Arbeit schaffen heißt Förderung der Menschen
Arbeit gibt allen Menschen mehr als Lebensunterhalt, sie gibt Ihnen Würde und Lebensinhalt. Arbeiten ist ein Gefühl für alle Menschen, dass so gut ist, wie das Bedürfnis nach Essen und Schlafen.
Der ärmste Mensch in unserer Gesellschaft ist der, der keine Beschäftigung mehr hat.
Es gibt Politiker, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt. Tatsache ist aber, dass der größte Arbeitgeber in unserer Heimat immer noch der Mittelstand und das Handwerk ist. Mittelstand und Handwerk haben sich seit Jahrzehnten als Träger von Innovation und Ausbildung bewährt. Hier sind noch heute am ehesten neue Arbeitsplätze zu erwarten. Familiengeführte Betriebe wirtschaften am nachhaltigsten und denken am wenigsten an Standortverlagerung ins Ausland. Von daher ist ihnen die Arbeit zu erleichtern, nicht zuletzt durch Entbürokratisierung, aber auch durch eine sinnvolle Förderung und maßvolle Steuerpolitik. Insbesondere vor Wahlen setzten alle Parteien auf die Förderung von Mittelstand und Handwerk. Nach einer Wahl haben es die Parlamentspräsidenten oft sehr schwer Mitglieder aus dem Mittelstand und dem Handwerk in den Reihen der Parlamente zu finden. Der so genannte Vorzeige - Handwerker oder Mittelständler, sowie auch der Vorzeigearbeiter, ist aber immer schnell zur Hand. Durchleuchtet man die Zusammensetzung deutscher Parlamente, so fällt direkt auf, dass die Mehrzahl der Parlamentsmitglieder aus der Beamtenschaft kommen und häufig Politologen, Lehrer, Soziologen oder Juristen sind.
Schreiner, Metzger, Maler oder Sanitär- und Heizungsbauer
findet man selten. Das zum Beispiel ein Lehrer oder Jurist in der Regel nichts von Wurstmachen, Anstreichen oder Toiletteninstallation verstehen, ist noch einsehbar. Aber wie wollen sie dann über eine sinnvolle und nützliche Förderung von
Mittelstand und oder dem Handwerk
entscheiden? Aktive Standort- und Arbeitspolitik bedarf auch der Unterstützung der Banksysteme. Das dreigliedrige deutsche Bankensystem aus privaten, genossenschaftlichen und öffentlich - rechtlichen Instituten muss deshalb erhalten bleiben. Kreditvergaben und Existenzgründungen bedürfen der Erleichterung. Die verstärkte Konzentration auf kleine und mittlere Betriebe ist in unserer Heimat wichtiger denn je. Kleine und mittlere Betriebe sie sind und bleiben die Hauptträger von Innovation und Beschäftigung. Eine bundeseinheitliche Wirtschaftsförderung wäre ein erster Schritt in eine zukunftsorientierte Richtung. Gerade für Mittelstand und Handwerk ist eine Vereinfachung von Verwaltungsabläufen und Verordnungen dringend gefordert.
Ökologische Modernisierung eröffnet auf den Feldern der alternativen Energien neue Möglichkeiten. Moderne energiesparende und umweltschonende Technologien wie zum Beispiel Heizblockkraftwerke Erdwärme, GeoPower und GeoHeat könnten nach Expertenschätzungen circa 1,4 Millionen sichere und neue Arbeitsplätze entstehen lassen und wären zusätzlich ein Exportschlager. Auch hier liegt ein erhebliches Potenzial für den deutschen Arbeitsmarkt. Innovative Umweltpolitik und ökologische Modernisierung schaffen dauerhafte Langzeitarbeitsplätze. Die Arbeitsmarktpolitik muss sich schwerpunktmäßig auf Problemgruppen wie Langzeitarbeitslose und schlecht Qualifizierte kümmern. Gezielte Qualifizierungsprojekte erhöhen zusätzlich die Beschäftigungschancen älterer Arbeitsloser. Wenn Politiker nicht mehr wissen, was sie tun sollen, reden sie über Tatsachen von dehnen sie wenig verstehen und das ist wahrscheinlich das Schlechteste was Politiker zurzeit tun können. Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über Tatsachen bestimmen aber das Zusammenleben.
Wir brauchen in Deutschland mehr Langzeitarbeitsplätze und nicht mehr Druckmittel gegen arbeitslose Menschen. Denn jeder neue Arbeitsplatz in Deutschland beendet ein
Einzelschicksal eines arbeitslosen Menschen und stabilisiert gleichzeitig das gesetzliche Renten- und Gesundheitssystem. Der DRSB kämpft seit 1988 für sinnvolle, lernfähige und sichere Renten- und Gesundheitssysteme sowie für dauerhafte und sichere Arbeitsplätze.
