberg-Buchholz
Sachsen
15230 Frankfurt (Oder)
Brandenburg
01844 Hohwald
Sachsen
ASL - Alles Saubere Leistung GmbH
04299 Leipzig
Sachsen
ASL Automationssysteme Leske GmbH
16816 Neuruppin
Brandenburg
ASL Bodensee, Inhaberin Marion Wartenberg
88045 Friedrichshafen
Baden-Württemberg
03205 Bronkow
Brandenburg
08280 Aue
Sachsen
38162 Cremlingen
Niedersachsen
18507 Grimmen
Mecklenburg-Vorpommern
86368 Gersthofen
Bayern
14770 Brandenburg a.d.H.
Brandenburg
42119 Wuppertal
Nordrhein-Westfalen
31595 Steyerberg
Niedersachsen
34560 Fritzlar
Hessen
80687 München
Bayern
Autohaus Yvel Düsseldorf
GmbH & Co. KG
40233 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Avalon Gebäudedienstleistungen
90765 Fürth
Bayern
72072 Tübingen
Baden-Württemberg
08280 Aue
Sachsen
B & S Blech mit System GmbH & Co. KG
94481 Grafenau
Bayern
B. Ketterer Söhne GmbH & Co. KG
78120 Furtwangen
Baden-Württemberg
B·A·D Gesundheitsvorsorge
und Sicherheitstechnik GmbH
53225 Bonn
Nordrhein-Westfalen
BA Bergische Akademie
für Erwachsenenbildung GmbH
42859 Remscheid
Nordrhein-Westfalen
77746 Schutterwald
Baden-Württemberg
14547 Beelitz
Brandenburg
85247 Schwabhausen
Bayern
Bäckerei Konditorei Bolten GmbH
47269 Duisburg
Nordrhein-Westfalen
54689 Daleiden
Rheinland-Pfalz
95692 Konnersreuth
Bayern
76275 Ettlingen
Baden-Württemberg
97980 Bad Mergentheim
Baden-Württemberg
41238 Mönchengladbach
Nordrhein-Westfalen
29525 Klein Süstedt
Niedersachsen
56253 Treis-Karden
Rheinland-Pfalz
Becker-Marine-Systems GmbH & Co.KG
21079 Hamburg
Hamburg
BECKHÄUSER PERSONAL & LÖSUNGEN
97076 Würzburg
Bayern
48477 Hörstel-Riesenbeck
Nordrhein-Westfalen
45359 Essen
Nordrhein-Westfalen
49448 Hüde
Niedersachsen
Bender GmbH Maschinenbau u. Streckmetallfabrik
57078 Siegen
Nordrhein-Westfalen
74924 Neckarbischofsheim
Baden-Württemberg
74523 Schwäbisch Hall
Baden-Württemberg
02708 Löbau
Sachsen
07937 ZEULENRODA-Triebes
Thüringen
Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH
15378 Hennickendorf
Brandenburg
48691 Vreden
Nordrhein-Westfalen
Beutlhauser Stanztec GmbH & Co. KG
94078 Freyung
Bayern
82538 Geretsried
Bayern
BFMC Biofeedback Motor Control GmbH
04229 Leipzig
Sachsen
70469 Stuttgart
Baden-Württemberg
92665 Altenstadt
Bayern
32051 Herford
Nordrhein-Westfalen
Blech- und Technologiezentrum
Linda GmbH
06917 Jessen OT Linda
Sachsen-Anhalt
53619 Rheinbreitbach
Rheinland-Pfalz
40627 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
87496 Untrasried
Bayern
15859 Storkow
Brandenburg
BorgWarner Transmission Systems
Arnstadt GmbH
99310 Arnstadt
Thüringen
37671 Höxter
Nordrhein-Westfalen
01454 Radeberg
Sachsen
Brandschutztechnik
Godeck-Rucker GmbH
95615 Marktredwitz
Bayern
Braugasthof Grosch GmbH & Co. KG
96472 Rödental
Bayern
50389 Wesseling
Nordrhein-Westfalen
08309 Eibenstock OT Wolfsgrün
Sachsen
Brohlburg Dämmstoff- und
Recyclingwerke GmbH & Co. KG
56626 Andernach
Rheinland-Pfalz
BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG
90768 Fürth
Bayern
BSC Neutrale Allfinanz-
Vermittlungs-GmbH
96317 Kronach
Bayern
BUHL Gastronomie-
Personal Service GmbH
86637 Wertingen
Bayern
Business School Magdeburg GmbH
39106 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
17454 Ostseebad Zinnowitz
Mecklenburg-Vorpommern
10178 Berlin
Berlin
Carbon Service & Consulting
GmbH & Co.
52391 Vettweiß
Nordrhein-Westfalen
49584 Fürstenau
Niedersachsen
86399 Bobingen
Bayern
91174 Spalt
Bayern
56424 Staudt
Rheinland-Pfalz
Christian Lühmann GmbH & Co. KG
27318 Hoya
Niedersachsen
10589 Berlin
Berlin
Claus Reformwaren
Service Team GmbH
76532 Baden-Baden
Baden-Württemberg
41751 Viersen
Nordrhein-Westfalen
CNC-Technik MACK GmbH & Co. KG
89160 Dornstadt
Baden-Württemberg
CNS Computer Network
Systemengineering GmbH
45894 Gelsenkirchen-Buer
Nordrhein-Westfalen
14513 Teltow
Brandenburg
56220 Urmitz
Rheinland-Pfalz
07768 Kahla
Thüringen
Collonil Salzenbrodt GmbH & Co. KG
13437 Berlin
Berlin
45136 Essen
Nordrhein-Westfalen
63452 Hanau
Hessen
13581 Berlin
Berlin
Container Vermietung
und Verkauf Menzl GmbH
09244 Lichtenau
Sachsen
CONTALL Container
& Behälterbau Kretschmer GmbH
06780 Zörbig OT Schrenz
Sachsen-Anhalt
18119 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
45356 Essen
Nordrhein-Westfalen
45966 Gladbeck
Nordrhein-Westfalen
08280 Aue
Sachsen
95444 Bayreuth
Bayern
22949 Ammersbek
Schleswig-Holstein
12489 Berlin
Berlin
Das Geld hängt an den Bäumen gGmbH
22453 Hamburg
Hamburg
64367 Mühltal
Hessen
71711 Steinheim an der Murr
Baden-Württemberg
dechant hoch- und ingenieurbau gmbh
96260 Weismain
Bayern
95126 Schwarzenbach an der Saale
Bayern
09661 Schlegel
Sachsen
32549 Bad Oeynhausen
Nordrhein-Westfalen
91058 Erlangen-Tennenlohe
Bayern
40547 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Dichtungstechnik
Wallstabe & Schneider
94559 Niederwinkling
Bayern
39126 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
40210 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
65205 Wiesbaden
Hessen
42781 Haan-Gruiten
Nordrhein-Westfalen
16547 Birkenwerder
Brandenburg
48157 Münster
Nordrhein-Westfalen
01738 Klingenberg
Sachsen
Dr. Heinrich Schneider
Messtechnik GmbH
55545 Bad Kreuznach
Rheinland-Pfalz
99510 Apolda
Thüringen
78315 Radolfzell
Baden-Württemberg
55130 Mainz
Rheinland-Pfalz
15711 Königs Wusterhausen
Brandenburg
06712 Zeitz
Sachsen-Anhalt
40589 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
76275 Ettlingen
Baden-Württemberg
18347 Dierhagen
Mecklenburg-Vorpommern
14467 Potsdam
Brandenburg
06847 Dessau-Roßlau
Sachsen-Anhalt
06120 Halle (Saale)
Sachsen-Anhalt
48155 Münster
Nordrhein-Westfalen
35325 Mücke
Hessen
96450 Coburg
Bayern
20146 Hamburg
Hamburg
Eggersmann Anlagenbau
Concept GmbH
32549 Bad Oeynhausen
Nordrhein-Westfalen
Eifler Kunststoff-Technik
GmbH & Co. KG
32107 Bad Salzuflen
Nordrhein-Westfalen
57482 Wenden-Hillmicke
Nordrhein-Westfalen
30890 Barsinghausen
Niedersachsen
96515 Sonneberg
Thüringen
Elektro-Alster-Nord GmbH & Co. KG
22846 Norderstedt
Schleswig-Holstein
Elementar Analysensysteme GmbH
63452 Hanau
Hessen
44227 Dortmund
Nordrhein-Westfalen
85131 Pollenfeld
Bayern
08233 Treuen
Sachsen
51105 Köln
Nordrhein-Westfalen
64569 Nauheim
Hessen
Endress+Hauser Conducta GmbH + Co. KG
70839 Gerlingen
Baden-Württemberg
Energeticum Energiesysteme GmbH
86483 Balzhausen
Bayern
Enerix Alternative Energietechnik
GmbH & Co. KG
93051 Regensburg
Bayern
48485 Neuenkirchen
Nordrhein-Westfalen
76646 Bruchsal
Baden-Württemberg
Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH
71665 Vaihingen-Ensingen
Baden-Württemberg
50354 Hürth
Nordrhein-Westfalen
64380 Roßdorf
Hessen
EP: R & C Elektronik & Computer
08209 Auerbach/Vogtl.
Sachsen
Ephy Mess Gesellschaft für Elektro-
Physikalische Messgeräte mbH
65205 Wiesbaden
Hessen
18569 Ummanz/Rügen
Mecklenburg-Vorpommern
EROGLU Präzisionswerkzeuge GmbH
72116 Mössingen
Baden-Württemberg
Eschenbach Porzellan Group /
Neue Porzellanfabrik Triptis GmbH
07819 Triptis
Thüringen
49740 Haselünne
Niedersachsen
ESL Elektro-Service Ludwigsfelde GmbH
14974 Ludwigsfelde
Brandenburg
ESN Deutsche Tischtennis Technologie GmbH
97461 Hofheim i. Ufr.
Bayern
34134 Kassel
Hessen
06311 Helbra
Sachsen-Anhalt
37186 Moringen
Niedersachsen
46395 Bocholt
Nordrhein-Westfalen
89075 Ulm
Baden-Württemberg
84168 Aham
Bayern
Fa. Dr.- Ing.Folz
Gleitlagertechnik GmbH
66346 Püttlingen
Saarland
Fachin & Friedrich Systems
and Services KG
33034 Brakel
Nordrhein-Westfalen
90518 Altdorf
Bayern
02692 Großpostwitz
Sachsen
Fam. Schubert UG
(haftungsbeschränkt) & Co. KG
96369 Weißenbrunn
Bayern
Familotel Schreinerhof
Betriebs GmbH
94513 Schönberg
Bayern
Fangmann Holding
GmbH & Co. KG
29410 Salzwedel
Sachsen-Anhalt
12107 Berlin
Berlin
67063 Ludwigshafen
Rheinland-Pfalz
24116 Kiel
Schleswig-Holstein
06526 Sangerhausen
Sachsen-Anhalt
96465 Neustadt b. Coburg
Bayern
18442 Groß Lüdershagen
Mecklenburg-Vorpommern
79356 Eichstetten
Baden-Württemberg
Fickert + Winterling Maschinenbau GmbH
95615 Marktredwitz
Bayern
35066 Frankenberg
Hessen
73333 Gingen an der Fils
Baden-Württemberg
07551 Gera
Thüringen
Fischer Analysen Instrumente GmbH
04347 Leipzig
Sachsen
67150 Niederkirchen
Rheinland-Pfalz
92439 Bodenwöhr
Bayern
85104 Pförring
Bayern
12681 Berlin
Berlin
39128 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
FLORIN Gesellschaft für
Lebensmitteltechnologie mbH
47877 Willich
Nordrhein-Westfalen
01109 Dresden
Sachsen
flz Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH
18581 Lauterbach auf Rügen
Mecklenburg-Vorpommern
FMA Frankenberger
Maschinen- u. Anlagenbau GmbH
09669 Frankenberg
Sachsen
Fokina Produktions-
und Dienstleistungs GmbH
75031 Eppingen
Baden-Württemberg
18442 Groß Lüdershagen
Mecklenburg-Vorpommern
53842 Troisdorf
Nordrhein-Westfalen
Formtech GmbH Werkzeug-
und Formenbau
94559 Niederwinkling
Bayern
Forster Stahl und Anlagenbau GmbH
92708 Mantel
Bayern
06295 Lutherstadt Eisleben
Sachsen-Anhalt
04420 Markranstädt
Sachsen
91086 Aurachtal / Münchaurach
Bayern
14974 Ludwigsfelde
Brandenburg
Franken 1st Bamberg
Basketballgesellschaft mbH
96050 Bamberg
Bayern
Franz Schabmüller
Firmenverwaltung
85049 Ingolstadt
Bayern
56736 Kottenheim
Rheinland-Pfalz
74072 Heilbronn
Baden-Württemberg
20259 Hamburg
Hamburg
45356 Essen
Nordrhein-Westfalen
98673 Eisfeld
Thüringen
77855 Achern
Baden-Württemberg
96215 Lichtenfels
Bayern
Funke Stickerei Eibenstock GmbH
08309 Eibenstock
Sachsen
94116 Hutthurm
Bayern
Fus & Sohn Möbelwerkstätte
u. Innenausbau GmbH
35274 Kirchhain
Hessen
G.Taube Modellbau CAD-Service GmbH
67454 Haßloch
Rheinland-Pfalz
Galerie an der Pinakothek
der Moderne - Barbara Ruetz
80333 München
Bayern
Galvano Technik J.Holzapfel GmbH
99887 Georgenthal
Thüringen
79183 Waldkirch
Baden-Württemberg
99334 Ichtershausen
Thüringen
40822 Mettmann
Nordrhein-Westfalen
08344 Grünhain-Beierfeld
Sachsen
14774 Brandenburg an der Havel
Brandenburg
GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG
86663 Asbach-Bäumenheim
Bayern
85232 Bergkirchen
Bayern
94374 Schwarzach
Bayern
94139 Breitenberg
Bayern
04103 Leipzig
Sachsen
GeNUA Gesellschaft für Netzwerk-
und Unix-Administration mbH
85551 Kirchheim
Bayern
GEO Gesellschaft für Emaillierung
und Oberflächentechnik mbH
04643 Geithain
Sachsen
Georg Fritzmeier GmbH & Co. KG
85653 Aying
Bayern
42327 Wuppertal
Nordrhein-Westfalen
92318 Neumarkt i. d. OPf.
Bayern
Gerhard Reisinger Innenausbau-Akustikbau
93189 Reichenbach/Oberpfalz
Bayern
99843 Thal
Thüringen
39108 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
GETEMED Medizin- und
Informationstechnik AG
14513 Teltow
Brandenburg
82319 Starnberg
Bayern
26506 Norden
Niedersachsen
56410 Montabaur
Rheinland-Pfalz
Globetrotter Ausrüstung
Denart & Lechart GmbH
22145 Hamburg
Hamburg
GMW Personaldienstleistungen GmbH
76135 Karlsruhe
Baden-Württemberg
49740 Haselünne
Niedersachsen
40699 Erkrath
Nordrhein-Westfalen
74731 Walldürn
Baden-Württemberg
21509 Glinde
Niedersachsen
07745 Jena
Thüringen
39615 Seehausen
Sachsen-Anhalt
99444 Blankenhain
Thüringen
40211 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Gravis Computervertriebs-
gesellschaft mbH
10587 Berlin
Berlin
95666 Mitterteich
Bayern
17489 Greifswald
Mecklenburg-Vorpommern
95615 Marktredwitz
Bayern
09648 Mittweida
Sachsen
52070 Aachen
Nordrhein-Westfalen
GSB - Gesellschaft für elektrische
Ausrüstungen mbH & Co. KG
41569 Rommerskirchen
Nordrhein-Westfalen
GSG Baubeschläge GmbH Elsterwerda
04910 Elsterwerda
Brandenburg
Gummiwerk KRAIBURG RELASTEC GmbH
29410 Salzwedel
Sachsen-Anhalt
89312 Günzburg
Bayern
95707 Thiersheim
Bayern
98716 Elgersburg
Thüringen
H.-J. Fiedler Meeresdelikatessen GmbH
27572 Bremerhaven
Bremen
42781 Haan
Nordrhein-Westfalen
HAB Hallen- und Anlagenbau GmbH
17509 Wusterhusen
Mecklenburg-Vorpommern
84051 Altheim-Essenbach
Bayern
06295 Lutherstadt Eisleben
Sachsen-Anhalt
06112 Halle
Sachsen-Anhalt
92318 Neumarkt
Bayern
24939 Flensburg
Schleswig-Holstein
HANSEATIC RÜGEN Hotel- u. Touristik GmbH
18586 Göhren
Mecklenburg-Vorpommern
39288 Burg
Sachsen-Anhalt
76829 Landau
Rheinland-Pfalz
Hebammenshop Rundum/Babyzeiten
47877 Willich
Nordrhein-Westfalen
78532 Tuttlingen
Baden-Württemberg
Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH
15890 Eisenhüttenstadt
Brandenburg
97688 Bad Kissingen
Bayern
99189 Witterda
Thüringen
04509 Wiedemar
Sachsen
30982 Pattensen
Niedersachsen
18069 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
20457 Hamburg
Hamburg
Herbert Maschinenbau GmbH & Co. KG
36088 Hünfeld
Hessen
40212 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH
88171 Weiler-Simmerberg
Bayern
92224 Amberg
Bayern
56745 Bell / Eifel
Rheinland-Pfalz
90431 Nürnberg
Bayern
95615 Marktredwitz
Bayern
18146 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
HMP Magdeburger Prüfgerätebau GmbH
39126 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
93482 Pemfling / Löwendorf
Bayern
35102 Lohra
Hessen
98528 Suhl
Thüringen
Hofmann - Erhalten & Gestalten GmbH
96167 Königsfeld
Bayern
91322 Gräfenberg
Bayern
76297 Stutensee-Friedrichstal
Baden-Württemberg
92421 Schwandorf
Bayern
18146 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
17449 Trassenheide
Mecklenburg-Vorpommern
38855 Wernigerode
Sachsen-Anhalt
18119 Rostock-Warnemünde
Mecklenburg-Vorpommern
Hotel Ritter Durbach GmbH & Co. KG
77770 Durbach
Baden-Württemberg
37441 Bad Sachsa
Niedersachsen
90411 Nürnberg
Bayern
26389 Wilhelmshaven
Niedersachsen
15234 Frankfurt (Oder)
Brandenburg
16818 Werder bei Neuruppin
Brandenburg
Hüffermann Transportsysteme GmbH
16845 Neustadt/Dosse
Brandenburg
IBYKUS AG für Informationstechnologie
99099 Erfurt
Thüringen
44149 Dortmund
Nordrhein-Westfalen
94032 Passau
Bayern
67227 Frankenthal
Rheinland-Pfalz
39124 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
IFUTEC Ingenieurbüro für Umformtechnik GmbH
76307 Karlsbad
Baden-Württemberg
48324 Sendenhorst
Nordrhein-Westfalen
08262 Muldenhammer
Sachsen
79219 Staufen
Baden-Württemberg
IL Metronic Sensortechnik GmbH
98693 Ilmenau
Thüringen
ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau
08066 Zwickau
Sachsen
90449 Nürnberg
Bayern
09111 Chemnitz
Sachsen
09648 Mittweida
Sachsen
90518 Altdorf
Bayern
Ingenieurbüro Bau und Ausrüstungen GmbH (IBA)
07743 Jena
Thüringen
97499 Donnersdorf
Bayern
08451 Crimmitschau
Sachsen
78532 Tuttlingen
Baden-Württemberg
Innovative Klebtechnik Zimmermann - iKTZ
07745 Jena
Thüringen
67657 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz
97084 Würzburg
Bayern
Interboden innovative Lebenswelten GmbH & Co. KG
40878 Ratingen
Nordrhein-Westfalen
Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG
72469 Meßstetten-Tieringen
Baden-Württemberg
95234 Sparneck
Bayern
ISC Innovative Systems Consulting AG
83022 Rosenheim
Bayern
ISLE Steuerungstechnik und Leistungselektronik GmbH
98693 Ilmenau
Thüringen
76532 Baden-Baden
Baden-Württemberg
ITEC Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft mbH
04910 Elsterwerda
Brandenburg
ITG Ingenieur- Tief und Gleisbau GmbH
18437 Stralsund
Mecklenburg-Vorpommern
76863 Herxheim
Rheinland-Pfalz
93053 Regensburg
Bayern
J. Dittrich & Söhne Vliesstoffwerk GmbH
66877 Ramstein-Miesenbach
Rheinland-Pfalz
J. Schneider Elektrotechnik GmbH
77652 Offenburg
Baden-Württemberg
34474 Diemelstadt
Hessen
07745 Jena
Thüringen
Jogerst Stein-Technologie GmbH
77704 Oberkirch
Baden-Württemberg
Johann Augel Bauunternehmung GmbH
56745 Weibern
Rheinland-Pfalz
Josef Emmerich Pumpenfabrik GmbH
53506 Hönnigen-Liers
Rheinland-Pfalz
Josef Höfer GmbH - Werk Urmitz
56220 Urmitz/Rhein
Rheinland-Pfalz
85664 Hohenlinden
Bayern
48249 Dülmen
Nordrhein-Westfalen
53113 Bonn
Nordrhein-Westfalen
JULIUS SCHULTE SÖHNE GMBH & CO.KG.
40093 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
87663 Lengenwang
Bayern
93413 Cham
Bayern
KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH
07768 Kahla
Thüringen
48167 Münster
Nordrhein-Westfalen
KASANIT Stahl-und Metallbau GmbH
06526 Sangerhausen
Sachsen-Anhalt
K-Design Großschirme & Windschutz GmbH
52511 Geilenkichen
Nordrhein-Westfalen
KDH Energie-Versorgungstechnik GmbH
15230 Frankfurt/O.
Brandenburg
72144 Dußlingen
Baden-Württemberg
Kfz-Sachverständigenbüro Heine GmbH
07745 Jena
Thüringen
Kipf & Sohn Fenster- und
WinterGartenbau GmbH
91801 Markt Berolzheim
Bayern
18273 Güstrow
Mecklenburg-Vorpommern
94118 Jandelsbrunn
Bayern
97082 Würzburg
Bayern
24105 Kiel
Schleswig-Holstein
56422 Wirges
Rheinland-Pfalz
70435 Stuttgart
Baden-Württemberg
Kommunaltechnik Instandsetzung Fertigungs - GmbH
14913 Niedergörsdorf
Brandenburg
07616 Bürgel
Thüringen
47918 Tönisvorst
Nordrhein-Westfalen
07426 Aschau/Königsee
Thüringen
Konrad Friedrichs GmbH & Co. KG
95326 Kulmbach
Bayern
07745 Jena
Thüringen
87452 Altusried - Krugzell
Bayern
76706 Dettenheim
Baden-Württemberg
66571 Eppelborn
Saarland
Kranken- und Altenpflege Wend GmbH
06333 Hettstedt
Sachsen-Anhalt
85716 Unterschleißheim
Bayern
15936 Dahme
Brandenburg
56727 Mayen
Rheinland-Pfalz
Krieger und Schramm GmbH & Co. KG
37351 Dingelstädt
Thüringen
24114 Kiel
Schleswig-Holstein
24149 Kiel
Schleswig-Holstein
Kübler GmbH - Energiesparende Hallenheizungen
67065 Ludwigshafen
Rheinland-Pfalz
Kurbetriebsgesellschaft Dübener Heide mbH/HEIDE SPA Hotel GmbH & Co. KG
04849 Bad Düben
Sachsen
21762 Otterndorf
Niedersachsen
36110 Schlitz
Hessen
14913 Hohenseefeld
Brandenburg
09456 Annaberg-Buchholz
Sachsen
Landratsamt Bamberg Wirtschaftsförderung
96045 Bamberg
Bayern
51789 Lindlar
Nordrhein-Westfalen
LASERLINE Digitales Druckzentrum
Bucec & Co. Berlin KG.
13355 Berlin
Berlin
48691 Vreden
Nordrhein-Westfalen
95517 Seybothenreuth
Bayern
LAV Landwirtschaftliches Verarbeitungszentrum
Markranstädt GmbH
04420 Markranstädt
Sachsen
76437 Rastatt
Baden-Württemberg
86405 ´Meitingen
Bayern
55268 Nieder-Olm
Rheinland-Pfalz
08543 Pöhl
Sachsen
37308 Heilbad Heiligenstadt
Thüringen
04105 Leipzig
Sachsen
LEUROCOM electronic displays GmbH
71364 Winnenden
Baden-Württemberg
96215 Lichtenfels
Bayern
88677 Markdorf
Baden-Württemberg
51465 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
LK Lichtdesign & Klangkonzept Medien-Präsentationssysteme AG
45307 Essen
Nordrhein-Westfalen
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
04579 Espenhain
Sachsen
84323 Massing
Bayern
82211 Herrsching
Bayern
56068 Koblenz
Rheinland-Pfalz
M F G Magdeburger Farbengroßhandel GmbH
39124 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
M.O.E. Moeller Operating Engineering GmbH
25524 Itzehoe
Schleswig-Holstein
24105 Kiel
Schleswig-Holstein
88214 Ravensburg
Baden-Württemberg
97437 Haßfurt
Bayern
Malerfachbetrieb Franke GmbH & Co.KG
34454 Bad Arolsen
Hessen
Malzfabrik Mich. Weyermann® GmbH & Co. KG
96052 Bamberg
Bayern
71277 Rutesheim
Baden-Württemberg
37671 Höxter
Nordrhein-Westfalen
Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co.KG
35274 Kirchhain
Hessen
96155 Buttenheim
Bayern
Maschinentechnik Pretzschendorf GmbH
01774 Pretzschendorf
Sachsen
45891 Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen
Mathias Normann GmbH & Co. KG Spedition - Logistik - Lagerung
56170 Bendorf
Rheinland-Pfalz
Mauerberger Badtechnik Betriebs-GmbH
09423 Gelenau
Sachsen
85276 Pfaffenhofen/Ilm
Bayern
maxx | solar & energie GmbH & Co. KG
99880 Waltershausen
Thüringen
MBH - Maschinenbau & Blechtechnik GmbH
49479 Ibbenbüren
Nordrhein-Westfalen
99625 Kölleda
Thüringen
MDS Raumsysteme Dirk Solbach e.K.
78234 Engen
Baden-Württemberg
53175 Bonn
Nordrhein-Westfalen
93426 Roding
Bayern
mecom film & tv Produktion GmbH
36043 Fulda
Hessen
91080 Uttenreuth
Bayern
Media Tec Merchandising und Medientechnik GmbH
76532 Baden-Baden
Baden-Württemberg
48683 Ahaus
Nordrhein-Westfalen
95488 Eckersdorf
Bayern
15827 Dahlewitz
Brandenburg
Medium Control Systeme Franke & Hagenest GmbH
04600 Altenburg
Thüringen
Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH
03238 Massen
Brandenburg
21077 Hamburg
Hamburg
80335 München
Bayern
33397 Rietberg
Nordrhein-Westfalen
08209 Auerbach/Vogtl.
Sachsen
Metall- und Maschinenbau Oschatz GmbH
04758 Oschatz
Sachsen
Metallbau Werner Rode GmbH & Co. KG
15926 Heideblick/Langengrassau
Brandenburg
Metall-und Balkonbau Hansmann GmbH
03172 Guben
Brandenburg
Metallwarenfabrik Haufe GmbH & Co. KG
01900 Großröhrsdorf
Sachsen
95030 Hof
Bayern
76698 Ubstadt-Weiher
Baden-Württemberg
27637 Nordholz
Niedersachsen
12555 Berlin
Berlin
14513 Teltow
Brandenburg
90402 Nürnberg
Bayern
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
83451 Piding
Bayern
06766 Bitterfeld-Wolfen
Sachsen-Anhalt
MIT- Moderne Industrietechnik GmbH & Co. KG
32602 Vlotho
Nordrhein-Westfalen
09648 Mittweida
Sachsen
56751 Polch
Rheinland-Pfalz
18273 Güstrow
Mecklenburg-Vorpommern
91074 Herzogenaurach
Bayern
94139 Breitenberg
Bayern
17235 Neustrelitz
Mecklenburg-Vorpommern
54290 Trier
Rheinland-Pfalz
76571 Gaggenau
Baden-Württemberg
10179 Berlin
Berlin
60311 Frankfurt
Hessen
15834 Rangsdorf
Brandenburg
MR-Datentechnik Vertriebs- und Service GmbH
90411 Nürnberg
Bayern
Müller Dienstleistungen GmbH & Co.KG
06343 Stadt Mansfeld/OT Großörner
Sachsen-Anhalt
93413 Cham
Bayern
65549 Limburg/Lahn
Hessen
Musikhaus Korn Inh. Denis Korn
04758 Oschatz
Sachsen
nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH
97218 Gerbrunn
Bayern
91126 Schwabach
Bayern
NAWARO BioEnergie Park Güstrow GmbH
18273 Güstrow
Mecklenburg-Vorpommern
67657 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz
46325 Borken
Nordrhein-Westfalen
90411 Nürnberg
Bayern
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz
26384 Wilhelmshaven
Niedersachsen
NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH
09117 Chemnitz
Sachsen
92711 Parkstein
Bayern
24983 Flensburg-Handewitt
Schleswig-Holstein
45881 Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen
06449 Aschersleben
Sachsen-Anhalt
NOWEDA eG Apothekergenossenschaft
45143 Essen
Nordrhein-Westfalen
94315 Straubing
Bayern
48477 Hörstel
Nordrhein-Westfalen
34474 Diemelstadt
Hessen
on the way - events by ralph winter
70567 Stuttgart
Baden-Württemberg
ONCOTEC Pharma Produktion GmbH
06861 Dessau-Roßlau
Sachsen-Anhalt
51789 Lindlar
Nordrhein-Westfalen
91413 Neustadt a. d. Aisch
Bayern
83626 Valley/Oberlaindern
Bayern
Orthopädieschuhtechnik Schott GmbH & Co.KG
34576 Homberg/Efze
Hessen
91560 Heilsbronn
Bayern
06766 Bitterfeld-Wolfen
Sachsen-Anhalt
76829 Landau
Rheinland-Pfalz
Otto Röhrig Gesenkschmiede GmbH
42655 Solingen
Nordrhein-Westfalen
84092 Bayerbach
Bayern
18439 Stralsund
Mecklenburg-Vorpommern
23669 Timmendorfer Strand
Schleswig-Holstein
57648 Unnau
Rheinland-Pfalz
Paracelsus-Klinik Reichenbach GmbH
08468 Reichenbach
Sachsen
94089 Neureichenau
Bayern
72539 Pfronstetten-Aichelau
Baden-Württemberg
Parkhotel Bayersoien PH Hotelbetriebsgesellschaft mbH
82435 Bad Bayersoien
Bayern
67292 Kirchheimbolanden
Rheinland-Pfalz
59964 Medebach
Nordrhein-Westfalen
94036 Passau
Bayern
16816 Neuruppin
Brandenburg
90542 Eckental
Bayern
85354 Freising
Bayern
Peters Maschinenbau GmbH & Co. KG
49767 Twist-Rühlerfeld
Niedersachsen
PfB GmbH & Co. Prüfzentrum für Bauelemente KG
83071 Stephanskirchen
Bayern
50829 Köln
Nordrhein-Westfalen
Pflanzen-Kölle Gartencenter GmbH & Co. KG
74078 Heilbronn
Baden-Württemberg
87700 Memmingen
Bayern
66123 Saarbrücken
Saarland
07589 Lederhose
Thüringen
06847 Dessau-Roßlau
Sachsen-Anhalt
26129 Oldenburg
Niedersachsen
Pilzhof Pilzsubstrat Wallhausen GmbH
06528 Wallhausen
Sachsen-Anhalt
Pipp Papierverarbeitung & Versandservice e.K.
84051 Essenbach
Bayern
73760 Ostfildern
Baden-Württemberg
PlanTech Bad- und Modulsysteme GmbH
06796 Brehna
Sachsen-Anhalt
14482 Potsdam
Brandenburg
Pockauer Werkzeugbau Oertel GmbH
09514 Lengefeld / Erzgeb
Sachsen
85104 Pförring
Bayern
12489 Berlin
Berlin
97084 Würzburg
Bayern
54578 Wiesbaum
Rheinland-Pfalz
87466 Oy - Mittelberg
Bayern
Private Krankenpflege & Seniorenbetreuung Seeland KG
06333 Hettstedt
Sachsen-Anhalt
Proaktiv Management AG c/o Akademie
50933 Köln
Nordrhein-Westfalen
50667 Köln
Nordrhein-Westfalen
83026 Rosenheim
Bayern
14776 Brandenburg an der Havel
Brandenburg
49134 Wallenhorst
Niedersachsen
90427 Nürnberg
Bayern
36041 Fulda
Hessen
RAAB Baugesellschaft mbH & Co. KG
96250 Ebensfeld
Bayern
Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH
01454 Radeberg
Sachsen
93413 Cham-Windischbergerdorf
Bayern
Rai Ko Groß- und Einzelhandel e.Kfm.
07586 Bad Köstritz
Thüringen
Raiffeisen-Handelsgenossenschaft Schöneck e.G.
08261 Schöneck
Sachsen
45356 Essen
Nordrhein-Westfalen
72661 Grafenberg
Baden-Württemberg
12555 Berlin
Berlin
Ratskeller der Stadt Leipzig GmbH
04109 Leipzig
Sachsen
96199 Zapfendorf
Bayern
Rauschert Kloster Veilsdorf GmbH
98669 Veilsdorf
Thüringen
RBB Rinderproduktion
Berlin-Brandenburg GmbH
14550 Groß Kreutz
Brandenburg
55129 Mainz
Rheinland-Pfalz
Rehabilitationszentrum Niederschöna GmbH
09600 Halsbrücke, OT Hetzdorf
Sachsen
76131 Karlsruhe
Baden-Württemberg
86956 Schongau
Bayern
rekord-fenster+türen
GmbH + Co. KG
25578 Dägeling
Schleswig-Holstein
49624 Löningen
Niedersachsen
56584 Anhausen
Rheinland-Pfalz
24113 Molfsee
Schleswig-Holstein
14776 Brandenburg an der Havel
Brandenburg
RHODIUS Schleifwerkzeuge
GmbH & Co. KG
56659 Burgbrohl
Rheinland-Pfalz
91413 Neustadt a. d. Aisch
Bayern
richter & heß VERPACKUNGS-
SERVICE GmbH
09120 Chemnitz
Sachsen
49584 Fürstenau
Niedersachsen
95326 Kulmbach
Bayern
64395 Brensbach
Hessen
85221 Dachau
Bayern
RO/SE Blechverarbeitung
GmbH & Co. KG
84364 Bad Birnbach
Bayern
63741 Aschaffenburg
Bayern
17268 Milmersdorf
Brandenburg
22143 Hamburg
Hamburg
18609 Ostseebad Binz
Mecklenburg-Vorpommern
93495 Weiding
Bayern
51149 Köln
Nordrhein-Westfalen
46395 Bocholt
Nordrhein-Westfalen
Rundfunk GmbH & Co. KG Gernrode
06507 Gernrode
Sachsen-Anhalt
SA Cova Musik Theater Unterhaltung
Roland Kulik GmbH
51147 Köln
Nordrhein-Westfalen
06217 Merseburg
Sachsen-Anhalt
09669 Frankenberg
Sachsen
Saegeling Medizintechnik Service-
und Vertriebs GmbH
01809 Heidenau
Sachsen
53560 Vettelschoss
Rheinland-Pfalz
56170 Bendorf
Rheinland-Pfalz
78136 Schonach
Baden-Württemberg
Scheba Elektromaschinenbau GmbH
97424 Schweinfurt
Bayern
95615 Marktredwitz
Bayern
Schieck + Scheffler & Co. GmbH
06847 Dessau-Roßlau
Sachsen-Anhalt
09366 Stollberg / OT Beutha
Sachsen
SCHLIEPER für Landmaschinen GmbH
03249 Sonnewalde
Brandenburg
82493 Elmau
Bayern
19258 Boizenburg / OT Schwartow
Mecklenburg-Vorpommern
19057 Schwerin
Mecklenburg-Vorpommern
15827 Dahlewitz
Brandenburg
95239 Zell im Fichtelgebirge
Bayern
77736 Zell am Harmersbach
Baden-Württemberg
39517 Tangerhütte
Sachsen-Anhalt
48341 Altenberge
Nordrhein-Westfalen
50735 Köln
Nordrhein-Westfalen
Schwingungs Diagnose Service GmbH
04564 Böhlen
Sachsen
06120 Halle
Sachsen-Anhalt
86399 Bobingen
Bayern
18069 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
Seba Dynatronic Mess- und
Ortungstechnik GmbH
96148 Baunach
Bayern
Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG
17419 Seebad Ahlbeck
Mecklenburg-Vorpommern
35039 Marburg
Hessen
94474 Vilshofen
Bayern
15754 Heidesee/Wolzig
Brandenburg
31134 Hildesheim
Niedersachsen
SEUMA Spezialmaschinenbau GmbH
06688 Großkorbetha
Sachsen-Anhalt
85649 Brunnthal
Bayern
92289 Ursensollen
Bayern
SHERA Werkstoff-Technologie
GmbH & Co. KG
49448 Lemförde
Niedersachsen
29378 Wittingen - Zasenbeck
Niedersachsen
57072 Siegen
Nordrhein-Westfalen
06667 Weißenfels
Sachsen-Anhalt
66123 Saarbrücken
Saarland
SITEC GmbH Sicherheitseinrichtungen
und technische Geräte
96369 Weißenbrunn
Bayern
18184 Roggentin
Mecklenburg-Vorpommern
SOEX Textilsortierbetriebs-GmbH - Werk Wolfen
06766 Bitterfeld-Wolfen, OT Wolfen
Sachsen-Anhalt
SOG-Entlüftungssysteme Dahmann
56332 Löf
Rheinland-Pfalz
85131 Pollenfeld-Preith
Bayern
Solarzentrum Allgäu GmbH & Co. KG
87640 Biessenhofen
Bayern
87435 Kempten (Allgäu)
Bayern
15517 Fürstenwalde
Brandenburg
SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH
06112 Halle
Sachsen-Anhalt
Sontheim Industrie Elektronik GmbH
87437 Kempten / Allgäu
Bayern
56341 Kamp-Bornhofen
Rheinland-Pfalz
48249 Dülmen
Nordrhein-Westfalen
48727 Billerbeck
Nordrhein-Westfalen
22926 Ahrensburg
Schleswig-Holstein
Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH
08427 Fraureuth
Sachsen
Sport- & Wellnesshotel Angerhof
94379 Sankt Englmar
Bayern
94481 Grafenau
Bayern
97232 Giebelstadt
Bayern
96047 Bamberg
Bayern
Stadt Brandenburg an der Havel
14770 Brandenburg an der Havel
Brandenburg
95326 Kulmbach
Bayern
26506 Norden
Niedersachsen
08468 Reichenbach
Sachsen
Stadt Wanfried/Stadtverwaltung
37281 Wanfried
Hessen
97070 Würzburg
Bayern
15806 Zossen
Brandenburg
06796 Brehna
Sachsen-Anhalt
73054 Eislingen
Baden-Württemberg
Standleitungen.de Harald Prokscha
95028 Hof
Bayern
Stangl & Co.GmbH Präzisionstechnik
93426 Roding
Bayern
Stavermann GmbH Kommunal-
und Gartentechnik
49134 Wallenhorst
Niedersachsen
74564 Crailsheim
Baden-Württemberg
44575 Castrop-Rauxel
Nordrhein-Westfalen
04683 Belgershain / Köhra
Sachsen
84323 Massing
Bayern
39576 Hansestadt Stendal
Sachsen-Anhalt
19243 Wittenburg
Mecklenburg-Vorpommern
STEWO Kunststoffverarbeitung
GmbH & Co. KG
95233 Helmbrechts
Bayern
79639 Grenzach-Wyhlen
Baden-Württemberg
Strama-MPS Maschinenbau
GmbH & Co. KG
94315 Straubing
Bayern
STRENGER Bauen und Wohnen GmbH
71638 Ludwigsburg
Baden-Württemberg
06844 Dessau
Sachsen-Anhalt
14547 Beelitz
Brandenburg
94330 Salching
Bayern
51101 Köln
Nordrhein-Westfalen
40227 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG
Automatendreherei
01257 Dresden
Sachsen
19258 Boizenburg
Mecklenburg-Vorpommern
78532 Tuttlingen
Baden-Württemberg
96250 Ebensfeld
Bayern
Systec System- und Anlagentechnik
GmbH & Co. KG
06493 Harzgerode
Sachsen-Anhalt
56427 Siershahn
Rheinland-Pfalz
98544 Zella-Mehlis
Thüringen
88131 Lindau
Bayern
06449 Aschersleben
Sachsen-Anhalt
10245 Berlin
Berlin
94481 Grafenau
Bayern
04880 Dommitzsch
Sachsen
TeleSys Kommunikationstechnik GmbH
96149 Breitengüßbach
Bayern
42929 Wermelskirchen
Nordrhein-Westfalen
03139 Spremberg
Brandenburg
53840 Troisdorf
Nordrhein-Westfalen
04617 Rositz
Thüringen
06847 Dessau
Sachsen-Anhalt
56626 Andernach
Rheinland-Pfalz
91058 Erlangen
Bayern
07318 Saalfeld
Thüringen
Tischlerei Körting GmbH & Co. KG
06847 Dessau-Roßlau
Sachsen-Anhalt
99947 Bad Langensalza
Thüringen
94146 Hinterschmiding
Bayern
38106 Braunschweig
Niedersachsen
89077 Ulm
Baden-Württemberg
68782 Brühl
Baden-Württemberg
92369 Sengenthal-Reichertshofen
Bayern
97506 Grafenrheinfeld
Bayern
16816 Neuruppin
Brandenburg
67657 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz
04938 Uebigau-Wahrenbrück
Brandenburg
18435 Stralsund
Mecklenburg-Vorpommern
97297 Waldbüttelbrunn
Bayern
Ulrich Walter GmbH (Lebensbaum)
49356 Diepholz
Niedersachsen
Umwelt Direkt Invest
Beratungsgesellschaft mbH
90471 Nürnberg
Bayern
79098 Freiburg
Baden-Württemberg
36100 Petersberg-Böckels
Hessen
04463 Großpösna
Sachsen
32549 Bad Oeynhausen
Nordrhein-Westfalen
Unternehmensgruppe Mediana/Seniana
36043 Fulda
Hessen
48683 Ahaus
Nordrhein-Westfalen
84387 Buch/Julbach
Bayern
35039 Marburg
Hessen
URAG Umwelt-, Recycling- und
Abwassertechnologie GmbH
06114 Halle
Sachsen-Anhalt
48599 Gronau
Nordrhein-Westfalen
71636 Ludwigsburg
Baden-Württemberg
VACOM Vakuum Komponenten
& Messtechnik GmbH
07749 Jena
Thüringen
97080 Würzburg
Bayern
24222 Schwentinental
Schleswig-Holstein
67304 Eisenberg
Rheinland-Pfalz
Vermessungs- und Sachverständigenbüro
Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn
28832 Achim
Niedersachsen
48477 Hörstel
Nordrhein-Westfalen
99518 Großheringen
Thüringen
VKK Standardkessel Köthen GmbH
06366 Köthen
Sachsen-Anhalt
Vogel Business Media GmbH & Co. KG
97082 Würzburg
Bayern
58513 Lüdenscheid
Nordrhein-Westfalen
04109 Leipzig
Sachsen
09648 Mittweida
Sachsen
77652 Offenburg
Baden-Württemberg
Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG
08371 Glauchau
Sachsen
Vollack GmbH & Co. KG Radefeld
04435 Schkeuditz/OT Radefeld
Sachsen
72764 Reutlingen
Baden-Württemberg
39359 Bösdorf
Sachsen-Anhalt
59929 Brilon-Madfeld
Nordrhein-Westfalen
36304 Alsfeld
Hessen
04552 Borna
Sachsen
56743 Mendig
Rheinland-Pfalz
18055 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
Wagener & Simon Wasi GmbH & Co. KG
42289 Wuppertal
Nordrhein-Westfalen
Wagner Sicherheitstechnik GmbH
97218 Gerbrunn
Bayern
97199 Ochsenfurt
Bayern
04736 Waldheim
Sachsen
08258 Markneukirchen OT Wohlhausen
Sachsen
04736 Waldheim
Sachsen
Wärmetechnik Wilkau-Haßlau GmbH & Co. KG
08112 Wilkau-Haßlau
Sachsen
86899 Landsberg am Lech
Bayern
03044 Cottbus
Brandenburg
08209 Auerbach
Sachsen
96106 Ebern
Bayern
10553 Berlin
Berlin
55234 Bechtolsheim
Rheinland-Pfalz
67434 Neustadt-Hambach
Rheinland-Pfalz
Weinmann Sondermaschinen
und Steuerungsbau GmbH
91217 Hersbruck
Bayern
20457 Hamburg
Hamburg
04613 Lucka
Thüringen
94481 Grafenau
Bayern
38112 Braunschweig
Niedersachsen
66606 St. Wendel
Saarland
29221 Celle
Niedersachsen
Werra-Blitz Transportgesellschaft mbH
36456 Barchfeld
Thüringen
57439 Attendorn
Nordrhein-Westfalen
Wessamat Eismaschinen Fabrik GmbH
67661 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz
weyer gruppe - horst weyer und partner gmbh
52355 Düren
Nordrhein-Westfalen
WFK-Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Stadt-und Landkreis Kaiserslautern mbH
67655 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz
Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH
33014 Bad Driburg
Nordrhein-Westfalen
WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co.KG
34286 Spangenberg
Hessen
45886 Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen
Winzergenossenschaft Oberbergen im Kaiserstuhl eG
79235 Vogtsburg
Baden-Württemberg
39638 Gardelegen
Sachsen-Anhalt
96215 Lichtenfels
Bayern
Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement
Waldeck-Frankenberg GmbH
35066 Frankenberg
Hessen
Wirtschaftsförderungsgesellschaft
für den Kreis Borken mbH
48683 Ahaus
Nordrhein-Westfalen
Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH
74076 Heilbronn
Baden-Württemberg
25436 Uetersen
Schleswig-Holstein
Wohanka, Obermaier & Kollegen GmbH
84144 Geisenhausen
Bayern
55743 Idar-Oberstein
Rheinland-Pfalz
73557 Mutlangen
Baden-Württemberg
79199 Kirchzarten
Baden-Württemberg
49593 Bersenbrück
Niedersachsen
85716 Unterschleißheim
Bayern
09579 Grünhainichen
Sachsen
16928 Pritzwalk
Brandenburg
95336 Mainleus
Bayern
ZEITLAUF GmbH antriebstechnik & Co. KG
91207 Lauf a. d. Pegnitz
Bayern
53424 Remagen
Rheinland-Pfalz
ZIEGLER Spielplätze von A bis Z, Freizeitanlagen e.K.
04828 Zeititz
Sachsen
95502 Hinmmelkron
Bayern
88677 Markdorf
Baden-Württemberg
94227 Zwiesel
Bayern
817 Unternehmen erreichen Juryliste
2. Wettbewerbsstufe „Großer Preis des Mittelstandes“ 2012: Jetzt wählen Jurys die Preisträger und Finalisten aus. Für den 18. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ 2012 wurden 3.589 Unternehmen und Persönlichkeiten von mehr als 1.000 Kommunen, Institutionen, Kammern und Verbänden in den 16 Bundesländern nominiert. Diese Unternehmen repräsentieren den wirtschaftlich erfolgreichen und sozial engagierten Mittelstand in seiner gesamten Spannbreite unterschiedlicher Branchen sowie Organisations- und Eigentumsformen.
Urkunden werden feierlich übergeben
Kein anderer Mittelstandswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und über mehrere Jahre anhaltende Resonanz. Dabei sind die Preise nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen um Ehre und öffentliche Anerkennung – ohne finanzielle Anreize. Nach Vorliegen der unternehmensspezifischen Erhebungsunterlagen und einem folgenden Grobcheck der Antworten der Unternehmen auf die Juryfragen haben 817 Unternehmen die 2. Wettbewerbsstufe, die sog. Juryliste, erreicht.
Verbindung von Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing
Bis Ende Juni dieses Jahres entscheiden insgesamt zwölf regional organisierte Jurys mit etwa 100 Juroren, wer aus dem Kreis dieser kleinen und mittleren Firmen Finalist bzw. Preisträger des Wettbewerbs wird. In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen können i. d. R. bis zu drei Preisträger und bis zu fünf Finalisten ausgezeichnet werden. Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung, stellt u. a. fest: „Die Qualität der Einreichungen ist erneut beeindruckend. Von den Ergebnissen bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsicherung über Innovationen bis zum Engagement in den Regionen zeigt der Mittelstand, dass er die aktuellen Herausforderungen verantwortungsvoll meistert."
Spannend bis zum Schluss
Wer Finalist oder Preisträger 2012 wird, erfahren die Gewinner erst am Abend der Preisverleihungen im Rahmen regionaler Galas (siehe Kasten „Auszeichnungen“), bzw. auf dem Bundesball in Berlin, wo die Sonderpreise und Ehrenplaketten verliehen werden. Die Auflistung der 817 Firmen und Institutionen, welche die Juryliste 2012 erreicht haben, kann unter www.kompetenznetz-mittelstand.de/juryliste eingesehen werden.
Termine Auszeichnungen:
08. September 2012 in Düsseldorf:
für Niedersachsen/Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein/Hamburg
22. September 2012 in Dresden:
für Berlin/Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt
29. September 2012 in Würzburg:
für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Thüringen
20. Oktober 2012 in Berlin:
Bundesball; Verleihung der Sonderpreise und Ehrenplaketten
Wettbewerbsregion Niedersachsen/Bremen
Wer Niedersachsen hört, denkt zuerst an Volkswagen. Kein Wunder: der Autohersteller ist der größte Arbeitgeber in der Region um Wolfsburg. Doch der Erfolg des Unternehmens der „Autostadt“ ist nicht typisch, er ist untypisch. Der typische Mittelständler verfügt weder über staatliche Starthilfe, noch das damit verbundene Gründungs- und Sicherheitskapital. Er muss sich selbst durchbeißen. Firmen, die zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert sind, haben solche Aufbau-Zeiten erlebt. Manchmal mehrfach hintereinander, in jeder Unternehmergeneration neu. Bleiben wir zunächst in der Landeshauptstadt Hannover. Von hier kamen bereits eine Reihe wichtiger Persönlichkeiten: Ein erfolgreicher Bundeskanzler Gerhard Schröder, ein nicht ganz so erfolgreicher Bundespräsident Christian Wulff, und bereits im Jahr 2005 eine Preisträgerin des Wettbewerbs: Tina Voss, eine Pionierin auf dem Gebiet der Zeitarbeit, die ihre Firma 1995 gründete und zum Mitglied des Präsidiums der IHK Hannover gewählt wurde. Auch im Jahr 2012 sind sechs Firmen aus Hannover zum Wettbewerb nominiert, unter anderem die 2004 gegründete AS Solar GmbH.
Gemeinsam stark
Seit Jahren wird regelmäßig ein Zusammenschluss der Länder Niedersachsen und Bremen ins Gespräch gebracht, was jedoch in Teilen der Bevölkerung traditionell auf Ablehnung stößt. Die Oskar-Patzelt-Stiftung geht hier voran: Im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ bilden Niedersachsen und Bremen gemeinsam eine der zwölf Wettbewerbsregionen. Und auch in den Stadtstaat Bremen gingen bereits Auszeichnungen: 2007 der „Finalist“ an die Bremer Hachez Chocolade GmbH & Co. KG, 2009 der Sonderpreis „Dialogmarketing“ der Deutschen Post AG an die Söffge GmbH & Co. KG Büro-, Gebäude- und Treppenhausreinigung. Sieben Bremer Unternehmen sind dieses Jahr nominiert, darunter die H.-J. Fiedler Meeresdelikatessen GmbH. Außergewöhnlich ist die Gruppe der rund 20 Unternehmen der Bremer Heimstiftung, die seit über 500 Jahren vorbildliches Unternehmertum, kombiniert mit "dem Herz am richtigen Fleck", vorleben.
Hunderte Vorbilder
2007: 170, 2008: 160, 2009: 162, 2010: 186, 2011: 116, 2012: 161 – Das ist die Zahl der Firmen, die in den letzten Jahren aus der Wettbewerbsregion Niedersachsen/Bremen zum Wettbewerb nominiert worden. Jedes Jahr Hunderte Vorbilder für unternehmerisches Engagement. Firmen, die ihrer sozialen Verantwortung schon nachkamen, bevor die Sozialwissenschaftler aus Amerika den Begriff Corporate Social Responsibility übernahmen. Firmen, die sich als ehrbare Kaufleute, innovativ, solide, zukunftsoptimistisch und am Menschen orientiert verstehen. Dutzende Kommunen und Institutionen griffen den Aufruf zur Nominierung auf, verbanden damit auf einfachste Weise Wirtschaftsförderung mit Regionalmarketing, zum Beispiel der Landkreis Rotenburg (Wümme), die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, die Braunschweig Zukunft GmbH oder Städte wie Haselünne und Achim.
Erfolg muss erfunden werden
Schaut man sich Preisträger der letzten Jahre aus Niedersachsen/Bremen an, besticht deren systematisches Innovationsmanagement. Da ist die AutoGyro GmbH aus Hildesheim mit ihrem Tragschrauber, die Turm-Sahne GmbH aus Oldenburg mit leckeren Produkten für die Kaffeetafel, die Trinos Vakuum Systeme GmbH aus Göttingen mit Hoch- und Ultrahoch-Vakuumanlagen für High-End Anwendungen in Industrie und Forschung, die Indula GmbH aus Katlenburg-Lindau mit ihrem Bottle-Print-Patent, die HKS Gruppe aus Hardegsen mit modernsten Sicherheitstechniken und -dienstleistungen, die HAUTAU GmbH aus Helpsen, die sich vom kleinen Handwerksbetrieb zum bedeutenden Unternehmen der Schloss- und Beschlagindustrie entwickelte oder die inzwischen zum Premier nominierte Ulrich Walter GmbH (Lebensbaum) aus Diepholz.
Wir sind nicht Volkswagen!
Der unternehmerische Mittelstand in Niedersachsen/Bremen kann sich weder auf den Staatsauftrag noch auf Staatsfinanzierung verlassen wie Volkswagen vor 80 Jahren, aber auf seine Partner in den Kommunen, Landkreisen und regionalen Kreditinstituten. Überall dort, wo diese Partnerschaft ehrlich und zielorientiert funktioniert, prosperieren die Regionen – zum Wohle der Bürger. 2009 wurde der Landkreis Göttingen für vorbildliches Wirken als „Kommune des Jahres“w ausgezeichnet. In diesem Jahr sind die Stadt Norden und der Landkreis Northeim für diesen Preis nominiert.Bereits als Finalist ausgezeichnet wurden unter anderem folgende Nominierte dieses Jahres: Wurst Stahlbau GmbH aus Bersenbrück, Autohaus Hopp GmbH aus Steyerberg oder das Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa. Vor Ort aktiv sind die regionalen Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung: Jens Wucherpfennig in Göttingen, Detlef Kahrs in Bremen und Diethelm Heinen in Hannover.
Das 6. Erfolgsgeheimnis
Niedersachsen/Bremen hat nicht die Attraktivität einer Millionenstadt und nicht den industriellen Reichtum des Ruhrgebiets. Hier musste man zusammenhalten und schuf eine eng verflochtene Region mit städtischem Charakter. Nicht umsonst sind zwei der elf deutschen „Metropolregionen“ in dieser Wettbewerbsregion beheimatet: Bremen/Oldenburg und Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Das ist das Erfolgsgeheimnis der Region und seines Mittelstandes:
Fest verwurzelt in der Region
Das heißt Bodenhaftung behalten. Denken und Handeln nicht gegeneinander, sondern miteinander. Das heißt Bewahrung der Tradition und behutsame Fortentwicklung der Umstände. Das heißt, die Region und ihre Menschen als Mittelpunkt begreifen und sich selbst als verantwortlichen Teil eines Ganzen aufstellen. Mittelständischer Alltag eben. Erfolgsrezept.
Wettbewerbsregion Mecklenburg-Vorpommern
Im Nordosten Deutschlands gelegen, ist das Land mit gerade 1,6 Millionen Einwohnern das am dünnsten besiedelte und am ländlichsten geprägte deutsche Bundesland. Ballungsräume, in denen das Leben dynamisch sprudelt, sehen anders aus. Entsprechend schwer fiel hier der Strukturwandel in den 90er Jahren. Traditionell sind im Industriesektor Mecklenburg-Vorpommerns die maritime Industrie und die Lebensmittelindustrie vorherrschend. Darüber hinaus spielen Landwirtschaft, Tourismus und der Gesundheitssektor eine große Rolle.
Platz 1 in Deutschland!
Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2011 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche belegt Mecklenburg-Vorpommern mit 60 Punkten Platz 3 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Bundesweit lag die Ausbildungsplatzdichte 2010 bei 101,8. Das war Platz 1 in Deutschland! Mecklenburg-Vorpommern ist im Bereich der erneuerbaren Energien unter den Spitzenreitern in Deutschland, sowohl was die Stromproduktion, als auch die Fertigung von Windenergie- und Solaranlagen angeht. In einem durchschnittlichen Windjahr können bereits bis zu 40 Prozent des Strombedarfs im Bundesland durch Windenergie gedeckt werden.
Langjährige Zusammenarbeit
Seit dem Jahr 2003 wird der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ auch in Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Mit dem Wirtschaftsministerium und den Industrie- und Handelskammern verbindet die Oskar-Patzelt-Stiftung eine langjährige, enge Zusammenarbeit. Minister Jürgen Seidel war mehrfach Gast und Schirmherr der Veranstaltungen: „Die kleinen und mittleren Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind das Fundament unserer Wirtschaft und erarbeiten mehr als drei Viertel der Umsätze. Sie schaffen Arbeitsplätze und stellen Ausbildungsplätze bereit, sie sorgen für wirtschaftliche Erneuerung und sind mit Innovation und Wachstum verbunden. Sie gehören ins Zentrum der Wirtschaftspolitik. Die mittelständischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind fest in der Region verankert. Sie unterstützen Sport, Kultur und Bildung vor Ort, tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und deren Familien. Sie übernehmen damit Verantwortung für die Zukunft.“
80 Firmen nominiert
Karsten Liefländer in Stralsund, Christian Weiß in Rostock, Torsten Haasch in Neubrandenburg, Berit Steinberg in Ludwigslust und Wolf-Helmut Sieg aus Gudow sind vor Ort als regionale Servicestellen oder Botschafter Ansprechpartner für die Belange der Stiftung. 80 Firmen wurden dieses Jahr zum Wettbewerb nominiert. Darunter sind zum „Premier“ nominierte Preisträger wie die Unternehmensgruppe Manfred Eggert, der Campingplatz Pommernland GmbH, die folian GmbH aus Groß Lüdershagen, die Dockweiler AG aus Neustadt-Glewe, die SIV.AG aus Roggenthin oder die Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG aus Seebad Ahlbeck oder Finalisten der Vorjahre wie die Schoeller Arca Systems GmbH aus Schwerin und die hkc GmbH aus Rostock.
„MV tut gut.“
Ein Land wie Mecklenburg-Vorpommern muss besonders rührig sein, damit es überregional wahrgenommen wird. Die Landesmarketingkampagne Mecklenburg-Vorpommerns mit dem Slogan „MV tut gut.“ präsentiert Mecklenburg-Vorpommern als „norddeutsch“, „maritim“ und Land mit „Freiraum“. Unter dem Dach des Landesmarketing werden die Themen Gesundheit, Ernährung, Tourismus, Kultur, Wissenschaft und Bildung mit gemeinsamem Absender präsentiert. Die Marketing-Kampagne wurde unter anderem 2007 mit dem European Excellence Award, dem Politikaward sowie durch den Bundesverband deutscher Pressesprecher ausgezeichnet.
Die Stärken im Nordosten
Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Stärken im Nordosten Deutschlands einfach andere sind als beispielsweise im Ruhrgebiet oder in Hamburg. "Das Ansiedlungsvorhaben des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé in Schwerin sendet ein positives Signal an deutsche und internationale Investoren: Wenn ein Weltkonzern hier einen dreistelligen Millionenbetrag in sein europaweit größtes Bauprojekt fließen lässt, zeigt das, für wie exzellent große Industrieunternehmen die Standortvorteile in Mecklenburg-Vorpommern bisher halten", bewertet Hans-Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Schwerin die beispielgebende Wirkung der neuen Industrieansiedlung in Schwerin.
Große Player, kleine Spieler
Wie überall kommt es auf den Mix von großen Playern und kleinen Spielern an, auf das Engagement der einzelnen Persönlichkeiten in Führungs- und Unternehmensverantwortung. Genau diesem Zusammenspiel dient der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“. Das Wirtschaftsministerium nominierte dieses Jahr unter anderem die 1998 in Rostock gegründete Cortronik GmbH & Co. KG. Als selbstständiges, hoch innovatives Unternehmen vertreibt Cortronic biomedizinische Implantate, Biomaterialien und sonstige Medizinprodukte. Die fast 200 Mitarbeiter produzieren zum Beispiel wöchentlich bis zu 4.000 Stents zur Erweiterung und Stabilisierung verengter Blutgefäßen. Die IHK Rostock nominierte unter anderem die Störtebeker Braumanufaktur GmbH und den Erlebnis-Bauernhof Kliewe, der es in 20 Jahre stetiger unternehmerischer Entwicklung schaffte, die „Pommerngans“ zu einem Markenzeichen der Region zu etablieren.
Das 5. Erfolgsgeheimnis
Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ kommen aus allen Branchen. Von der klassischen Industrie über Dienstleistung und Handel bis zum Handwerk. Entsprechend unterschiedlich fällt der jeweilige Kapitalbedarf je Arbeitsplatz aus. Ist er im Handwerk und bei reinen Dienstleistern verhältnismäßig gering, erreicht er in der Energiewirtschaft oder in der Chemieindustrie sechs- bis siebenstellige Beträge.
Kapital akkumulieren
Langfristiger Erfolg setzt ausreichendes Stammkapital und stabile (steigende) Eigenkapitalquote voraus. Wettbewerbsteilnehmer haben hier im Durchschnitt des deutschen Mittelstandes die Nase vorn. Sie haben sich von den Diskussionen um Basel II und Weltfinanzkrise nicht irritieren lassen, sondern ihre Hausaufgaben gemacht: Kontinuierliche Überprüfung der Firmen- und Kostenstrukturen und stetige Sicherung der Eigenkapitalquote machen unabhängig von den Wirrungen der Finanzmärkte und der jeweiligen Wirtschaftspolitik.
Wettbewerbsregion Hessen
Hessen – das ist nicht nur die Banken-Skyline in Frankfurt am Main. Das Rhein-Main-Gebiet besitzt nach dem Ruhrgebiet die größte Industriedichte in Deutschland. Es gehört vor allem mit seinen südlichen Landesteilen zu den am dichtesten besiedelten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Das alles ist die natürliche Folge jahrzehntelanger systematischer Investitionen. Es ist das Resultat kluger Wirtschaftspolitik und engagierter Unternehmerpersönlichkeiten.
Ein neues altes Bundesland
Mit Hessen verbindet die Oskar-Patzelt-Stiftung seit dem Jahr 2000 eine tiefe Beziehung. Hier, in Frankfurt/M., fand im September des Jahres 2000 erstmals ein Bundesball der Oskar-Patzelt-Stiftung außerhalb der neuen Bundesländer statt. Der Slogan hieß damals: „Wir machen ein altes Bundesland zu einem neuen!“ Der Test war erfolgreich. Ein Jahr später ging der Wettbewerb auch nach Berlin/Brandenburg und 2002 erfolgte die Ausschreibung erstmals für die gesamte Bundesrepublik in zwölf Wettbewerbsregionen. Staatssekretär Herbert Hirschler vertrat den Wirtschaftsminister Dieter Posch, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Der erste Kuratoriumsvorsitzende
Aus Frankfurt/M. kam auch der erste Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Generalkonsul Helmut K. Holz. Aus Hessen, und zwar aus Kirchhain bei Marburg, kommt die heutige Kuratoriumsvorsitzende, die Unternehmerin Angelika Aschenbrenner, die mit ihrer Firma Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH selbst Preisträgerin des Wettbewerbs ist. Ministerpräsident a.D. Roland Koch und heute Ministerpräsident Volker Bouffier ließen es sich nicht nehmen, selbst die Schirmherrschaft für die Wettbewerbsregion Hessen zu übernehmen.
Leistungsträger Mittelstand
„Gerade im Mittelstand finden sich die Leistungsträger der sozialen Marktwirtschaft. Die hessischen mittelständischen Unternehmen zeichnen sich durch Innovationskraft, rasche Anpassungsfähigkeit an neue Entwicklungen und Kundenorientierung aus. Gleichzeitig ist Vielfalt ein Charakteristikum des Mittelstandes. Unterschiedliche Betriebsgrößen, Kundenstrukturen und Branchenzugehörigkeiten sowie unterschiedlich ausgeprägte Exportorientierungen kennzeichnen die mittelständischen Unternehmen. Insgesamt hat der Mittelstand für unser Land also eine außerordentliche wirtschaftliche Bedeutung.“ erklärte Volker Bouffier.Die Commerzbank AG Frankfurt/M., die Industrie- und Handelskammern Gießen-Friedberg, Wiesbaden, Fulda, mehrere Landkreise und Städte, darunter Wiesbaden und Frankfurt/M., zahlreiche Firmen, Wirtschaftsförderer und Vereine wie die Gesellschaft deutscher Lebensmitteltechnologen e. V. griffen auch dieses Jahr die Ausschreibung zum Wettbewerb auf und nominierten insgesamt 191 Unternehmen und Institutionen zum Wettbewerb 2012.
Seit der 1. Stunde aktiv
Aktiv seit der 1. Stunde ist zum Beispiel Siegfried Franke von der Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement Waldeck-Frankenberg GmbH, der auch als regionale Servicestelle der Stiftung vor Ort aktiv ist. Einer der berühmtesten Preisträger seiner Region ist die 1820 gegründete Fingerhaus GmbH. Im Jahr 2000 als Preisträger ausgezeichnet, wurde das Unternehmen 2006 „Premier-Finalist“, 2009 „Premier“ und ist aktuell für die Premier-Ehrenplakette nominiert. Aus Diemelstadt kommt die Okel GmbH & Co. KG, die sich vom einfachen Malerhandwerk zu einem überregional gefragten Spezialisten für Spezialakustikwände entwickelt hat. „Wir verleihen Räumen Charakter“.
Modeprinz Harald Glööckler
Nominiert zum Premier ist auch die Kasseler Firma espas GmbH, deren Spielgeräte und Stadtmobiliar europaweit exportiert werden. Die Marburger Traditionsfirma Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG wurde 2009 ausgezeichnet und ist für den Premier nominiert. Mit ihren abhörsicheren Tapeten sind die Botschaften rund um die Welt ausgestattet – nur die deutschen Botschaften noch nicht. Traditionsbewusst und hochinnovativ – so sind die Marburger. Das zeigt sich zum Beispiel in der Designzusammenarbeit mit Mode-Shootingstar Harald Glööckler.
Von Wiesbaden nach Hongkong
Nominiert sind auch Finalisten der Vorjahre, zum Beispiel das Genie-Team der Dieter Gerth GmbH aus der Landeshauptstadt Wiesbaden. Der international agierende Großhändler für elektrischen und elektronischen Bürobedarf sowie Multimedia-Artikeln wurde 1995 gegründet und ist auch in Hongkong mit einem eigenen Büro vertreten.
Erfolge sind gesichert
In Hessen versteht man es, Rahmenbedingungen so zu setzen, dass Erfolge gesichert sind. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass mehrere Institutionen für die Sonderpreise „Kommune des Jahres“ bzw. „Bank des Jahres“ nominiert wurden: Die Stadt Wanfried, die VR Bank HessenLand eG und die Volksbank Heuchelheim eG.
Das 4. Erfolgsgeheimnis:
Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ investieren, so wie das ganze Land Hessen. Häufig antizyklisch, immer am eigenen Zukunftsbedarf orientiert. Es geht nicht nur um technische und immobile Investitionen, sondern auch um „weiche“ Investitionen in Know-how, Personal, Infrastrukturen etc. Sie tun das, weil sie ihre eigene Zukunft selbst gestalten. Aus diesem Grunde sehen sie ihre eigene Zukunft meistens positiv, selbst dann, wenn gerade Krisenstürme über die Märkte jagen.
Investitionen schaffen Sicherheit
Erfolgreiche Unternehmen sichern sich über rechtzeitig realisierte und solide finanzierte Investitionen einen Vorsprung am Markt. 99 Prozent aller Teilnehmer, das sind doppelt so viele Unternehmen wie im Durchschnitt, weisen daher jährlich Investitionen auf. Voraussetzung solcher kapitalintensiven Zukunftssicherungen ist eine ausreichende Eigenkapitalquote. Diese ist bei den Wettbewerbsteilnehmern deutlich höher als im deutschen Durchschnitt und liegt nicht selten bei 50 Prozent.
Wettbewerbsregion Berlin/Brandenburg
Berlin ist Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften. Sie ist ein wichtiger europäischer Verkehrsknotenpunkt und eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationalen Ruf. Zu den Wachstumsbranchen zählen Kreativ- und Kulturwirtschaft, Tourismus, Biotechnologie, Medizintechnik, pharmazeutische Industrie, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehrssystemtechnik, Optik, sowie Energietechnik. Über 80 Prozent der Unternehmen Berlins sind Dienstleister.
Ausgeprägte Zusammenarbeit
Die Fusion in ein gemeinsames Land Berlin-Brandenburg scheiterte zwar in den 90er Jahren, das tat aber dem institutionellen Vereinigungsprozess keinen Abbruch. Nach und nach wurden Behörden und Gerichte zusammengelegt oder für beide Länder als zuständig erklärt. In keiner anderen Metropolregion Deutschlands ist die Zusammenarbeit bei öffentlichen Aufgaben so ausgeprägt wie hier. Die Metropolregion Berlin/Brandenburg ist auch im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ eine gemeinsame Wettbewerbsregion. Für die sechs Millionen Einwohner der Hauptstadt Berlin und des Landes Brandenburg gibt es eine gemeinsame Jury und eine gemeinsame Ausschreibung von jährlich drei Preisträgern und fünf Finalisten.
Helmut Schmidt und Roman Herzog
Im Jahr 2001 wurde der Wettbewerb erstmals auch für Berlin/Brandenburg ausgeschrieben. Die Auszeichnungsgala und der Bundesball fanden im Estrel statt. 2002 übernahmen Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt und 2003 Bundespräsident a.D. Roman Herzog die Schirmherrschaft über den Wettbewerb. Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister Brandenburgs a.D. Dr.-Ing. Victor Stimming, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg und Präsident der IHK Potsdam sowie Ralf Christoffers, Wirtschafts- und Europaminister Brandenburgs arbeiten im Präsidium der Oskar-Patzelt-Stiftung mit. Mit den Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern Brandenburgs verbindet die Oskar-Patzelt-Stiftung eine inzwischen langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Vor Ort für die Stiftung
Vor Ort sind in Berlin David Kremers, in Westbrandenburg der ehemalige Pressebeauftragte der IHK Potsdam Bernd Schenke und in Ost- und Südbrandenburg Knut Deutscher, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus, als regionale Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung tätig. Prof. Dr. Jörn-Axel Meyer; Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU), Berlin, leitet den Wissenschaftlichen Beirat der Oskar-Patzelt-Stiftung.
Auf den Mittelstand kommt es an
Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, sagte: „Auf den Mittelstand kommt es an. Er ist nicht nur Träger von Wachstum, Ausbildung und Beschäftigung, er verfügt auch über die Flexibilität und Innovationskraft, um eine fundamentale Krise zu überstehen. Das hat sich vor allem auch in Berlin gezeigt, das dank vieler kleinerer und mittlerer innovativer Firmen gestärkt aus der Krise hervorging. Insofern haben alle Betriebe einen Preis verdient, die die vergangenen Jahre strategisch genutzt haben, um Mitarbeiter zu qualifizieren, Geschäftsprozesse zu optimieren oder ganz gezielt den Kontakt zur Wissenschaft gesucht haben, um mit neuesten Erkenntnissen die Basis für die nächsten Innovationen zu legen. Meine Gratulation gilt allen Gewinnern, zu denen auch die Unternehmen zu zählen sind, die für die begehrte Auszeichnung nominiert wurden. Zumal die Erfahrung zeigt: Wer heute „nur“ dabei war, kann schon morgen zu den Preisträgern gehören.“
Der wichtigste Wirtschaftspreis in Deutschland
Und Brandenburgs Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers meinte: „Was für mich den besonderen Charme dieses Mittelstandspreises ausmacht, sind die Wettbewerbskriterien. Nicht nur die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen oder die innerbetriebliche Modernisierung und Innovation werden bewertet, sondern auch das Engagement des Unternehmens in der Region. Unternehmen können auf diese Weise deutlich machen, dass sie sich nicht nur als wirtschaftlicher Teil ihrer Region verstehen, sondern ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens sind. Als Schirmherr für das Land Brandenburg wünsche ich nicht nur den brandenburgischen Unternehmen, sondern allen Nominierten viel Erfolg dabei, in den Kreis des „ausgezeichneten Mittelstands“ zu gelangen. Aber auch die Nominierung selbst ist schon eine besondere Anerkennung und sollte Ansporn für die weitere Arbeit geben.“
Nominiert und ausgezeichnet
Mehr als 100 Institutionen, Kommunen, Firmen und Bürger aus Berlin und Brandenburg griffen dieses Jahr die Ausschreibung zum Wettbewerb auf und nominierten hervorragende Firmen. Darunter waren die Agenturen für Arbeit Berlin Reinickendorf, Berlin Süd, Neuruppin, die Berlin Tourismus GmbH, die Berliner Volksbank eG, die Bezirksämter Steglitz - Zehlendorf und Treptow- Köpenick, die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH, der BVWM Kreisverband Berlin- Reinickendorf und Spandau, die Deutsche Post AG - Direkt Marketing Center Berlin, zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die Fachhochschule Lausitz, die Gebäudereiniger-Innung Berlin, die Handwerkskammern Cottbus und Frankfurt (Oder), die IHKn Berlin, Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam, die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), die Kreishandwerkerschaft Teltow- Fläming, die Kreisverwaltung Teltow-Fläming, die Landkreise Märkisch-Oderland und Prignitz, das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, die Regionale WFG Dahme Spreewald mbH, die Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Ketzin, Luckau, Ludwigsfelde, Oranienburg, Zossen, die Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, "Technologie- und Gründerzentrum Fläming GmbH", der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V., die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V., die Wirtschaftsjunioren Ostprignitz-Ruppin und Teltow-Fläming, WISTA-Management GmbH, die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH und der ZVEI- Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. Vergangenes Jahr wurde die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH als „Bank des Jahres“ geehrt, im Jahr 2008 die Kreisverwaltung Teltow-Fläming als „Kommune des Jahres“. Für diesen Sonderpreis „Kommune des Jahres“ wurden nominiert: der Landkreis Dahme-Spreewald und die Städte Brandenburg an der Havel, Luckenwalde und Zossen. Die in Berlin überaus rührige WOLFRAM Bürokommunikation GmbH & Co. KG , Preisträger des Jahres 2003, wurde vergangenes Jahr als Premier geehrt.
Hervorragende Weiterentwicklung
Mehrere der Preisträger der vergangenen Jahre wurden wegen hervorragender Weiterentwicklung in 2012 zur Auszeichnung als „Premier“ nominiert. So zum Beispiel die Bohrlochmessung-Storkow GmbH, die domino-world aus Birkenwerder, FRITZ JAHN Gebäudeservice GmbH & Co. KG aus Berlin, Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH aus Eisenhüttenstadt, Hüffermann Transportsysteme GmbH aus Neustadt/Dosse, LASERLINE Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG, micro resist technology GmbH aus Berlin, deren Gründerin Gabi Grützner 2006 als „Unternehmerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, Ortrander Eisenhütte GmbH, RFT kabel Brandenburg GmbH aus Brandenburg an der Havel, der Premier-Finalist Schoepe Display GmbH aus Dahlewitz, Seramun Diagnostica GmbH aus Heidesee/Wolzig, SIK-Holzgestaltungs GmbH aus Langenlipsdorf, uesa GmbH aus Uebigau-Wahrenbrück, Weihe GmbH aus Berlin oder das Zahnradwerk Pritzwalk GmbH. Zu den 273 Nominierten dieses Jahres gehören zum Beispiel auch der Finalist des Jahres 2009 Plischka Umzüge Potsdam GmbH, die Mounting Systems GmbH aus Rangstorf, 2011 als Finalist ausgezeichnet, Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH aus Hennickendorf.
Alleinstellungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil
Die einfachste und zudem kostengünstigste Form der Wirtschaftsförderung ist die Nominierung hervorragender Unternehmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes”. Damit erhalten diese Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal, einen Wettbewerbsvorteil. Die Nominierung ist zugleich Ansporn und Motivation für andere. Die öffentliche Diskussion und Berichterstattung dazu weckt Leistungspotentiale bei Unternehmen und Beschäftigten, Ideen und Engagement bei Bürgern. Und das Ganze funktioniert, ohne dass dafür aufwändige Konzepte, Pläne, Arbeitsgruppen, Budgets, Fördergelder oder Fördermittelcontrolling notwendig sind – denn außer einem überschaubaren Zeitaufwand fallen keine Kosten an. Zahlreiche Städte und Gemeinden, Verbände und Kammern, Kreditinstitute und Dienstleister, Kunden und Lieferanten nutzen diese Möglichkeit seit Jahren intensiv. Denn auf diese Weise wird zugleich Regionalmarketing betrieben, ohne dass Mehrkosten entstehen.
Das 3. Erfolgsgeheimnis
An der Seite gestandener Mitarbeiter wachsen junge Kräfte heran. Es geht zum einen um die Fachkräfte als solche, und zum anderen um die Entwicklung und Förderung von Führungsqualitäten. Wer sein Handwerk von der Pike auf kennt, dem macht auch später als Chef keiner was vor.
Ausbildung ist Kompetenzsicherung
Erfolgreiche Mittelständler wissen, dass sie sich letztlich nur auf sich selbst verlassen können. Also bilden sie selbst aus, stellen Praktikums-, studentische oder Doktorandenstellen zur Verfügung. Häufig wird über den Eigenbedarf hinaus ausgebildet, oft im Verbund. Es wird mit Übernahmegarantien nach Beendigung der Lehre gearbeitet. Enge Kooperationen sichern die Übernahme von Azubis insolventer Betriebe, Projekte gegen Abwanderung Jugendlicher aus ländlichen Regionen und intensive Kooperationen mit den örtlichen Schulen. Nicht zu vergessen: Intensive Kooperation mit Hoch- und Fachschulen zur Sicherung des ingenieurtechnischen und betriebswirtschaftlichen Nachwuchses.
Der Essener Mittelstandsempfang 2012: Fünf Unternehmen gehen ins Rennen um den „Großen Preis des Mittelstandes“
Die Veranstaltung rief die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Jahr 2008 ins Leben. Seitdem findet sie jährlich statt und ist mittlerweile in Essen eine feste Institution geworden. Unterschiedlich sind jedoch die Themen der Veranstaltung. Das diesjährige Motto des Mittelstandsempfangs lautet "Veränderung als Chance". Der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß eröffnet die Veranstaltung. Der Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Dr. Dietmar Düdden, redet folgend zum Thema „Wachstumschancen nutzen! Wie können wir die Essener Unternehmen unterstützen?“.
Die fünf, für den von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobten Preis nominierten Unternehmen sind die Beinert-Knotte Elektro GmbH, communicode GmbH & Co. KG, FRIGOBLOCK Grosskopf GmbH, LK Lichtdesign & Klangkonzept Medien-Präsentationssysteme AG und die NOWEDA eG Apothekergenossenschaft. Sie stehen im Mittelpunkt des Unternehmertalk „Großer Preis des Mittelstandes“, moderiert von WDR-Moderatorin Steffi Neu.
Bis zum 24. Mai ist eine Anmeldung zur Veranstaltung unter mittelstandsempfang@ewg.de möglich.
Wettbewerbsregion Bayern
Der Freistaat Bayern blickt auf eine über 1.000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zurück. Als flächengrößtes und nach NRW bevölkerungsreichstes deutsche Bundesland hat Bayern in den letzten Jahrzehnten einen enormen Aufschwung vom Agrar- zum Technologieland realisiert und gilt unangefochten als sehr wirtschaftsstark und reich.
Eine florierende Wirtschaft
Die wirtschaftlich stärkste Region ist der Großraum München mit Automobilindustrie, IT-Sektor, Medien und Verlagen, Rüstungsindustrie, Touristik. In Nordbayern ist die Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen der wichtigste Standort. Auch der Raum zwischen Aschaffenburg und Würzburg/Schweinfurt weist hervorragende Wirtschaftsdaten auf, etwa eine Arbeitslosigkeit von durchschnittlich unter sechs Prozent und eine florierende Wirtschaft. Gleiches gilt für Regensburg, die Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz Regensburg, die mit der Region seit Jahren an Wirtschaftskraft zunimmt.
Leitökonomie Tourismus
Der Tourismus gilt aufgrund seines hohen Beitrags zur bayerischen Wirtschaft als „Leitökonomie“. Fast 20 Prozent der touristischen Wertschöpfung in Deutschland entfallen auf Bayern, mehr als in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg. Neben München sind hier besonders die Regionen um die bayerischen Seen und in den Alpen, Augsburg (Fuggerei), sowie Regensburg mit der Historischen Altstadt als UNESCO-Welterbe seit 2007 zu nennen. Die hervorragend ausgebauten Verkehrsnetze auf Straße und Bahn sowie der Flughafen München Franz Josef Strauß als europäisches Drehkreuz für den Flugverkehr bieten gute Bedingungen – nicht nur für den Tourismus, sondern für die Lebensqualität und die Wirtschaft insgesamt.
Eine Kultur des Tuns
In Bayern lebt offenbar eine Kultur des Tuns, des tätigen Fortschritts statt labenden Diskutierens. Erst diese Kultur hat in den letzten Jahrzehnten die Entwicklung vom Agrar- zum Industrieland ermöglicht. Und die Bayern (ebenso wie die Franken) sind zu Recht stolz auf Ihre Geschichte, auf ihre Aufbauleistungen, auf ihre Lebensqualität, auf ihre Spitzenposition am Arbeitsmarkt.
Bayern gibt Sicherheit
Bayern sieht sich selbst als Vorreiter im Jahrzehnt des Wandels. Kurzfristiges Krisenmanagement und langfristige Zukunftsgestaltung gehen Hand in Hand, während man sich woanders in Aktionismus flüchtet. Klare Orientierungen auf die wirtschaftlichen Fundamente des Gemeinwohls bei gleichzeitig maximaler Freiheit für die handelnden Personen geben mentalen Halt. Diese Haltung wird politisch, medial und gesellschaftlich unterstützt. Das gibt Existenzgründern und Investoren Sicherheit. Auf der Basis eines unerschütterlichen Wertesystems zwischen der Traditionspflege und klarer Zukunftsorientierung. Mag man woanders auch noch so viel über Lederhosen, Weißwurst und Volksmusik spotten – „das gehört zu uns!“ Mag man woanders auch noch so sehr die bayerischen Erfolge klein- oder schlechtreden – „wir gehen unseren Weg!“
Mittelstand gepflegt
Im Gegensatz zu manchen anderen Ländern mit wechselnden Regierungskoalitionen hat Bayern „seinen Mittelstand“ stets gehegt und gepflegt und Gründer nicht nur finanziell, sondern auch mental gefördert.Die weit verbreitete Gründungsunlust und Angst vorm Scheitern ist in Bayern am geringsten zu finden. So konnten auch viele ehemals Kleine groß werden. Bedeutend. Arbeitsplatzgiganten. Das Beste, das Effizienteste, das Nachhaltigste, das überlebt und schafft millionenfachen Nutzen.
Internationales Spitzenfeld
Bayern ist heute ein weltweit angesehener Hightech-Standort, weil hier früher als woanders konsequent in neue Technologien investiert wurde. Der Anteil der Hightech-Branchen an der Wirtschaftsleistung liegt im Freistaat weit über dem Bundesdurchschnitt und der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen am Bruttoinlandsprodukt im internationalen Spitzenfeld. 2010 stellte Horst Seehofer das Zukunftsprogramm „Aufbruch Bayern“ auf die drei Säulen, die schon den Erfolg der Vergangenheit bewirkten: Familie, Bildung, Innovation. Neue Entwicklungen fanden in Bayern immer schnell eine Heimat, in der sie wachsen und gedeihen konnten. Das gilt auch für die Photovoltaik, 2012 war in Bayern mehr Photovoltaik-Leistung installiert als in den USA.
Positive Wirkung für die Region
Ebenso unterscheiden sich Kommunen danach, wie sie „ihre” Unternehmen, ihren Mittelstand „bewirtschaften”. Wer vorausschauend und langfristig gezielte Mittelstandsförderung und einen breiten differenzierten Branchenmix anstrebt, der wird besonders erfolgreich Beschäftigungszuwachs, Ausbildungssicherheit, Wohlfahrtssteigerung, kommunale Entschuldung und Steuermehreinnahmen nachweisen können. Wo viele kleine und mittlere Unternehmen eine Heimat haben, dort wächst so mancher Mittelständler sogar zu einem größeren Unternehmen heran mit vielen positiven Wirkungen für die Region um seinen Geschäftssitz.
Eindrucksvolle Kommunen
Kommunen, die diesen Weg besonders eindrucksvoll beschreiten und deren Gewerbe-, Arbeitsplatz-, Einwohner- und Wohlfahrtskennziffern sich dadurch nachhaltig positiv entwickeln, zeichnet die Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes” seit dem Jahr 2000 jährlich mit dem Sonderpreis „Kommune des Jahres” aus. Die bisherigen bayerischen Preisträger sind: Stadt Gersthofen (2000), Vilshofen an der Donau (2008), Gemeinde Niederwinkling (2010), Große Kreisstadt Neumarkt i. d. Opf. (2010) und die Regierung von Niederbayern – Sachgebiet Wirtschaftsförderung (2011). Zu diesen Kommunen mit großer Ausstrahlungskraft gehört auch Würzburg, Sitz des Regierungsbezirkes Unterfranken. Seit einigen Jahren finden hier im Maritim-Hotel jährlich im Herbst die Auszeichnungsgalas für Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen statt. Oberbürgermeister Senator e.h. Georg Rosenthal und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer ließen es sich nicht nehmen, die Gäste in der altehrwürdigen und zugleich modernen Bischofsstadt zu begrüßen.
Aktiv in der Region
Vor Ort als regionale Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung aktiv sind für die Region Oberpfalz Nord Elisabeth Zintl aus Waldeck, für die Region Oberpfalz Albert Donhauser aus Neumarkt i. d. Opf., in München Sebastian Seibold, für Franken Robert Knitt von der IMBEMA aus Burgkunstadt. Christof Stölzel, als Gründer und langjähriger Geschäftsführer der VARIOTEC Sandwichelemente GmbH & Co. KG, Preisträger des Wettbewerbs, arbeitet als Botschafter der Stiftung. Im Kuratorium der Stiftung arbeiten mit Prof. Dr. Rupert Gramss von der Fachhochschule Weihenstephan, selbst Preisträger "Großer Preis des Mittelstandes", und Josef Christian Kainz aus Regensburg, Leiter der Zweigniederlassung Süddeutschland der RaiffeisenLandesbank Oberösterreich, die auch als Premier-Bank des Jahres ausgezeichnet wurde.
Die Nominierenden
Zu den über 1.000 Institutionen, Kommunen und Bürgern, die die Ausschreibung zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ aufgriffen und hervorragende Firmen nominierten, gehören aus Bayern der Bayerischer Städtetag, das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH, der BayME Bayerischer Unternehmerverband, die Direkt Marketing Center der Deutsche Post AG in Augsburg, Landshut, München, Nürnberg, Ravensburg und Würzburg, die DZ Privatbank, Gemeinden wie Piding, Salching, Weiding, die gfw Starnberg mbH, die Großen Kreisstädte Deggendorf und Neumarkt i.d.Opf., die Handwerkskammer für Oberfranken und Niederbayern-Oberpfalz, Regensburg, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die IHK für Oberfranken Bayreuth und die IHK Regensburg, die Kreishandwerkerschaft Cham, die Landkreise Bad Kissingen, Bamberg, Bayreuth, Cham, Dachau, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Freyung-Grafenau, Haßberge, Hof, Landshut, Neustad/Aisch-Bad, Windsheim, Neustadt a.d.Waldnaab, Oberallgäu, Ostallgäu, Passau - Der Landrat, Regen, Schweinfurt, Starnberg, Straubing-Bogen, Unterallgäu, Weilheim-Schongau, Weißenburg Gunzenhausen und Würzburg. Außerdem Markt Pförring, die Nürnberger Land Tafel e.V., die Regierungen von Niederbayern, Oberbayern und Unterfranken, die SchmidtColleg GmbH & Co. KG, die Sparkasse Bad Kissingen, die Städte Altdorf b. Nürnberg, Bad Brückenau, Bamberg, Bärnau, Bobingen, Erlangen, Geretsried, Günzburg, Hauzenberg, Heilsbronn, Kaufbeuren, Kempten (Allgäu), Kulmbach, Landau a.d. Isar, Marktredwitz, Memmingen, Nürnberg Amt für Wirtschaft, Rosenheim, Rothenburg ob der Tauber, Unterschleißheim, Vilshofen an der Donau, Weismain, Wertingen und Würzburg, die Tourismusverbände München-Oberbayern e.V. und Ostbayern e.V., der WIRTSCHAFTSBEIRAT DER UNION e.V. und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH.
1.078 Nominierungen
30 Prozent aller Nominierungen 2012 kommen aus dem Freistaat Bayern. Insgesamt 1.078 Firmen und Institutionen wurden nominiert. Die Spannbreite reicht von Produzenten und High-Tech-Firmen bis zu Händlern wie dem Autohaus Wieser in München. Folgende Preisträger sind wiederholt nominiert: Bau-Fritz GmbH & Co. KG Erkheim, defacto.call center & dialog Erlangen, Der Beck GmbH Erlangen-Tennenlohe, eibe Produktion + Vertrieb GmbH & Co. KG Röttingen, GÜNZBURGER STEIGTECHNIK Günzburg, guttenberger + Partner GmbH Freystadt, Heiligenfeld GmbH Bad Kissingen, HORSCH Maschinen GmbH Schwandorf, ICUnet.AG Passau, iloxx AG Nürnberg, K+B E-Tech GmbH & Co. KG Cham, Malzfabrik Mich. Weyermann® GmbH & Co. KG Bamberg, Pollin Electronic GmbH Pförring, Schreiner Group GmbH & Co. KG Oberschleißheim, Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG Straubing, Sturm Holding GmbH Salching und das Wald- und Sporthotel Polisina Ochsenfurt.
Fruchtbare Rahmenbedingungen
Was möglich ist, wenn gute Mittelstandspolitik zu fruchtbaren Rahmenbedingungen führt, in denen unternehmerisches Engagement wachsen und gedeihen kann, zeigen die Nominierten und Ausgezeichneten der Wettbewerbsregion Bayern: Kappenberger + Braun K+B E-Tech GmbH & Co. KG (Cham, Preisträger 2011) zählt zu den führenden Elektrounternehmen in Deutschland und zu den größten in Bayern. 1960 als Elektro-Installationsfirma mit Elektro-, Radio- und Fernseh-Einzelhandel gegründet ist K+B heute international mit aktuell 1.440 Mitarbeitern tätig, davon in Deutschland 820, von denen 99 Auszubildende in zehn Berufssparten sind. Als Ende des letzten Jahrtausends im dot.com-Fieber der Paketmarkt explodierte, erkannte ein kleiner Online-Shop seine Chance und wurde wenig später Softwarepartner von eBay. Heute beschäftigt die iloxx AG (Nürnberg, Preisträger 2011) als virtuelle Einkaufsgemeinschaft für Logistikleistungen 120 Mitarbeiter. Was ein Mann, eine Familie, eine Firma in 45 Jahren leisten können, zeigt die Lindner Group KG (Preisträger 2011) aus dem kleinen niederbayerischen Arnstorf. Erst 1965 von Hans Lindner gegründet, beschäftigt Europas führender Spezialist für Innenausbau, Fassadenbau und Isoliertechnik weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern.
Auffallende Leistungen
Die HORSCH Maschinen GmbH (Schwandorf, Preisträger 2010) hat sich vom Landwirtschaftsbetrieb zum international aktiven Landtechnikproduzenten mit 265 Mitarbeitern entwickelt und wurde 2010 als Preisträger ausgezeichnet. In Pförring sitzt die Pollin Electronic GmbH (Preisträger 2010), vor vier Generationen eine kleine Maschinenhandlung, heute führender Spezialversender für Sonderposten aus Elektronik und Technik in Deutschland. K&S Anlagenbau GmbH (Lengenwang, Finalist 2011) arbeitet nach der Devise „Innovation ist das beste Rezept gegen Krisen“ – kein Wunder, dass das Unternehmen nicht nur vom Landkreis Ostallgäu, sondern auch von der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. zum Wettbewerb nominiert wurde. Das 2004 gegründete BIZTEAM Systemhaus GmbH in Altenstadt wurde 2008 mit dem HP Partner Award als Partner mit dem größten Wachstum geehrt und seit 2011 vom Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert. Solche Leistungen fallen auf: Das 1962 gegründete Familienunternehmen Rolladen Braun OHG, 2011 mit der Bestnote A+A+A+A+A+ im OPS-Rating als Finalist geehrt, wurde von sieben (!) verschiedenen Institutionen zum Wettbewerb 2012 nominiert: Deutsche Post AG - Direkt Marketing Center Landshut, Gemeinde Weiding, Raiffeisenbank Cham-Roding-Furth im Wald eG, IHK Regensburg, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft Zweigniederlassung Süddeutschland, Kreishandwerkerschaft Cham, AOK Direktion Cham.
Auszeichnung erster Güte
Die Bedeutung dieses Wettbewerbs für den unternehmerischen Mittelstand unterstrich Barbara Stamm, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, mit folgenden Worten: „Sie alle kennen die üblicherweise an weniger glückliche Wettbewerbsteilnehmer gerichteten tröstenden Worte: ‚Dabei sein ist alles‘.
Doch selten haftet diesen Worten so wenig Floskelhaftes an wie im Zusammenhang mit dem ‚Großen Preis des Mittelstandes‘. Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung erster Güte erfahren. Schon die Nominierung weist das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft als herausragend aus. Sie alle haben bewiesen, dass Sie der großen betrieblichen und gesellschaftlichen Verantwortung in besonderer Weise gerecht werden. Hohe Leistungsbereitschaft, starke Identifikation mit dem Unternehmen, Verwurzelung in der Region, soziales und ehrenamtliches Engagement, nachhaltiges, ressourcenbewusstes Wirtschaften und vor allem ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für das Wohl des Betriebes und das seiner Beschäftigten – all das sind Eigenschaften, die traditionell dem Mittelstand zugeschrieben werden.“
Mittelstand hilft Mittelstand
Früher wurde ein „Giebelkreuz“ am Dachgiebel des Hauses zum Schutz der Bewohner vor allen Gefahren angebracht. Die Raiffeisen-Organisation hat dieses Schutzzeichen als Markensymbol gewählt, weil sich ihre Mitglieder durch den Zusammenschluss in der Genossenschaft vor wirtschaftlichen Gefahren selbst schützen. Mittelstand hilft Mittelstand. Auch die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und ihre Tochterunternehmen sind seit Jahren auf Erfolgskurs. Starke Kennzahlen und ausgezeichnete Ratings bestätigen dies. Als im Jahr 2010 erstmals die Auszeichnung „Premier-Bank des Jahres“ im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ verliehen wurde, ging dieser Preis nach Regensburg, zur Niederlassung Süddeutschland der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.
Das 2. Erfolgsgeheimnis
Es gibt keinen unternehmerischen Mittelstand ohne kompetente, engagierte, erfolgsmotivierte Mitarbeiter. Im Mittelstand weiß man auf beiden Seiten, dass man einander braucht. Deshalb hat Personalpolitik hier immer Augenmaß bewahrt. Der Unternehmer kennt seine Mitarbeiter, ihre Neigungen, ihre Stärken, ihre Schwächen. Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarker und reicher Staat, der sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt hat. Warum schafften die Bayern das? Unter anderem wegen eines besonders engen Verhältnisses der Menschen zu „ihren“ Unternehmen. Mittelständische Personalpolitik bedeutet im besten Sinne immer Arbeit mit dem Menschen, denn:
Mitarbeiter sichern Zukunft
Erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer achten daher auf eine breite Förderung der Mitarbeiter, auf Weiterbildung und Qualifizierung. Häufig kommt ein ganzes Bündel von inner- und außerbetrieblichen Trainingsmaßnahmen zum Einsatz. Dazu gehört auch die Förderung des Studiums von Mitarbeitern z. B. an einer Berufsakademie. Moderne Personalentwicklungskonzepte und Arbeitszeitmodelle kommen zum Einsatz. Maßnahmen zur Unternehmensbindung sind vor allem die Modernisierung der Arbeitsplätze und eine umfassende Mitarbeitermotivation. Die Anerkennung von Leistung und Qualität ist selbstverständlich, zum Beispiel mit Sondergratifikationen, Mitarbeiterbeteiligungsmodellen, Alterssicherung, freier Gestaltung der Arbeitszeit, Arbeitsmöglichkeiten zu Hause, Freizeitraum im Firmengebäude usw. Es findet sich eine hohe Transparenz unternehmerische Entscheidungen gegenüber den Mitarbeitern, die auch in unternehmerische Entscheidungen einbezogen werden und sich am Ende in Mitarbeiterzufriedenheit messen lassen.
Wettbewerbsregion Baden-Württemberg
Baden-Württemberg im Südwesten Deutschlands zählt zu den wirtschaftsstärksten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas. Nach Einwohnerzahl und Fläche steht es im Größenvergleich an dritter Stelle der deutschen Länder. Insbesondere im Bereich der industriellen Hochtechnologie sowie Forschung und Entwicklung gilt Baden-Württemberg als die innovativste Region der EU.
Wohlhabendere Region
Jahrzentlange solide Arbeit in der Fläche wie in den Ballungsräumen hat Baden-Württemberg zu den wohlhabenderen Regionen der EU aufschließen lassen. Die Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent (September 2011) ist nach Bayern die zweitniedrigste in Deutschland. Sie ist dabei in den eher ländlich geprägten Regionen traditionell niedriger als in den Städten. Das hat einen einfachen Grund: In den Regionen gibt es einen starken Mittelstand, der unbeirrt von Struktur- und Weltwirtschaftskrisen innovativ ist und Arbeitsplätze schafft.
Und es gibt quer über die Parteien eine hohe Übereinstimmung in der Einsicht, dass dieser Mittelstand, egal ob industriell oder in Handwerk oder Dienstleitung, gefördert werden muss. So schafft man Arbeitsplätze. So stabilisiert man das Leben im Lande.
Höchster Industrieanteil am BIP
Baden-Württemberg ist das deutsche Bundesland mit dem höchsten Anteil der Industriebeschäftigten und dem höchsten Industrieanteil am BIP. Die international hohe Wettbewerbsfähigkeit der Industriebranchen des Landes wird maßgeblich durch hohe Forschungsleistungen der Unternehmen begünstigt. Der Wirtschaftsanteil an Forschung und Entwicklung beträgt kontinuierlich drei bis vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die drei nach Beschäftigtenzahlen wichtigsten Branchen sind die Maschinenbauindustrie, der Fahrzeugbau und die Herstellung von Metallerzeugnissen.
Nicht allein die großen Konzerne
Mit der Oskar-Patzelt-Stiftung verbindet das Land eine jahrelange Zusammenarbeit. Im Jahr 2007 wurde der Vertreter des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung. "Der Mittelstand trägt mit seiner Flexibilität und Kundennähe, mit Mut, Können und Kreativität erheblich zum Wirtschaftswachstum bei", erklärte Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart. "Es sind nicht allein die großen Konzerne, die den Ton angeben. Im Gegenteil - es ist auch der Mittelstand", betonte der Minister. Der Mittelstand ist mit seinen rund 3,5 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen und Selbstständigen in Handwerk, Handel, Industrie, im Dienstleistungsbereich und den Freien Berufen "die tragende Säule unserer Volkswirtschaft" und "der Motor unserer Wirtschaft".
433 Firmen nominiert
Für das Jahr 2012 nominierten über 100 Institutionen, Kommunen, Bürger insgesamt 433 Firmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“. Unter den Nominierenden sind zum Beispiel Kammern wie die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, IHK Bodensee-Oberschwaben oder die IHK Reutlingen, die Handwerkskammer Reutlingen und die Handwerkskammer Ulm, mehrere Direkt Marketing Center der Deutschen Post AG zum Beispiel in Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, die Kommunen Brühl, Bruchsal, Grenzach-Whylen, Nordrach, Hardheim-Walldürn, Geislingen an der Steige, Göppingen, Tuttlingen, Furtwangen im Schwarzwald, Gerlingen, Mengen, Meßstetten, Mössingen, Pfullingen, Rastatt, Riedlingen, Schwäbisch Hall, Staufen im Breisgau, Tübingen, Waldkirch, Wertheim, Zell am Harmersbach. Land- und Stadtkreise wie Stuttgart, Bodenseekreis, Esslingen, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Reutlingen, Schwäbisch-Hall oder der Main-Tauber-Kreis. Abgeordnete des Landtages beteiligten sich ebenso wie Unternehmen oder zum Beispiel der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.Vor Ort als regionale Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung aktiv sind für die Regionen Heilbronn-Franken und Rhein-Neckar Dr. Andreas Schumm, für die Region Stuttgart Bernhard Klenk, für die Region Ortenau Rolf Jürgen Vogt, für die Region Karlsruhe Alois Fleig und für Mannheim Uwe Schumann.
Nominiert im Ländle
Natürlich sind im „Ländle“ jede Menge hochinteressanter Mittelständler seit 2003 auch im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert und ausgezeichnet worden. Zu erwähnen sind hier unter anderem die EROGLU Präzisionswerkzeuge GmbH aus Mössingen, die FAUDE Group aus Gärtringen, die Fessler Mühle aus Sersheim, die 2007 als Premier ausgezeichnete hilzinger GmbH Fenster + Türen aus Willstätt, die 2011 als Premier-Finalist geehrte Michael Koch GmbH aus Ubstadt-Weiher, die PLANAT GmbH aus Ostfildern, die VOLLMER WERKE Maschinenfabrik GmbH aus Biberach, die Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer aus Waldkirch oder die WSS AKTIV BERATEN aus Rottweil.
Bestmögliches OPS-Rating
Wolfgang Bachleitner hatte die Idee, mit PC-kompatiblen Baugruppen eine Anzeigeneinheit für den Führerstand einer Lokomotive zu entwickeln, d.h. die Vielfalt und Menge der notwendigen Analog-Einzelinstrumente auf einer Anzeigeeinheit mit übersichtlicher Darstellung auf einem LCD-Display zu realisieren. Mit Gunther Heugel fand er einen Partner und gründete 1991 die Bachleitner & Heugel Elektronik OHG. Sie waren die ersten, die ein Farbdisplay zur Steuerung eines Schienenfahrzeugs entwickelten und produzierten. Dieser Prototyp wurde im "Eurosprinter" der Fa. Siemens eingesetzt, aus dem sich später die Lok BR189 entwickelte. Diese Anzeigengeräte verdrängten die analogen Einzelinstrumente kontinuierlich. 2010 wurde Bachleitner und Heugel mit dem bestmöglichen OPS-Rating A+A+A+A+A+ als Preisträger ausgezeichnet.
Ein begehrter Arbeitgeber
Die Endress+Hauser Conducta GmbH + Co. KG aus Gerlingen ist ein mittelständisches Unternehmen, das im Bereich der Mess- und Regeltechnik tätig ist. Für alle Arten von Flüssigkeiten werden sehr innovative, technisch hoch komplexe Lösungen weltweit angeboten, die hauptsächlich in Gerlingen entwickelt werden. Das Unternehmen investiert sehr viel in den Betriebssitz Gerlingen und in die Qualifikation und Führung der Mitarbeiter. Deshalb ist das Unternehmen ein begehrter Arbeitgeber. Die Anstrengungen sind bereits preisgekrönt: 2005 als Preisträger und 2010 als Premier-Finalist beim „Großen Preis des Mittelstandes“, dieses Jahr – nachdem auch der Ludwig-Erhard-Preis „abgeräumt“ wurde, nominiert zum Premier.
Engagement gegen Fachkräftemangel
Die Innovationskraft des Mittelstandes wird zum Beispiel auch in folgender Nominierungsbegründung deutlich: „Die Aberle Automation GmbH & Co. KG hat 2011 ein Software Tool entwickelt, das im Einsatz von Automationssystemen während der Anlagenplanung unter realen Bedingungen und Berücksichtigung spezifischer Prozesseigenschaften der Fördertechnik simuliert werden kann. Mit diesem Tool werden sich Planungs- und Inbetriebnahmezeiten künftig deutlich verringern, während Effizienz und Sicherheit der Anlagen weiter steigen. Die Aberle Group hat dies mit ihren 185 Mitarbeitern umgesetzt und dabei zugleich Ihr Engagement gegen den Fachkräftemangel weiter ausgebaut.“
Im Einklang mit der Natur
Respekt und Anerkennung vor mittelständischer Unternehmerkraft kommt auch in folgender Nominierung zum Ausdruck: „Als innovativer Marktführer im Raum Stuttgart und Ludwigsburg kann STRENGER Bauen und Wohnen GmbH auf fast 30 Jahre Firmengeschichte zurückblicken, in denen die Firmengruppe über 5.000 Wohnträume erfüllt hat. STRENGER ermöglicht individuelles Wohnen und Leben auf einer nicht alltäglichen Basis. Ökologisch, das heißt im Einklang mit der Natur und mit modernster Umwelttechnik, in der Verbindung von gutem Wohngefühl mit einer herausragenden Architektur und Landschaftsplanung. Mit dem Sechs-Firmen-Konzept ist STRENGER in der Lage, alle Leistungen rund um Immobilien aus einer Hand anzubieten..“
Der Weltmeister der eleganten Kurve
Was Preisträgern passieren kann, sieht man am Beispiel PARAVAN: Luigi Colani ist "der Weltmeister der eleganten Kurve", der international bekannte Designer und Aerodynamiker, der Künstler und Kaufmann, der schon in den 50er Jahren verstand, dass man mit Industriedesign Geld verdienen kann und das Firmen, die auf Design setzen, Wettbewerbsvorteile schaffen. Er arbeitete für die NASA wie für Weltfirmen oder für Mittelständler.
Auf dem Weg nach Mailand, wo er Russlands Pavillon für die Weltausstellung 2015 entwirft, besuchte Colani zum ersten Mal die Ideenschmiede PARAVAN, die sich auf die individuelle Entwicklung von behindertengerechten Fahrzeugen spezialisiert hat. „Da sitzt eine kreative Bande hier in dieser wunderschönen Landschaft, die der ganzen Welt die Wurst vom Brot holt!“ Solch euphorisches Lob hatten die PARAVANer nicht erwartet. Schließlich ist Colani in fast allen Erdteilen überall dort zuhause, wo es um Innovation und Mobilität geht, um chinesische Hochgeschwindigkeitszüge und brasilianische Tanker.
Das schärfste Sportautomobil der Welt
Es funkte zwischen dem inzwischen 83-jährigen Luigi Colani, der immer noch agil und dynamisch wie ein junger Mann wirkt, und Paravan-Chef Roland Arnold mit seinen 120 Mitarbeitern. Er arbeitet zum Beispiel am "schärfsten Sportautomobil der Welt". 600 km/h schnell, nur einem Meter hoch. Der Fahrer muss sich über einen mobilen Sitz ins Cockpit fädeln. Und dieser Sitz kommt - von Paravan, der Mittelständler, der 2009 als Finalist und 2011 als Preisträger des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" ausgezeichnet wurde.
Miteinander vorwärts gehen
Das baden-württembergische Erfolgsgeheimnis ist „miteinander vorwärts gehen, sich helfen, sich keine Steine in den Weg legen sondern Wege in die Zukunft ebnen.“
Diesem Zweck dienen Sparkassen und die VR-Banken. „Zweck der Anstalt ist es, unbemittelte oder ärmere, selbstständige oder unselbstständige im Bezirk lebende Personen durch Verzinsung selbst kleinerer Einlagen zur Ansammlung von Ersparnissen, die außerdem leicht nutzlos verwendet oder vergeudet würden, zu veranlassen.“
Mit diesem Vorsatz wurde am 1. Januar 1851 die Errichtung einer Oberamts-Sparkasse in Ludwigsburg beschlossen. 160 Jahre später wird Nähe zum Kunden bei der Kreissparkasse Ludwigsburg immer noch großgeschrieben. Mehr als 100 Filialen, moderne Center für Immobilien, Private Banking, Unternehmens-, Firmen- und Gewerbekunden sowie eine Versicherungsagentur stehen den Kunden für persönlichen Service zur Verfügung. Damit verfügt die Kreissparkasse über das dichteste Filialnetz im Kreisgebiet. Mit knapp 9,4 Mrd. Euro Bilanzsumme und knapp 1.800 Mitarbeitern ist sie die zweitgrößte Kreissparkasse Deutschlands.
Maximale Lebensqualität statt maximaler Gewinn
Für die Kunden der Kreissparkasse Ludwigsburg gab es auch in der Krise keine Kreditklemme. 330 Mio. Euro wurden im schwierigen Jahr 2009 für Unternehmenskredite neu zugesagt und die Unternehmen selbstverständlich begleitet. Mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 4,7 Prozent liegt das Geschäftsgebiet deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Etwas pointiert heißt die Kernbotschaft: "Maximale Lebensqualität statt maximaler Gewinn". Und den verzeichnet die Kreissparkasse Ludwigsburg mit der Auszeichnung als „Bank des Jahres 2011“. Im Jahr 2012 wurden unter anderem folgende Institutionen für Sonderpreise „Kommune des Jahres“ bzw. „Bank des Jahres“ nominiert: BBBank eG, Commerzbank Heilbronn, Enztalbank, die Gemeinden Ilsfeld, Obersulm und Untergruppenbach, das Internationales Bankhaus Bodensee AG, die Kreissparkasse Heilbronn, die Merkur Bank KGaA, die S.D.L. Süddeutsche Leasing AG, die Städte Albstadt, Beilstein, Großbottwar, Marbach am Neckar, die SÜDWESTBANK AG, die Volksbanken Beilstein, Offenburg, Sulmtal, Weinheim und die VR-Banken Schwäbisch Hall-Crailsheim sowie Stromberg-Neckar eG. Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, bereits 2004 als „Kommune des Jahres“ ausgezeichnet, wurde zur „Premier-Kommune des Jahres“ nominiert.
Das 1. Erfolgsgeheimnis
Die Hälfte aller Existenzgründer überlebt die ersten sechs Jahre nicht. Von den verbliebenen scheitert wiederum die Hälfte bis zum verflixten 13. Jahr. Die 1. Regel für Unternehmer heißt daher: Überleben ist Pflicht. Überleben kann nur, wer seine Produkte und Leistungen verkauft. „Grenzen des Wachstums“ gibt es für die meisten Mittelständler nicht wegen der vermuteten Knappheit volkswirtschaftlicher Ressourcen im Laufe des Jahrhunderts, sondern wegen der jeweils aktuellen Knappheit betriebswirtschaftlicher Ressourcen wie Finanzierung, Fachkräfte, Vertriebsstrukturen, Abnehmer im Laufe des Monats oder Jahres. Ständig ändern sich Märkte: Wegen politischer Eingriffe, wegen technologischer Revolutionen, wegen internationaler Entwicklungen. Ständig brechen „alte“ Märkte weg und müssen durch Wachstum in neuen Marktsegmenten ersetzt werden.
Wachstum ist Pflicht
Die Balance zwischen Autarkie durch Ausbau des Produktspektrums bzw. Spezialisierung, zwischen Verlängerung der Wertschöpfungskette im Unternehmen und Outsourcing muss in jedem Unternehmen individuell gefunden werden.Aber immer geht es um kostenoptimale Produktion modernster und nachgefragter Erzeugnisse, es geht um Angebote, die den Marktanforderungen entsprechen. Umsatz und Gewinn sind die Voraussetzungen für Arbeitsplätze wie für regionales und soziales Engagement.
