Pilzhof Pilzsubstrat Wallhausen GmbH

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Champignon ist nicht gleich Champignon. Die wechselnde Qualität der Rohstoffe braucht eine Firma mit Feingefühl. Die Pilzhof Pilzsubstrat Wallhausen GmbH ist der Hauptlieferant für durchwachsenes, loses Pilzsubstrat und fruktifizierte Kisten für die Champignonzucht der Sorten „weiß A 15“, „braun C 9“ und „Bella“ in Mitteldeutschland.

Zum Kundenkreis zählen Pilzzüchter aus ganz Deutschland, Schweden, Belgien, Tschechien, Schweiz, Österreich, Frankreich, Rumänien, Ungarn und Polen. Allein auf der Indooranlage werden 2 200 t Frischsubstrat pro Woche produziert.

Das Grundverfahren für die Champignonzucht im Pilzhof Wallhausen/Sachsen-Anhalt wurde vor 20 Jahren in den Niederlanden entwickelt. Eine derartige Produktion auf biotechnologischer Basis existiert in Deutschland nicht. Ein intensiver Erfahrungsaustausch mit den Gesellschafterbetrieben ist daher unerlässlich, da ständig an einer Optimierung des Verfahrens gearbeitet wird.

Schon Anfang der 90er Jahre dachte man daran, in Mitteldeutschland ein Substratwerk zu entwickeln, das wiederum die Grundlage für eine leistungsstarke Entwicklung der Champignonproduktion sein sollte.

Der Betrieb wurde auf höchstem biotechnologischem Niveau errichtet. Das heißt, alle Prozesse laufen aus qualitätstechnischen und Umweltschutzaspekten in geschlossenen Fermentoren ab, die wiederum computertechnisch gesteuert werden.

Der Betrieb nahm 1999, fünf Monate nach Baubeginn seine Produktion noch während der Bauphase auf. Fertig­stellung war 2002. 2001 wurde schon die Gewinnzone erreicht. 2003 wurde wegen der hohen Nachfrage aufgrund der sehr guten Qualität, die sich in kurzer Zeit europaweit herumsprach, die Kapazität durch Investitionen um ca. 40 Prozent erweitert, die aber zwei Monate nach Inbetriebnahme schon wieder ausgeschöpft war. 2006 wurden Investitionen zur Verfahrensoptimierung und für den Bau einer eigenen Werkstatt getätigt.

2007 wurde eine Anlage zur Deckerdeaufbereitung in Betrieb genommen. Das bedeutet, dass die Deckerde nicht im fertigen Zustand aus den Niederlanden geholt wird, sondern sie wird in trockenem Zustand verladen und erst im Betrieb entsprechend mit Wasser angemischt. Dies hat den großen Vorteil, dass weniger Wasser transportiert wird.

Zum Transport sind keine Spezial- LKW mehr nötig. Es genügen Planwagen, da die Erde in Bales auf Paletten transportiert wird. Diese Spezialanfertigung wurde ein Jahr in der Lieferfirma getestet.

Durch die gute Gewinnentwicklung und den ausnahmslos im Unternehmen verbleibenden Gewinn konnte sich das Eigenkapital überdurchschnittlich gut entwickeln. Im Jahr 2005 konnte der Umsatz nochmals gesteigert werden.

Da der Betrieb aber bereits 2004 an seiner Kapazitätsgrenze angelangt war, wurde teilweise Substrat aus den Muttergesellschaften in den Niederlanden zugekauft. Der Betrieb war auch in 2006 voll ausgelastet. Entgegen des in der Branche herrschenden Trends konnte der Umsatz auch 2007 auf fast 13 Mio. Euro gesteigert werden.

Das Unternehmen errang den Titel Finalist im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ 2006.

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