Florena Cosmetic GmbH

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Die Herstellerfirma hatte A. H. A. Bergmann bereits 1852 unter dem Namen Waldheimer Parfümerie- und Toilettenseifenfabrik gegründet. Die Firma stellte zunächst vor allem Zahnpflegemittel aus Seifen her. Zum 50. Firmenjubiläum 1902 arbeiteten in Waldheim 75 Personen, das Sortiment umfasste ca. 800 Artikel und reichte von der Sommersprossenmilch über die Toilettenseife bis zur Zahnpasta. Rosodont und Brunodont waren ab 1904 die ersten zwei Produktnamen, die offiziell als Markennamen eingetragen wurden. Der Markenname Florena wurde erstmals 1920 beim Reichspatentamt in München registriert. Die Firma belieferte 1928 bereits fast ganz Europa, Nord- und Südamerika und Südafrika. Ein Haupterzeugnis waren weiterhin die Bergmannschen Zahnreinigungsmittel, die dem Unternehmen auch durch die Weltwirtschaftskrise 1929 halfen.

Bis 1970 trug der seit 1946 Volkseigene Betrieb den Namen Rosodont Werk Waldheim. Schon in den 50er-Jahren bot er eine Palette verschiedener Kosmetik-Produkte unter dem Namen Florena an. Bereits ab 1955 gab es die Florena-Universalcreme in der runden Blechdose, der Name Florena wurde in den Folgejahrzehnten bis zur Wende zu einem Gattungsbegriff für DDR-Kosmetik. Die erste Florena-Creme in der blau-weißen Dose – analog der Nivea-Dose in Westdeutschland – kam 1960 heraus. Beiersdorf prozessierte in der Folgezeit erfolglos gegen die Farbgebung der Dose. 1989 begann in Waldheim die Gestattungsproduktion für die West-Konkurrenz, so dass ab dem 20. September 1989 zwei blau-weiß gestaltete Dosen mit unterschiedlichen Namen vom Band liefen.

Seit der Wende trägt der Konzern den Namen Florena Cosmetic GmbH. Im Jahr 1998 wurden Produkte der Firma in über 35 Länder exportiert. Seit dem Jahr 2002 ist Florena eine 100%ige Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG, der auch die Konkurrenzmarke Nivea gehört. Die Firma unterhält ihren Sitz am Stammwerk in Waldheim, wo neben eigentlichen Florena-Produkten auch Produkte von Nivea und Eucerin hergestellt werden. 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 88,8 Millionen Euro und hatte 350 Beschäftigte. Seit 2007 hat die Firma ein neues Logo, ein stilisiertes Blatt unterhalb des Schriftzuges.
(Quelle: Wikipedia)

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  • Chemie, Gummi, Kunststoff und Glas
  • Chemieindustrie
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