pb+ Ingenieurgruppe AG

Erfolg durch Mitarbeiterzufriedenheit statt Gewinnmaximierung
 
Die in Bremen ansässige pb+ Ingenieurgruppe AG entwickelte sich von einem kleinen Büro ohne große Marktrelevanz zu einem der größten und modernsten Ingenieurunternehmen für Hoch- und Ingenieurbau im norddeutschen Raum mit heute 43 Mitarbeiter/innen und überregionalen Aufträgen. Für dieses Ziel musste vor 20 Jahren das gesamte Unternehmen strategisch neu ausgerichtet und das Denken in den Köpfen aller Mitarbeiter verändert werden. Damals gingen Ingenieure nicht auf Kunden zu, sondern warteten auf Anrufe, das Klischee des einzelnen „Ingenieurgenies“ wurde gepflegt und es gab keine Zukunftsstrategie. Mit der internen wie externen Orientierung an ethischen Werten wie Respekt, Wertschätzung, Loyalität und Hilfsbereitschaft sowie dem Fokus der Geschäftsleitung auf Mitarbeiterzufriedenheit, Teamleistung und Kundenservice gelang im Lauf der Jahre der erfolgreiche Umschwung. pb+ besitzt heute eine sehr gute Auftragslage mit steigendem Umsatz, eine herausragend gute Ratingnote für die Finanzausstattung und mit sechs pb+ Prokuristen, die von der Ingenieurkammer das staatlich geschützte Qualitätssiegel „Beratender Ingenieur“ erhielten, eine Bestätigung der fachlichen Qualität und einen Wettbewerbsvorteil in der Beratungskompetenz. Der pb+ Vorstand könnte also aktuell wunschlos zufrieden sein, aber ein wichtiger Wunsch blieb noch unerfüllt ...
 
Engagierte Teamleistungen und Kundenempfehlungen als Erfolgsmotor. Die letzten drei Jahre nach der Umwandlung in 2014 von einer GmbH in eine „Kleine AG“ waren für pb+ die erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte. Die Steigerung des Umsatzes und ein immenser Anstieg der Rendite ermöglichten eine Erhöhung der Eigenkapitalquote von 27,7 % auf 64 %. Das versetzt pb+ in die Lage, einen großen Anteil des Umsatzes sowohl in die Zukunftsgestaltung als auch in die Absicherung des Unternehmens durch Kapitalrückstellungen zu investieren. „Diese positive Entwicklung verdanken wir einer großartigen Teamleistung“, betont Dipl.-Ing. Helmut Behrens stellvertretend für den pb+ Vorstand, „es sind die Mitarbeiter/innen mit ihrem Engagement und ihrer Beratungskompetenz, die für eine hohe Kundenzufriedenheit und damit zum Erfolg beitragen“. Tatsächlich empfinden Bauherren, Architekten und die anderen beteiligten Planer laut deren Rückmeldungen die Projektzusammenarbeit mit pb+ als besonders zügig, kreativ und hilfreich, so dass sie pb+ generell weiterempfehlen und bei ihren neuen Bauprojekten gern wieder mit „ins Boot“ holen. Kundenbegeisterung und persönliche Empfehlungen sind dabei die effektivste Form der Werbung für die Ingenieurgruppe, denn als Angehörige der Freien Berufe dürfen sie wie Ärzte aus ethischen Gründen keine klassische Werbung betreiben, wie es bei produzierenden Unternehmen üblich ist. Um diese Einschränkung etwas zu kompensieren, arbeitet pb+ mit einer externen Agentur zusammen, die das Unternehmen in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und ein neues, passenderes Corporate Design vom Logo bis zum Polo-Freizeithemd entwickelte.
 
Respekt, Kundennähe und Service als Basis einer gelungenen Zusammenarbeit. Damit es überhaupt zu einer gelungenen Teamarbeit kommt, muss die erste Voraussetzung für eine erfolgreiche Projektzusammenarbeit erfüllt sein: der Respekt gegenüber den Kunden und ihren Vorstellungen. In zu vielen Ingenieurbüros herrscht noch eine schulmeisterliche Art vor, den Architekten und Bauherren lediglich zu sagen, „was geht“ oder „vermeintlich“ nicht geht. pb+ Planer versuchen hingegen, den Kunden zu helfen, ihre Ziele auch bei architektonisch ambitionierten und/oder funktional anspruchsvollen Vorstellungen zu verwirklichen. Sie entwickeln gelegentlich sogar Lösungen, an die Kunden bisher noch gar nicht gedacht hatten oder sie für nicht realisierbar hielten. Neben der hohen Beratungskompetenz bietet pb+ seinen Kunden generell als Service optimierte Alternativlösungen, die bauliche, ökonomische oder ökologische Vorteile erschließen. Bauherren erhalten von allen Mitarbeitern fachlich kompetente Projektentscheidungen und von allen Projektleitern mit Prokura anstehende Termin- und Kostenzusagen unverzüglich und eigenverantwortlich. In diesem Sinne half pb+ zunächst einem Architekturbüro, dessen spektakuläre Umwidmungsidee für einen ehemaligen Lagerschuppen im Neubaugebiet des stillgelegten Bremer Europahafens zu ermöglichen und erarbeitete dann eine Gegenüberstellung verschiedenster Varianten mit Materialien aus Stahl, Beton, Holz, Mauerwerk und Verbundbauteilen, um die wirtschaftlichste Lösung zu finden. In der Planungsphase erschuf pb+ das gesamte Gebäude als 3D-Modell, um den optimalen „Lückenschluss“ zwischen Bestand und neuen Bauteilen sicherzustellen. Das Architekturbüro gewann für "Schuppen Eins" einen Architekturpreis und integriert pb+ aktuell auch bei weiteren Großprojekten in Leipzig und Berlin. In einer solchen respektvollen und gegenseitig unterstützenden Zusammenarbeit aller Beteiligten können dann auch so hochkarätige Bauprojekte wie das Klimahaus und das Hotel „Sail City“ in Bremerhaven termingerecht gelingen, bei denen pb+ Tragwerksplanung, Ausführungsplanung sowie Wärme- und Schallschutzberechnung leistete.
 
Schnellere Kommunikationsprozesse und Forschung erzeugen Wettbewerbsvorteile. Für sichere und schnelle Projektfortschritte setzt pb+ moderne Kommunikations- und Präsentationsmittel ein. Alle hoheitlich geprüften Baudokumente und ihre mit fälschungssicherer Signatur dokumentierten Änderungen sind bei Bedarf über ein eigenes Webportal 24 Std. am Tag von allen Baubeteiligten einsehbar und stehen zum Download bereit. Das ist transparent, spart Zeit und Papierausdrucke. 3D-Modelle zeigen nicht nur Planungslösungen mit virtuellem Rundgang, sondern enthalten auch bereits sämtliche Bauteileigenschaften von der Werkstoffgüte bis zur Farbe, die sofort in „Echtzeit“ als Datenpaket an die Bauteilproduzenten gesendet werden können. Im produzierenden Gewerbe des Maschinenbaus ist dies als „Industrie 4.0“ in aller Munde. Um Innovation und Wettbewerbsvorteile zu erzielen, investiert pb+ finanziell und personell in Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit wissenschaftlichen Instituten sowie mit Produktherstellern. Auf diese Weise entstehen Produktinnovationen wie die zurzeit geplante, erste Kohlenstofffaserbrücke in Deutschland mit Vorteilen für Leichtigkeit, Ressourcenschonung und Witterungsbeständigkeit. Mit denselben Vorteilen versehen stehen inzwischen in fünf japanischen Präfekturen von pb+ mitentwickelte Fußgängerbrücken aus faserverstärktem Kunststoff, für die pb+ auch die Objekt- und Tragwerksplanung leistete.
 
 „Kleine AG“ als Würdigung der Mitarbeiterleistung und als Zukunftssicherung. Einer der Gründe für die 2014 erfolgte Umwandlung in eine nicht börsennotierte „Kleine AG“ war die Absicht, die jahrelange, starke Teamleistung der Mitarbeiter/innen zu würdigen. Durch Beteiligungen können sie nun nachhaltig am Unternehmenserfolg teilhaben. Die anderen Gründe liegen in der Zukunftssicherung des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze durch hohe Kapitalrückstellungen sowie ein attraktives Signal an interessierte Führungskräfte von morgen. Die Option „Vorstandsmitglied“ steht  den bisher ernannten sechs Prokuristen und auch externen jungen Führungskräften offen. 2015 erhielten die Prokuristen vom Vorstand attraktiv hohe Anteile an der AG quasi als zusätzliche Altersvorsorge und sogar die vertragliche Zusicherung der Unkündbarkeit.
 
pb+ fördert Mitarbeiterzufriedenheit statt Gewinnmaximierung. Mit 43 Mitarbeiter/innen verfügt pb+ heute über eine optimale Größe, um mit einem bewährten, hochqualifizierten Personalstamm eine große Bandbreite herausfordernder Aufträge zu bearbeiten. Das Unternehmen bietet regelmäßig Ausbildungsplätze für Technische Zeichner/innen, die traditionell auch ins Team übernommen werden. Bei der Suche nach klugen und hochmotivierten Hochschulabsolventen für das pb+ Ingenieurteam helfen pb+ eigene Hochschulkontakte in Bremen und Oldenburg und der gute Ruf als Arbeitgeber. Der pb+ Vorstand ist überzeugt, dass gute Leistungen und Erfüllung im Beruf nur in einem guten Betriebsklima entstehen können und tut viel für ein motivierendes Umfeld. Hierarchien werden nicht betont und es herrscht ein wertschätzender kollegialer Umgang. Die vielleicht erstaunlichste Maßnahme der pb+ Führung besteht aber darin, dass sie auf eine mögliche Gewinnmaximierung verzichtet, um ihren Mitarbeitern/innen die Freude am Beruf zu gewährleisten. Sie achtet auf ein 60:40 Verhältnis zugunsten von planerisch attraktiven Projektaufträgen gegenüber den finanziell lukrativeren Prüfaufträgen! Darüber hinaus fördert der Vorstand ein familiäres Arbeitsklima in dem auch gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter/innen gepflegt und die Teilnahme an Entspannungs- und Fitnessmaßnahmen unterstützt werden. Für Mitarbeiter in besonderen familiären Rahmenbedingungen stattet er Heimarbeitsplätze aus. Firmenwagen und -fahrräder gehören ebenso zum Angebot wie Massagebehandlungen in einem extra eingerichteten Massageraum innerhalb des Büros. Diese Atmosphäre fördert Freundschaften im Team, die schon dazu führten, dass sich mehrere Mitarbeiter untereinander als Trauzeugen auf ihren Hochzeiten einsetzten. Im Ergebnis ist die personelle Fluktuation äußerst gering und bisher ausschließlich mit familiären Abhängigkeiten begründet.
 
Gemeinnütziges Engagement in der Region mit eigener Stiftung und personellem Einsatz. Obwohl pb+ inzwischen eine Büro-Dependance in Berlin eröffnet hat, bleibt das Unternehmen in seiner Heimatstadt Bremen stark verwurzelt und engagiert sich dort auch in sozialen Belangen und in Ehrenämtern. So verwendet die von einem ehemaligen pb+ Geschäftsführer gegründete „Günther-Meyer-Stiftung“ in Kooperation mit den Hochschulen in Bremen und Oldenburg jährlich ca. 25.000 Euro zur Unterstützung von förderungswürdigen Bauingenieur-Studierenden, die sich in persönlichen Notlagen befinden. Die pb+ Geschäftsführung achtet im Vorstand der Stiftung auf die Verwendung der Stiftungsgelder im Sinne des ehemaligen Partners. pb+ ermöglicht intern personelle Freistellungen für Ehrenämter, betreut schulische und universitäre Veranstaltungen zur Nachwuchsförderung in technischen Berufen und bietet selbst Praktikantenstellen und studentische Arbeitsplätze an. Vorstandsmitglieder und weitere Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in Prüfungsausschüssen, Fachgremien, Berufsverbänden, Kammern, Gesellenvereinigung, Rotary-Club, Kindergarten- und Sportvereinen. Da Freie Berufe wie Ingenieure oder Ärzte aus ethischen Gründen kein öffentlich erkennbares Sponsoring als Marketing betreiben dürfen, unterstützt pb+ ohne namentliche Nennung diverse Initiativen, u.a. pädagogische Einrichtungen wie den Bremer „Sportgarten e. V.“ durch kostenfreie Ingenieurleistungen für eine Skater-Halle zur Freizeitnutzung für Kinder und Jugendliche.
 
Fast alles erreicht, aber ein Wunsch bleibt noch. Rund 20 Jahre nachdem neue, jüngere Partner damit begannen, das gesamte Ingenieurunternehmen neu auszurichten, ist pb+ fast am Ziel angelangt. Die pb+ Ingenieurgruppe AG hat bewiesen, dass man mit der konsequenten Fokussierung auf ethische Werte und Mitarbeiterzufriedenheit Kundenbegeisterung erzeugen und dadurch wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Der pb+ Vorstand könnte also rundum zufrieden sein, aber für Vorstandsmitglied Helmut Behrens bleibt noch ein wichtiger Wunsch offen:
„Erst wenn wir eine kompetente und mit ihrer Persönlichkeit in unser Team passende Nachfolgerin für unsere geschätzte Sekretärin, Angela Schwarplies, finden, die nach über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit in den verdienten Ruhestand gehen wird, sind wir rundum glücklich“!


 

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