Mauser Sitzkultur GmbH & Co. KG

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Das Unternehmen hat in seiner Geschichte interessante Geschäftsleute und Erfinder. Nachdem Wilhelm und Paul Mauser 1856 das moderne Repetiergewehr erfanden und produzierten, gründete eine Generation später Dr.-Ing. Alfons Mauser, Sohn des Mitinhabers der berühmten Mauser-Gewehrfabriken seine erste Stahlblechwarenfabrik. 1904 wurde die erste „Mausertrommel“, ein flüssigkeitsdichtes leichtes Fass von 70 Liter Fassungsvermögen hergestellt. Besonders die chemische Industrie, nämlich Bayer in Leverkusen und BASF in Ludwigshafen bestellten in der Folgezeit ihre „Verpackungen“ ausschließlich bei Mauser. Es entwickelte sich zu einem weltweit operierenden Unternehmen.

Seit 1930 wurden Büro- und Sitzmöbel von den Mauser Werken GmbH, Waldeck, der späteren Mauser Waldeck AG produziert, ab 1983 Bürosystemmöbel. Nach der Wende wurde die Systemmöbel Dessau GmbH in der Bauhausstadt Dessau übernommen und dann die Mauser Office GmbH gegründet. Aus der Insolvenzmasse der Mauser Office kauften sich 2003 drei Mitarbeiter den Bereich Sitzmöbel heraus, um damit Arbeitsplätze zu erhalten und den Markennamen für dieses Segmentzu retten. Dabei sind alle drei Gesellschafter ein hohes persönliches Risiko eingegangen.

Dem Unternehmen gelang es nach dem Neustart sehr zügig in die Profitabilität zurückzukehren. Anfang 2005 übernahmen die Gründer der Mauser SitzKultur zusammen mit einem Investor die Tochtergesellschaft der Mauser Waldeck AG, Systemmöbel Dessau und führten die Gesellschaft vom dortigen Standort aus fort. Ein Jahr später bezog die Firma eine eigene Immobilie in Twistetal-Berndorf.

Die Entwicklung verlief sehr erfolgreich, denn das Unternehmen konnte seien Umsatz in ca. vier Jahren auf rund 6,5 Mio. Euro mehr als verdoppeln. 2008 gelang die Markteinführung der neu entwickelten Serien. Anfang März 2008 wurde die Rotta Polstertechnik GmbH & Co.KG in der Nähe von Dessau gegründet. Einen maßgeblichen Anteil in Höhe von 50 Prozent an der Gesellschaft hält die Mauser Sitzkultur GmbH & Co. KG. Der überwiegende Teil der Produkte besitzt das Sicherheitssiegel „GS-geprüft“ der LGA Bayern, darüber hinaus erfüllen die Produkte den hohen internationalen Standard nach dem strengen amerikanischen ANSI/BIFMA-Test. Die Drehstuhlserie attivo erhielt das Gütesiegel „Ergonomie geprüft“. Des Weiteren erreichen viele Produkte das Qualitätssiegel „schadstoffarm geprüft“. Seit 2006 ist das Unternehmen DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert, und 2007 wurde diese erneut bestätigt.

Durch die Kooperation mit der bekannten italienischen Marke Sitia hat das Unternehmen das Exklusivvertriebsrecht für Deutschland. Mit dieser Ergänzung entspricht die Produktpalette allen Anforderungen, wie sie heute in einem Verwaltungsgebäude an Funktion und Design von Sitzmöbeln gestellt werden. Das Unternehmen ist Partner in zahlreichen Einsatzbereichen von Industriebetrieben, öffentlicher Hand, Unternehmen des Finanz- und Dienstleistungsgewerbes sowie Kongress- und Veranstaltungszentren im In- und Ausland. Die drei Chefs waren 2004 Preisträger für die „Mutigste Gründung“ zu den Gründertagen in Hessen und wurden 2008 Preisträger beim „Großen Preis des Mittelstandes“.

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