Life is cabaret !!!!

Kommentare

Wort der Woche

Ich bin KEIN Klugscheißer.
Ich weiß es WIRKLICH besser!

Dieses Plakat wurde am Wochenende irgendwo gesehen und per Mail weitergeleitet mit der Bemerkung "und ich finde es zum Niederknien."

Zum 113. Geburtstag von Alfred Hitchcock (geb. 13.8.1899)

"Richtig verheiratet ist nur der Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat."

Alfred Hitchcock
(www.zitate.eu)

PIRATEN contra Verwertungsgesellschaften

25 Jahre müssen den Verwertern reichen - PIRATEN lehnen Verlängerung der Schutzfristen für Tonaufnahmen ab


Die Piratenpartei Deutschland lehnt den vom Justizministerium vorgelegten Referentenentwurf zur Verlängerung der Schutzfristen für Tonaufnahmen ab. Laut Entwurf sollen die Schutzfristen von derzeit 50 um weitere 20 auf 70 Jahre angehoben werden.


»Dieser Entwurf ist ein enormer Rückschritt und wird der modernen digitalen Gesellschaft nicht gerecht. Da die meisten Werke den Höhepunkt der Auswertung innerhalb der ersten vier bis acht Jahre erreichen, gibt es gar keinen Grund, die Schutzfristen für aufgenommene Werke auszudehnen, die so nur den Verwertern nutzen«, so der Bundesbeauftragte für Urheberrecht, Bruno Kramm.


Mit dem jetzt vorliegenden Referentenentwurf soll eine EU-Richtlinie umgesetzt werden. Diese sah ursprünglich sogar eine Ausweitung auf 95 Jahre vor.


Die Piratenpartei Deutschland fordert einen umfassende Neuordnung des Urheberrechts, darunter einen Rückfall der Rechte an Aufnahmen an die Urheber und ausübenden Künstler spätestens 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung. [2]


Quellen:
 [1]  http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/BMJ-Referentenentwurf-27.07.2012-Schutzfristenverl%C3%A4ngerung-Tontr%C3%A4ger.pdf
 [2] http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Urheberrecht_und_nicht-kommerzielle_Vervielf.C3.A4ltigung

Prantl-Gate: Küchenszene vom Hörensagen

(meedia) Die Süddeutsche Zeitung "bedauert", dass ihr Star-Autor und Mit-Chefredakteur Heribert Prantl in einem Porträt über Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle eine Küchenszene beim Verfassungsrichter beschrieb, die er selbst gar nicht erlebt hatte.

Meedia nennt die Aufregung um den Text "Prantl-Gate", in Erinnerung an das "Pfister-Gate". 2011 hatte Spiegel-Autor René Pfister den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie Reportage für ein Horst-Seehofer-Porträt erhalten, obwohl er die berichtete Szene aus dem Modellbahnkeller Seehofers selbst nie gesehen hatte.

Als das noch während des Abends versehentlich bekannt wurde, erhielt Pfister den Preis nachträglich wieder aberkannt. Die Süddeutsche diskutiert, ob Prantl künftig noch auf der renommierten "Seite 3" publizieren darf.

http://meedia.de/print/sz-bedauert-prantls-vosskuhle-gate/2012/07/31.html

Lisa Fitz: Globale Verblödung

"Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz *1951 - bayr. Autorin, Sängerin und Kabarettistin)

Interessante Frage des Bundesministerium für Bildung und Forschung:
http://www.bmbf.de/press/3158.php
Wollen wir würfeln oder lassen wir die Ingenieure antworten?

eingeschickt von B. Adam

Verurteilung des ehemaligen Goldman-Sachs-Aufsehers Rajat Gupta

Wie man künftige Missetäter abschreckt
29. Juni 2012 von Ritu Gurha Lisso

Die Verurteilung des ehemaligen Goldman-Sachs-Aufsehers Rajat Gupta gilt als Meilenstein innerhalb einer großangelegten Kampagne, die US-Staatsanwälte im Kampf gegen den Insiderhandel führten ...
http://www.blognition.de/blog/politik/wie-man-kunftige-missetater-abschreckt/
http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/unternehmen/cognitrend-gmbh

Armutsberichte

Mit zunehmenden Wohlstand in Dt. werden die Armutsberichte immer dicker und die Forschungen dazu immer teurer.

Geheimer Atomreaktor im KODAK-Keller: US-Politiker ahnungslos

In einem Keller im Staat New York hat Kodak bis zum Jahr 2006 einen Atomreaktor vom Typ Californium Neutron Flux Multiplier (CFX) mit 3.5 Pfund angereichertem Uran gelagert. Bis vor kurzem hat kein Politiker oder Feuerwehrmann davon gewusst und nur wenige Mitarbeiter kannten Details.

In den USA darf zwar jeder Waffen tragen, aber natürlich keine Atomreaktoren. Kodak verwendete den Reaktor seit 1974 um Material auf Unreinheiten zu testen. Der Bunker, in dem er gelagert wurde, war eine Betonkonstruktion im Hauptquartier von Kodak. (iw, derStandard.at, 14.5.2012)

Loriot-Erbin verbietet Wikipedias Loriot-Briefmarke!

Wikipedia hat soeben den Artikel über Loriot vom Netz genommen und meldet: "Sorry. Die Suche nach loriot kann von diesem Angebot aus bis auf Weiteres nicht durchgeführt werden. Bitte entschuldigen Sie die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten."

Hintergrund ist eine Entscheidung des Landgerichts Berlin vom 27. März (Az. 15 O 377/11), mit der das Urheberrecht auf Briefmarken ausgeweitet wird. Wikipedia hatte seinen Loriot-Beitrag mit einer Briefmarke des Karikaturisten illustriert.

Bislang fielen Postwertzeichen als "amtliche Werke" unter den § 5 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) durften lizenzfrei abgebildet werden.

Das Fachportal Telemedicus spricht in diesem Zusammenhang von einer "im Ergebnis unbefriedigenden" Entscheidung und verweist auf eine Formulierung des Bundesverfassungsgerichts, die sich "kaum damit vereinbaren" lässt:
"Mit der Veröffentlichung steht ein Werk nicht mehr allein seinem Inhaber zur Verfügung. Vielmehr tritt es bestimmungsgemäß in den gesellschaftlichen Raum und kann damit zu einem eigenständigen, das kulturelle und geistige Bild der Zeit mitbestimmenden Faktor werden."
darf den Eintrag über den Karikaturisten Vicco von Bülow nicht mehr mit Postwertzeichen illustrieren

Ausführlicher hier: http://www.heise.de/tp/blogs/6/152232

Loriot-Erbin auf dem Kreuzzug

Stimmt, die Übeschrift klingt komisch. Aber dass Victor von Bülow es lustig finden könnte, was seine Tochter Susanne jetzt nach seinem Tod treibt, ist schwer vorstellbar. Scheinbar will sie alle auf Schadensersatz und Unterlassung verklagen, die ihren berühmten und kürzlich verstorbenen Vater "Loriot" ehren wollen, indem sie über ihn schreiben. Es sei denn, sie wäre selbst um ihr Zustimmung gebeten worden und würde entsprechend der geerbten Urheberrechte daran verdienen.


Es war schon ein starkes Stück, eine einstweilige Verfügung gegen die Wikimedia Foundation durchzusetzen, um das berühmte Internet-Lexikon, die vielleicht größte enzyklopädische Leistung seit  Diderot und Brockhaus, zu zwingen die Abbildungen von vier Sonderbriefmarken (!) wieder zu löschen, weil Breifmarken seit der Privatisierung der Post keine "amtlichen Werke" mehr sind.


Jetzt will sie auch noch eine Biographie über ihren Vater verbieten, weil deren Autor Dieter Lobenbrett "zu viele" wörtliche Zitate in seinem Buch aufgenommen hätte. Das Landgericht Braunschweig bereits das schriftliche Vorverfahren angeordnet.


Loriot war eine Institution für feinfühligen Humor und höchsten Respekt vor "dem Menschen" an sich. Fragt sich, wer seine Feinfühligkeit und seinen Respekt geerbt hat. Seine Tochter offenbar nicht.

Polizei fordert: Urintest am Straßenrand

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/06/14/polizei-macht-urintests-am-straenrand/

Urinieren in der Öffentlichkeit ist an sich verboten. Allerdings scheint es mittlerweile auch Ausnahmen zu geben – bei Verkehrskontrollen durch die Polizei. In Marl etwa setzt die Polizei neben dem bislang verwendeten Wischtest einen neuen Drogenschnelltest ein. Für den sollen angehaltene Autofahrer an Ort und Stelle in ein Testgefäß pinkeln.

Gegenüber dem bisherigen Wischtest, bei dem über die Stirn oder Handinnenfläche gerieben wird, soll die neue Methode wesentlich schneller arbeiten. Schon nach zwei statt 20 Minuten gebe der Teststreifen Auskunft über möglichen Drogenkonsum, berichtet die WAZ.

Allerdings ist es für nicht ganz unempfindsame Gemüter natürlich ein Unterschied, ob kurz mit einem Papierstreifen über ihre Haut gewischt wird oder ob sie in der Öffentlichkeit auf Kommando in einen Plastikbecher urinieren müssen.
...

Umfrage zur Kernenergie

Nur jeder Fünfte denkt, dass es in absehbarer Zeit gelingen wird, ganz auf Kernenergie zu verzichten. 67 % der Bevölkerung hingegen davon überzeugt, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis andere Lösungen gefunden sind.

Anbei eine Notiz aus der FAZ- Sonntagszeitung (3.6.2012), die Bände spricht. Was sagte doch unsere so hochverehrte Frau Bundeskanzlerin kürzlich: "Das Volk will keine Kernenergie!" Soll sie doch zurück nach
Templin gehen. Sie ist eine Strafe und eine Schande für Deutschland!

Schlecker und die Gewerkschaften

Die Doppelmoral der Gewerkschaften im Fall Schlecker ist hingegen kaum zu überbieten: Erst rufen sie offen zum Boykott der Geschäfte auf. Dann fordern sie mitten in der Krise rechtlich einklagbaren Kündigungsschutz, der jeden potentiellen Investor abschreckt. Und dann beweinen sie lautstark den Niedergang des Unternehmens und geben jenen die Schuld, die sich für faire Spielregeln stark machen. Ein solches Vorgehen ist keine Hilfe für die Betroffenen, sondern verantwortungslos.

Zwei Wichtigmacher

In Cicero wirft Karasek aus dem Glashaus mit Steinen nach Grass: MASSLOSE WICHTIGTUEREI ist der Beitrag überschrieben http://www.cicero.de/salon/hellmuth-karasek-guenther-grass-masslose-wichtigtuerei/49511 , in dem er Grass Maß nimmt.

Zitat Karasek: "Dass er seine SS-Mitgliedschaft vergessen hat, weil er sonst den Nobelpreis nicht bekommen hätte, ist in Ordnung."

Lieber Herr Karasek: Wer das für in Ordnung hält, dem sollten geringere Wichtigtuereien anderer Art wie Plagiate, Ausrutscher und Belehrungen egal sein. Viele sehen es genau anders herum: DAS war damals nicht in Ordnung. Dass sich Grass mit seinen Gedanken zu Wort meldet, auch wenn sie keiner teilen würde, das ist - in einer offenen Gesellschaft - in Ordnung.

Freunde der offenen Gesellschaft.

Wie man Menschen belehrt

Man muß die Menschen so belehren, als ob man sie nicht belehrte, und unbekannte Dinge vortragen, als seien sie nur vergessen.
Alexander Pope

© www.zitate.eu

Ruhm als Gift

Ruhm ist ein Gift, das der Mensch nur in kleinen Dosen verträgt.
Honoré de Balzac

© www.zitate.eu

Wahrheitsfindung

Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung seines Gegners zu verteidigen versuchen. (Jean Paul, © www.zitate.eu)

Marx heute!

Professor Gunnar Heinsohn "Söhne und Weltmacht", erschienen 2003 bei Orell Füssli, Zürich.

http://www.single-generation.de/demografie/gunnar_heinsohn.htm

Professor Peter Sloterdijk bezeichnete dieses Buch jüngst als von ähnlicher Bedeutung wie das Marxsche KAPITAL.