E-Mobil - Aber nicht mit der Brechstange



Elektromobilität hat schon Charme und macht durchaus Fahrspass, solange die Reichweitenanzeige nicht nervös macht. Für bestimmte Zwecke, etwa Lieferwagen im Kurzstreckenbetrieb, mag sie auch schon jetzt sinnvoll sein. Aber solange wir Kohlekraftwerke im Netz haben, bedeutet jede Kilowattstunde fürs elektrische Fahren, dass wir die Kohlekraftwerke um ebendiese Kilowattstunde nicht herunterfahren können. So kommt es, dass ein Elektrokompaktfahzeug wie der Nissan Leaf faktisch über 180 g CO2 / km produziert. Von wegen Zero Emission. Das schnell vorgebrachte Argument, man müsse halt Ökostrom nehmen, ist nicht stichhaltig. Denselben Ökostrom könnte man schliesslich genausogut ins Netz speisen und ein Kohlekraftwerk entlasten. Deshalb ist der gewaltsame Push zur Elektromobilität unter dem Klimaschutz-Aspekt ein noch für lange Zeit hirnrissiger Hype. Er wurde der Politik aufgedrängt durch Lobbyisten und Gläubige einer grünen Religion. Ihm wird ein böses Erwachen folgen, ähnlich wie derzeit bei der Photovoltaik. Es ist durchaus richtig, E-Mobil-Technologie zu entwickeln. Aber nicht mit der Brechstange und unter falschen Hypothesen.



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen