Freiheitsfreunde sind Lebensfreunde.



Leserbrief in DIE WELT am 29.07. 2011 zu:"Die offene Gesellschaft" vom 25.7.

Mich hat der Kommentar von Frau Seibel tief berührt. Dafür, dass ich zu den Überlebenden des Zweiten Weltkriegs gehöre, muss ich dem Schicksal für immer dankbar sein. Ehrfurcht vor dem Leben wurde meine Maxime, und ich kann nachvollziehen, wie es den Eltern und Großeltern zumute ist, die ihre Kinder und Enkelkinder durch diese Wahnsinnstat verloren. Wir können Taten dieser Art nicht verhindern, aber vielleicht können wir doch noch stärker in den Schulen vermitteln, dass die Ziele keiner Weltanschauung, Ideologie oder Religion das Töten von Menschen oder auch die Gewalt gegen Sachen rechtfertigen. Kein politisches Ziel rechtfertigt unwürdige Mittel. Eine offene Gesellschaft ist eine Gesellschaft von Menschen, die mit unterschiedlichen Anschauungen ständig lernen müssen, miteinander zu reden und zu leben. Dazu gehört aber auch: Es kann keine Toleranz für Gewalt gegen Menschen oder Sachen geben. Noch wachsamer werden, das ist eine Anforderung an uns alle.

Uwe Timm, Neu Wulmstorf



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