Herr Dr. Karl Heinz Däke
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Dr. Karl Heinz Däke wurde von der Mitgliederversammlung des Bundes der Steuerzahler am 9. Juni 1994 auf die Dauer von drei Jahren zum Präsidenten des Bundes der Steuerzahler gewählt. 1997, 2000, 2003, 2006 sowie 2009 erfolgte seine Wiederwahl für jeweils weitere drei Jahre. Zum ersten Mal steht damit ein Volkswirt an der Spitze der mit rund 320.000 Mitgliedern größten Steuerzahlerorganisation der Welt.
Dr. Karl Heinz Däke, geboren am 25.2.1943, in Neuenburg/Friesland, studierte nach dem Besuch von Volksschule und Gymnasium in Delmenhorst Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Nach dem Examen 1969 wurde er Vorstandsassistent beim Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 1975 promovierte Däke in Köln bei Professor Dr. Dres. h.c. G. Schmölders. Das Thema seiner Dissertation lautete: "Einflussmöglichkeiten auf die Rationalität steuer- und finanzpolitischer Entscheidungen". Im Jahr 1975 wurde Dr. Däke in den Vorstand des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen gewählt. Ab 1978
war er dort stellvertretender Landesvorsitzender. Vom 1. Januar 1989 bis zum 1. Juli 1995 war er Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen, dem schon zu diesem Zeitpunkt mit über 95.000 Mitgliedern größten Landesverband.
Dr. Däke fordert eine Grundsanierung des Steuerstaates. Dazu sind für ihn u.a. folgende Maßnahmen notwendig:
1. Eine verschärfte Bekämpfung der Steuer- und Abgabenbelastung. Die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes soll durch eine verfassungsrechtliche Begrenzung der Abgabenbelastung ergänzt werden.
2. Die öffentlichen Ausgaben sind an den volkswirtschaftlichen Wachstumsraten zu orientieren. Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit müssen oberstes Gebot sein.
3. In die Verfassung ist ein Kreditaufnahmeverbot aufzunehmen.
4. Subventionen sind zeitlich zu begrenzen, degressiv zu staffeln und auf ihren Erfolg hin zu kontrollieren.
5. Bund, Länder und Gemeinden müssen sich einer ständigen Aufgabenkritik unterziehen.
6. Das Steuerrecht ist zu vereinfachen.
7. Die Rechte der Steuerzahler, insbesondere das Steuergeheimnis, müssen geschützt werden.
8. Der Begriff „Steuerpflichtige“ muss aus der Gesetzes- und Amtssprache verschwinden und durch „Steuerzahler“ oder „Steuerbürger“ ersetzt werden.
Im Jahr 2003 wurde er als "Wirtschaftsförderer des Jahres" im Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.
Unternehmen (1)
- Bund der Steuerzahler e.V. – Präsident
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