Bremer Hachez Chocolade GmbH & Co. KG

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Der Name dieses Unternehmens wird auf keinen Fall wie Haschätz ausgesprochen. Das zum ersten. Zum zweiten geht es hier um Genuss, erlesenen Genuss. Der belgische Chocolatier Joseph Emile Hachez gründete 1890 das Geschäft. Die Firma hat auch heute noch ihren Hauptsitz in Bremen. Am Rathausmarkt im historischen Stadtkern wird in der Stoevesandt-Diele der zeitlose Flair inmitten einer liebevoll erhaltenen Biedermeier-Architektur gepflegt. Bundesweit kauft man in ausgesuchten Confiserien und gut sortierten Kauf- und Warenhäusern diese Edelmarke. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die „Zuckerraffinerie Tangermünde“ bei Hachez ein, brachte die Edelmarke Feodora mit und übernahm Mitte der Achtziger das komplette Unternehmen. Im Jahr 2000 wurden die Marken Hachez und Feodora zusammen von zwei Managern der Zertus GmbH gekauft und sind seitdem (wieder) eigenständig. Die Verbindung von Tradition und Moderne gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neues anzupacken ist dabei für das Unternehmen ebenso eine Herausforderung wie die Erhaltung der traditionellen Werte. Hachez produziert hochwertige Schokolade und Pralinen mit zum Teil hohem Kakaogehalt in noch traditioneller Weise im Hochpreissegment. Der Adressat: „Insgesamt steht der distinguierte Genussmensch als das Maß aller Dinge im Mittelpunkt unserer Anstrengungen. So entsteht Chocoladegenuss in seiner reinsten Form - unverfälscht und jenseits des Alltäglichen.“, so Hachez. Mit der Umstellung von der Produktionsorientierung auf die Bedürfnisse des Marktes stellte sich in den letzten Jahren ein anhaltender Erfolg ein. Der Geschäftsführer entwickelte in den zurückliegenden Jahren eine „maskuline“ Ausstrahlung seiner Marke, indem er den Kakaoanteil bis auf 88 Prozent nach oben zog. Er erfand die Kombina­tion von Schokolade mit Erdbeer und Pfefferkörnern und kooperierte z.?B. mit dem Weingut Baron Philippe Rothschild, die nun einen Merlot zu einem gemeinsamen Präsentpaket beisteuern. Mehr als 40 Prozent des Umsatzes werden mit Produkten realisiert, die weniger als fünf Jahre im Markt sind. Bei Hachez gibt es Klasse statt Masse. Der Rohstoff Kakao wird ausschließlich aus den besten fünf Prozent der Weltproduktion ausgewählt. Für das Conchieren der Masse – wie das Rühren im Fachjargon heißt, das den Schmelz der Schokolade ausmacht – wenden die Bremer Chocolatiers bis zu 72 Stunden auf (bei industriellen Schokoladen sind es mitunter lediglich sieben). Top-Seller sind die „Braunen Blätter“, übrigens vom Großvater des jetzigen Inhabers kreiert. Seit 85 Jahren werden sie unverändert hergestellt, die Packung wurde nur sanft modernisiert. Das Unternehmen unterstützt in seiner Region Stadt- und Schulbibliotheken durch die Förderung der Initiative „BremerLeseLust“. Heute sind sie nach eigenen Angaben mit Feodora und Hachez die Nummer zwei im Markt der Premium-Schokoladen. 2007 wurde das Unternehmen als Finalist beim „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet.

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