Drei Jahre BLS

25. Januar 2012 - 16:07

Kompetenter Partner für Unternehmensansiedlungen in Südtirol

Drei Jahre BLS

Motor für die Entwicklung am Wirtschaftsstandort Südtirol: Auch in ihrem dritten Jahr hat die Standortagentur Business Location Südtirol (BLS) wieder wichtige Impulse gesetzt – und so dazu beigetragen, Italiens nördlichsten Wirtschaftsstandort nachhaltig zu fördern und die Rahmenbedingungen für Unternehmen kontinuierlich zu verbessern. Insgesamt 350 Firmen hat BLS im vergangenen Jahr beraten und betreut, 24 seit 2009 neu in Südtirol angesiedelt. Zielgruppe sind Unternehmen aus dem In- und Ausland, die den italienischen Markt von seiner nördlichsten Provinz aus erschließen wollen.

Auf politischer Ebene hat BLS sich 2011 ebenfalls für Unternehmer stark gemacht: mit dem Standortentwicklungsprojekt STEP, mit Impulsen für innovative Gewerbegebiete und mit ihrem Engagement bei der Planung eines Technologieparks in Bozen, in dem Unternehmen und Institutionen aus der Green Energy Branche noch enger zusammenrücken sollen. „BLS trägt aktiv dazu bei, neue Investitionen zu akquirieren, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen sowie Wertschöpfung und Produktivität in der Region zu steigern“, sagt Südtirols Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann, unter dessen Fittichen BLS gewachsen ist.

Sprungbrett in den italienischen Markt

Von der Suche nach einem geeigneten Firmenstandort über Beratung in Steuer- und Rechtsfragen, Informationen zu Förderungen bis hin zur Vernetzung mit anderen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden: Dank der umfassenden Services von BLS haben sich seit 2009 insgesamt 18 Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz erfolgreich in Südtirol angesiedelt. Weiteren sechs Unternehmen aus Südtirol hat BLS auf landeseigenen Flächen einen Standort vermittelt. „Besonders viele Anfragen kommen von deutschen Firmen mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“, sagt Ulrich Stofner, Direktor BLS. „Sie alle möchten die Chancen nutzen, die Südtirol als Sprungbrett in den italienischen Markt bietet.“

Südtirol hat sich innerhalb Italiens als Vorreiter für Produkte und Technologien rund um Green Energy positioniert und schafft optimale wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Branche. Das lockt auch Anbieter aus Deutschland in Italiens nördlichste Provinz. Zu den deutschen Unternehmen, die in den vergangenen drei Jahren eine Niederlassung in Südtirol eröffnet haben, zählen unter anderem der Allgäuer Photovoltaikspezialist Ikarus Solarsysteme, zweifacher Gewinner des Europäischen Solarpreis, und die Bremer Firma Hansa-Flex, Systemanbieter für Hydraulik und Wassertechnik. Ebenfalls mit Unterstützung von BLS angesiedelt wurden Planta Oleum, Handelsunternehmen für Pflanzenöle mit Hauptsitz in Ostfriesland, und der Baden-Württemberger Fertigkellerspezialist Bürkle Kellerbau.

Freie Areale und Gewerbeliegenschaften im Blick

Ein wichtiges Instrument von BLS in diesem Zusammenhang ist die hauseigene Liegenschaftsdatenbank. „Damit schaffen wir zeitnah und kostenlos eine aktuelle Übersicht über freie Areale und Gewerbeliegenschaften in Südtirol“, so Ulrich Stofner. Auch das von BLS betreute Standortentwicklungsprojekt STEP, eine Zusammenarbeit des Landes mit dem Gemeindeverband, soll den Wirtschaftsstandort Südtirol weiter stärken. 2011 wurden 20 übergemeindliche, wirtschaftlich und geographisch zusammenhängende Räume definiert. Für sie entwickeln Arbeitsgruppen derzeit eine gemeinsame strategische Standortpositionierung und ein übergreifendes Flächenmanagement.

Impulse für Raumentwicklung, Gewerbegebiete und F&E

Für die Zukunft von Südtirols Gewerbegebieten macht BLS sich ebenfalls stark: Gemeinsam mit anderen Akteuren hat sie Vorgaben erarbeitet, die das Profil der Gebiete schärfen sollen: Zu den Kriterien zählen Nachhaltigkeit, Integration in die umgebende Landschaft und Kostenrechnung.

Auch für die Forschung und Entwicklung in der Region ist BLS ein wichtiger Impulsgeber. Gemeinsam mit zahlreichen Experten und Organisationen hat sie den Nutzungs- und Durchführungsplan für einen Technologiepark in Bozen erarbeitet. Dort sollen sich Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen mit Schwerpunkt „Grüne Energien und Technologien“ ansiedeln. BLS hat die Aufgabe, gemäß Bedarf schrittweise für die Unternehmen den privaten Teil zu bauen.

 
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