Münchenbernsdorfer Folien GmbH

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Im Jahre 1993 gründeten der Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer Bernd Dölz, der Technische Geschäftsführer Georg Haas und weitere vier Personen die „Münchenbernsdorfer Folien GmbH“ mit Sitz in Münchenbernsdorf. Das Unternehmen hat am 6. Juni 1993 mit 17 Arbeitskräften die Produktion von Polyethylen-Folie und die Bedruckung und Konfektionierung derselben aufgenommen. Die Produktion erfolgt in einer Halle der „AGRAR eG Münchenbernsdorf“.

Das Ziel bestand darin, in kurzer Zeit eine Qualitäts-Folie und große Mengen dieser Folie zu produzieren. Das war notwendig, um auf dem Markt der alten Bundesländer Fuß zu fassen, d. h. konkurrenzfähig zu werden. Eine Steigerung von Produktion und Absatz in den neuen Ländern war und ist sehr schwierig, denn wo wenig produziert wird, wird auch wenig verpackt. Systematisch erfolgte die Steigerung des Umsatzes bei immer weniger Aufwand. Der Umsatz wurde seit der Gründung bis heute auf 540 Prozent gesteigert. Die Zahl der Arbeitskräfte stieg von 17 auf rund 60.

Auch der Ausbildung von Facharbeitern schenkt man großes Augenmerk. Jedes Jahr wurden Jugendliche zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik eingestellt. Zwei Mitarbeiter befinden sich in der Meisterausbildung und einer im Studium auf der Berufsakademie. Zur Absicherung der­ ­Produktion wird ganzjährig im Vier-Schicht-System gearbeitet. Das Produktionsspektrum der Firma ist breit gefächert, und es wird alles nach Kundenbestellung gefertigt. 50 mm breite Schläuche und Folie bis zu einem Umfang von 6 400 mm können gefertigt werden. Zum Produktionsprogramm gehören auch Besonderheiten, wie Coex-Folie, elektrisch leitende Folien, Korrosionsschutzfolie, Folie aus nachwachsenden Rohstoffen, farbige Folie und bedruckte Folien.

Der größte Teil der Produktion wird an Verpackungsmittelhändler verkauft, der kleinere direkt an den Verbraucher. 265 Unternehmen zählen zum Kundenstamm der Münchenbernsdorfer. Ständig investiert das Unternehmen, um Qualität und Quantität der Produkte zu verbessern bzw. zu erhöhen. Erst im vergangenen Jahr wurden für insgesamt 2,6 Mio. Euro ein Drei-Schicht-Coex-Extruder gekauft sowie eine neue Versand- und Lagerhalle errichtet. Geplant ist zudem der Kauf einer 2 000 mm breiten Konfektionsmaschine.

Der Umwelt zuliebe werden schon seit Jahren die eigenen Produktionsabfälle aufbereitet und das Regranulat erneut dem Produktionsprozess zugeführt. Außerdem wird bei Bedarf Folie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Dafür engagiert sich das Unternehmen federführend im Netzwerk „Innovative Lösungen für Folien und Folienanlagen“, welches die gesamte Wertschöpfungskette der Folienproduktion umfasst. Zurzeit arbeitet die Münchenbernsdorfer Folien GmbH am Forschungsziel „Verbundmaterial aus flexiblen Trägern und Filmen auf Basis pflanzlicher Proteine“ mit. Beim Besuch des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus im März 2008 fanden die Leistungen des Unternehmens ihre Würdigung.

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