Herr Dr. Horst Rehberger
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66123 SaarbrückenKontakt
Expertenprofil
Rehberger wurde 1970 zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Karlsruhe gewählt. Zwischen 1984 und 1985 war er saarländischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft im Kabinett Zeyer III. 1990 wurde er Minister für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt; dieses Amt musste er im Zuge der Gehälteraffäre 1993 an Rainhard Lukowitz (FDP) abgeben.
Er war vom 16. Mai 2002 bis 23. April 2006 Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt und ab dem 18. Juni 2002 Stellvertreter des Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legte er auf die Ansiedlung neuer Unternehmen vor allem im Bereich der Biotechnologie, der chemischen Industrie und der Solarenergie (z. B. Q-Cells). Daneben engagierte er sich für den Ausbau des Tourismus, u. a. mit der Einrichtung der Straße der Romanik oder bei der Wiedereröffnung der Brockenbahn.
2005 sanken die Arbeitslosenzahlen erstmals unter das Niveau von 1996, so dass Sachsen-Anhalt nicht mehr Schlusslicht in der Arbeitslosenstatistik ist. Mit einer neu ausgerichteten Wirtschaftspolitik, insbesondere einer Ansiedlungsoffensive, gelang es, die Wachstumsraten zu steigern. Sachsen-Anhalt hat (Stand 2006) die größten Zuwachsraten der verarbeitenden Industrie aller 16 Bundesländer.
Er ist heut in der Saarbrücker Anwaltskanzlei Kropf & Rehberger mit den Tätigkeitsschwerpunkten Öffentliches Recht, Verfassungsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, PP-Partnership (Vergaberecht) tätig. Im Ehrenamt ist er Mitglied des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung, Stellv. Mitglied des Verfassungshofes des Saarlandes, Beiratsvorsitzender des InnoPlanta e.V. in Gatersleben und Ehrenvorsitzender des FDP-Landesverbandes Sachsen-Anhalt.
(Quelle: Wikipedia u.a.)
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