Turm-Sahne GmbH

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Im Jahre 1949 fassten die Brüder Alfred und Dr. Engelhard Loesing gemeinsam mit Molkereigeschäftsführer Walter Gloor bei einem Treffen in Oldenburg den Entschluss, etwas "Selbständiges auf die Beine zu stellen".

Aus dieser Idee heraus wuchs ein Unternehmen, dessen Marktanteil mit seinen Erzeugnissen heute über 30 % beträgt.

Dr. Engelhard Loesing war nach dem Krieg als Dezernent der Stadt Oldenburg im Amt für Wirtschaftsförderung und Ernährung zuständig. Bruder Alfred leitete die Molkerei Strückhausen, und der gemeinsame Bekannte Walter Gloor war Geschäftsführer der Molkereigenossenschaft Bippen. Sie alle hatten den Gedanken, etwas aus der Milchwirtschaft heraus einmaliges herzustellen. Es sollte etwas sein, das noch nicht vorhanden war.

Außer Tubensahne gab es z. B. nur große Konzerne, die Dosenmilch produzierten, wusste Herr Engelhard Loesing, und weil für ihn schon damals Glas als bestes Verpackungsmaterial für Milch und Sahne galt und die Molkereien Strückhausen und Bippen als Sahnelieferanten in Frage kamen, wurde der Entschluss gefaßt, eine 10 %ige Kaffeesahne in eine 100 g-Flasche zu bringen.

Zunächst galt es jedoch, eine Gesellschaft zu gründen, das Gesellschafterkapital kam mit je 9.000 DM von Walter Gloor und Alfred Loesing, 2.000 DM steuerte Engelhard Loesing dazu. Für damalige Verhältnisse eine riesige Geldsumme.

Ein Grundstück wurde gemietet (später wurde es gekauft) und eine erste Produktionsstätte geschaffen. Dabei handelte es sich eher um eine Stahlbaracke, als um eine Lebensmittelproduktionsstätte. Doch das sollte sich bald ändern.

Nach dem Kauf der ersten Maschinen reifte eine weitere Idee in den Köpfen der Jungunternehmer, und schon bald produzierten die drei risikobereiten Geschäftsleute Süßwaren-Sahnespezialitäten. Die Welt war hungrig auf Süßigkeiten, und der Sahnebonbon aus Oldenburg wurde geboren.

"Turmhoch in Qualität" war der Slogan, damals wie heute.

Zum ersten Personal gehörte ein Sahne- und Karamelmeister. Doch schon bald mussten weitere Fachleute eingestellt werden. Monatelang galt es, rund um die Uhr Karamellen zu produzieren, und auch der Sahneabsatz entwickelte sich so stark, dass Nachfragen nur über einen Zweischichtbetrieb bewältigt werden konnten. Immer neue Variationen kamen auf den Markt. TURM-Sahne und TURM-Sahnebonbon wurden zu einem festen Qualitätsbegriff. Zügig mussten die Produktionsstätten erweitert und modernisiert und weitere Rohstofflieferanten eingeschaltet werden. Hierzu gehörten u. a. die Molkereien in Wildeshausen, Kirchhatten und Großenkneten. In Süddeutschland wurde kurzfristig die Molkerei Passau in die Kaffeesahneproduktion eingeschaltet, um den dortigen Markt zu beliefern.

Mit Beginn der Achtzigerjahre wurde auf eine konsequente Marktstrategie gesetzt. Die Umsatzkurve ging seitdem steil nach oben. Zwar ging schon der Anteil der Karamell-Produktion auf ein geringes Maß zurück, die steigenden Erlöse aus dem Verkauf von Kaffeesahne, Sahnesoßen und anderen Spezialitäten konnten sich jedoch sehen lassen. Auch der Export wurde ständig ausgebaut.

Um dem immer stetig steigenden Bedarf gerecht zu werden, wurden 1987 erhebliche bauliche Erweiterungen der Produktions- und Lagerflächen vorgenommen. Auch auf dem Gebiet der Produktionsanlagen wurde weiter investiert, da die Maschinen und Geräte höchsten technischen Anforderungen entsprechen mussten. Da die Kapazitäten im Werk in der Emsstraße erschöpft waren, wurde nach fast einjähriger Bauzeit und einem Investitionsvolumen von rund DM 10 Mio. im April 1994 das neue Werk im Westerender Weg bezogen. Hier war die Entscheidung aufgrund der optimalen Platzverhältnisse und des damit möglichen Anschlusses an das Energie- und Produktnetz gefallen, das neue Verwaltungs- und Produktionsgebäude auf dem Gelände der Molkerei Ammerland eG zu errichten.

Parallel mit dem Umzug 1994 wurde der allseits bekannte Markenname "TURM" zum Unternehmensnamen:

Im neuen Betrieb wurde die Abfülllinie zukunftsweisend mit modernster Technik ausgestattet. Aufgrund der überproportionalen Entwicklung des Unternehmens waren jedoch kontinuierlich weitere Maßnahmen erforderlich, um den Produktionsprozess weiter zur optimieren:

1998 - Fertigstellung einer weiteren Lagerhalle
1999 - Traypacker und Schrumpftunnel
2000 - Palettieranlage und eine Anlage zum Aufsetzen von Kappenausgießern (Premiumflaschen)
2001 - Glasdepalettierer
2002 - neues Regalsystem zwecks Erweiterung der Lagerkapazität
2004 - automatische Befüllung der Sterilisationsanlagen; Inbetriebnahme eines neuen Gewichtsfüllers
2005 - neues ERP-System zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Waren
2006 - neue Lagerhalle; zusätzlicher Etikettierer für Selbstklebeetiketten; Kühltunnel zur Flaschenkühlung

Ein hauseigenes Labor und Qualitätswesen sorgen durch ständige Überwachung dafür, dass alle Qualitätsstandards eingehalten werden und den Kunden qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden. Unterstützt wird dieses Ziel durch das Qualitätsmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 9001 und nach IFS zertifiziert ist.

Für die Zukunft hat sich das Unternehmen viel vorgenommen, die Vertriebsmannschaft wurde weiter verstärkt, um die In- und Auslandsaktivitäten weiter zu forcieren, um so unsere Produkte auch über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Ausführliche Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie hier .

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  • Nahrung, Genuss, Getränke
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