Landkreis Würzburg

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Einladend:
Geschichte mit Zukunft – der Landkreis Würzburg


Der Landkreis Würzburg ist historische Kulturlandschaft inmitten europäischer Verkehrswege. Das prägt die Menschen. Tief verwurzelt und Traditionen folgend, ist man Neuem trotzdem sehr aufgeschlossen, gastfreundlich und weltoffen. Das gilt auch für die Unternehmenskultur, die hier nicht selten "Global Player" hervorbringt und sich auch durch ungebremste Innovationsfreude auszeichnet.

Bestens: Alle Wege führen zu uns

Mitten in Deutschland, mitten in Europa – hier laufen europäische Verkehrswege zusammen: Die Bundesautobahnen A3, A7 und A81 und die Bundesstraßen B8, B13, B19, und B27 treffen sich hier. Wer sich lieber auf die Schiene begibt, hat es ebenfalls gut: Am Eisenbahnknotenpunkt Würzburg gibt es selbstverständlich ICE-Anschluss. Zu den internationalen Flughäfen Frankfurt, Nürnberg oder Stuttgart haben Sie jeweils wenig mehr als 100 Kilometer Fahrtstrecke. Näher für den Geschäftsreiseverkehr ist nur noch der Verkehrslandeplatz Giebelstadt. Doch lieber mit dem Schiff? Auch das ist möglich: Die Bundeswasser-Schifffahrtsstraße Main verbindet die Region über den Rhein-Main-Donau-Kanal mit Schwarzmeer und Nordsee.

Faszinierend: Wein und Kultur

Der Landkreis Würzburg hat mehr zu bieten als ein Glas Frankenwein und deftige fränkische Küche. Die unzähligen Weinfeste gehören einfach dazu, die idyllischen Weinbergslandschaften im Main-, Tauber- und Gollachtal sind hierfür malerische Kulisse und lohnendes Naherholungs- und Urlaubsziel. Jeder kennt und schätzt Bocksbeutel und Bratwürste – die Region bietet jedoch darüber hinaus eine Vielzahl an Kulturellem und Kurzweil: Konzerte, Freilichtspiele, Theaterabende und Galerien, Museen und Ausstellungen – alljährlich kommen tausende Menschen als Urlauber in die Region.

Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Landschaft, auf die Gastfreundschaft der Menschen, auf einen lauen Sommerabend zum Beispiel in einer der zahlreichen Heckenwirtschaften. Freuen Sie sich auf unseren Landkreis Würzburg!

Reizvoll: Sport und Schauspiel

Besucher und Bewohner schätzen die Vielzahl von Freizeit- und Sportmöglichkeiten - die Romantische Straße, die Wander- und Fahrradwege und eine reizvolle Natur, die immer wieder Zeugnisse einer reichen Geschichte präsentiert. Ereignisse wie die alljährlichen Theater-Festspiele auf der Burg Brattenstein in Röttingen, die Florian-Geyer-Festpiele in Giebelstadt oder Veit Relins Torturmtheater in Sommerhausen - sie verbinden geschickt und erfolgreich Historie, Kunst und Kultur.

Vorbildlich: Lernen, leben und arbeiten

Hier lohnt es sich wirklich Musterschüler zu sein. Nicht nur dass die Region mit die höchste Schuldichte der Bundesrepublik aufweist, auch um die Qualität der Ausbildung braucht man sich keine Sorgen zu machen: Die Universitätsstadt Würzburg mit Julius-Maximilian-Universität und Fachhochschule sind die Spitze des Angebotes und basieren auf einer mehr als kompletten Szenerie von allgemeinbildenden Schulen, Berufsfachschulen, Meisterschulen und Fachakademien und Forschungseinrichtungen.

Würzburg mit seinen historischen Bauwerken – Weltkulturerbe Residenz, Festung Marienberg, und Dom – und einem beeindruckenden Angebot an Kunst und Kultur, an attraktiven Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten ist natürlich Publikums-Magnet. Hier gibt es für jeden etwas: Ob alte Meister wie Tilman Riemenschneider und Balthasar Neumann, ob Mozartfest und Africa-Festival – die Kunst-, Kultur,- und Kneipenszene ist höchst abwechslungsreich und lebendig.

Als "Treffpunkt erster Wahl" ist die Region für ihre zahlreichen Kongress- und Tagungsmöglichkeiten bekannt unter dem Motto "Tagen wie Gott in Franken".

Versorgt: Gut leben, gesund älter werden

Hohe Lebensqualität und niedrige Lebenshaltungskosten machen den Landkreis Würzburg attraktiv für die Jungen. Die fachärztliche Versorgung der Region ist vorbildlich, die Qualität der Heilkunst dank Universitätsklinikum Würzburg und Main-Klinik Ochsenfurt auf hohem Niveau. Und wer nach einem langen Arbeitsleben hier bleibt, kann auch auf ein breitgefächertes Angebot von Senioreneinrichtungen zurückgreifen.

Wegweisend:
Unser Mittelstand ist starker Motor


Bei uns ist der Mittelstand stark: Typische Branchen sind Lebensmittel (Wein, Zuckerrüben, Milchprodukte), Arzneimittel, aber auch hoch spezialisierte Maschinenbauer wie die Firmen Kinkele und Herrhammer. Bekannte Namen finden sich hier: Vom Modegiganten s.Oliver über Arzneimittelhersteller Kneipp, die Südzucker AG, EDEKA und Danone oder der Spielgerätehersteller Eibe.

Aber auch ungewöhnliche Spezialisten sind am Werk: Deutschlands größter Yachtenbauer produziert inmitten von Zuckerrübenfeldern im Ochsenfurter Gau. Pro Woche gehen ca. 40 Yachten in alle Welt – vorzugsweise Richtung Karibik. Nur wenige Kilometer weiter werden revolutionäre Methoden für Logistik entwickelt. Ungewöhnlich? Nicht im Landkreis Würzburg, in dem sich neben traditioneller Szenerie eine innovative und kreative Unternehmenskultur gebildet hat.

Dynamisch: Aufbruch im High-Tech-Sektor

Highlight der Unternehmenslandschaft sind die kreativen Neugründungen in jüngster Zeit – vor allem im Hochtechnologiesektor: Der Technologiepark Rimpar, das Technologie- und Gründerzentrum Würzburg, das Innovations- und Gründerzentrum BioMed/ZmK, das Hightech-Zentrum Höchberg oder der i-Park Klingholz sind ideal für Neugründungen – viele der ansässigen Unternehmen erreichen rasch internationale Marktstellung. In den Bereichen Biomedizin, Bioinformatik bzw. Neue Werkstoffe ist die Region dabei, eine internationale Spitzenstellung einzunehmen. Dabei spielen das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum SKZ und das Fraunhofer Institut für Silikatforschung eine wichtige Rolle.

Traditionell stark: Medien, Druck & Logistik

Vergessen wir nicht die Logistikbranche, den Maschinen- und Anlagenbau, die Druck- und Kommunikations-Industrie – auch diese Sparten sind sehr erfolgreich: Die Vogel Medien Gruppe mit eigener Druckerei in Höchberg gehört zur Weltspitze der Fachpublizistik – oder SSI Schaefer Noell im i-Park Klingholz optimiert und errichtet logistische Systeme – angefangen von der Planung, über Software bis hin zum kompletten automatisierten Distributionszentrum.

Zukunftsorientiert: Wissenschafts- und Forschungsstandort


Forschung, Entwicklung und innovatives Denken haben im Raum Würzburg eine lange Tradition. Die mainfränkischen Hochschulen und international renommierte Forschungseinrichtungen bilden dabei die Basis einer hervorragenden regionalen Forschungslandschaft. Gestalter des Forschungsstandorts sind auf institutioneller Seite im Wesentlichen die Julius-Maximilians-Universität, das Fraunhofer ISC, das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum SKZ, das Zentrum für Angewandte Energieforschung ZAE und die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Darüber hinaus wird aber auch in den ansässigen Unternehmen Forschung und Entwicklung betrieben.

Mit ihren vielen Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs, Forschergruppen und Forschungszentren in der Medizin sowie in den Natur- und Geisteswissenschaften gehört die Universität Würzburg zu den erfolgreichsten Hochschulen in Deutschland. Zahlreiche Rankings bestätigen das immer wieder aufs Neue.

Die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt ist eine Hochschule der modernen Wissensgesellschaft und bietet eine zukunfts- und marktorientierte Ausbildung an, die hervorragende Berufschancen bietet. Im Bereich „Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung“ des Bundesforschungsministeriums liegt die FH Würzburg-Schweinfurt auf den vorderen Plätzen.

Universität und Fachhochschule sind mit ihrem innovativen Know-how und den modernen Laborausstattungen, Mess- und Prüfständen ideale Partner für Industrie und Wirtschaft auf dem Gebiet der technologischen Entwicklung und im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers.

Das Fraunhofer ISC ist Teil der Fraunhofer-Gesellschaft e.V., der größten anwendungsorientierten Forschungsorganisation Europas. Es entwickelt innovative Werkstoffe für zukünftige Produkte als Partner für mittelständische Unternehmen ebenso wie für die Großindustrie.

Das ZAE Bayern führt Forschungsvorhaben in den Bereichen grundlagen- und anwendungsorientierter Energieforschung, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte, Aufgaben für Bund, Länder und Kommunen sowie Auftragsforschung durch.

Das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) prüft, zertifiziert, entwickelt und forscht auf dem Gebiet der Kunststoffe. Die Forschungsergebnisse des SKZ dienen direkt der betrieblichen Praxis zugunsten der Qualität und Effizienz. Das SKZ ist auch die größte Aus- und Weiterbildungseinrichtung der Branche in Deutschland.






Wechselvoll: Kreis-Geschichte


Vergangen: Von Fürsten und Bischöfen

Das Kreisgebiet gehörte nach der Eroberung durch die Franken zum fränkisch-thüringischen Großherzogtum. Viel Besitz war in geistlichen Händen, dem Bistum Würzburg, der Abtei Fulda und Klöstern. Die Burgen von Rimpar und Burggrumbach, Reichenberg, die Burgruinen des Schenkenschlosses und ein paar Steine der Ravensburg bei Veitshöchheim zeugen aber auch von den glanzvollen Zeiten der Ritter- und Adelsgeschlechter, die – wie die Grumbacher aus Rimpar – mitunter den mächtigen Fürsten und Bischöfen zu trotzen wagten. Die Machtkämpfe zwischen den Bischöfen und der Bürgerschaft, die um die Reichsunmittelbarkeit rangen, dauerten Jahrhunderte.

Kriegerisch: Bürger, Bauern, Heere

Sie endeten 1400 mit der Schlacht bei Bergtheim, in der das Bürgerheer vernichtet wurde. Aber auch andere kriegerische Auseinandersetzungen verschonten den Landkreis nicht. Um 1525 waren es aufständische Bauern, dann die Söldnerheere des 30-jährigen Krieges, dann französische Revolutionstruppen im Jahr 1796 – sie verlangten vom letzten Einwohner ihren Tribut. Hexenwahn und die Pest waren in den Dörfern genauso zu Hause wie Herrentrunk und Bürgerstolz.

Bayerisch: Unterfranken entsteht

1814 wurde Franken dem Land Bayern einverleibt, 1817 dem Untermainkreis zugeteilt, der 1837 in Unterfranken umbenannt wurde. Bis zur Bildung der Bezirksämter (später Landkreise) verwalteten Amtmann und Amtskeller das Amt oder Oberamt. Im Jahr 1852 wurden die Distriktgemeinden gebildet, eine Art Vorläufer der Kreisparlamente. Mit der Einteilung in Bezirksämter im Jahr 1862 wurde die Verwaltung von der Rechtspflege getrennt.

Reform 1972: Der Landkreis ist geboren

Um 1929/30 nannten sich die heutigen Landkreise immer noch Bezirksämter. Das Bezirksamt Ochsenfurt umfasste im Jahr 1929 53 Gemeinden und 83 Ortschaften, 26.875 Einwohner, und zwar 21.181 Katholiken, 5.393 Protestanten, 274 Israeliten und 27 Sonstige. Im Bereich des Bezirksamtes Würzburg wurden 1929 in 46 Gemeinden mit 86 Ortschaften 48.072 Einwohner gezählt. Diese teilten sich in 42.306 Katholiken, 5.235 Protestanten, 430 Israeliten und 101 Sonstige. Das Bezirksamt war in Würzburg, Tiepolostraße 6 untergebracht.

Nach der Schreckensherrschaft Nazidiktatur und des totalen Zusammenbruchs erschien am 18. August 1945 das erste Amtsblatt des von der amerikanischen Militärregierung eingesetzten Landrates Michael Meisner. Am 27. Januar 1946 fanden in Bayern die ersten freien Gemeindewahlen nach dem Krieg statt, am 28. April 1946 die Kreistagswahlen. Die Landkreisgebietsreform im Jahre 1972 gab dem Landkreis Würzburg mit der Zusammenfassung der beiden ehemaligen Landkreise Würzburg und Ochsenfurt sowie der Aufnahme von weiteren Gemeinden aus den benachbarten Landkreisen Marktheidenfeld, Karlstadt, Kitzingen und Gerolzhofen sein jetziges Aussehen mit 52 Gemeinden.

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