Studie „Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien"



Prof. Dr. Georg Erdmann, Leiter Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin, ermittelte im Auftrag der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Seine Untersuchungen basieren auf den Ausbauzielen der Bundesregierung und auf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Juli 2011.

Treiber für die direkten EEG-Kosten sind der angenommene starke Ausbau der Photovoltaik sowie der Offshore-Windkraft – beides vergleichsweise hoch vergütete Erzeugungsarten. Der Wert der bis 2030 zu erwartenden direkten EEG-Kosten liegt bei insgesamt 250 Mrd. €. Hinzu kommen die indirekten EEG-Kosten (im Wesentlichen aus dem erforderlichen Netzausbau, dessen kapital- und betriebsgebundene Kosten, die in den Folgejahren auf die Netznutzer umgelegt werden müssen), die sich bis 2030 die indirekten Kosten auf einen Wert von rund 85 Mrd.€ summieren.

Insgesamt errechnen sich damit gemäß der vbw Studie EEG-bedingte Gesamtkosten von 335 Mrd.€ bis 2030. Dabei sind notwendige Investitionen in den Neubau von Ersatzkraftwerken, Preissteigerungen bei Primärenergieträgern sowie Kosten für CO2-Zertifikate ab 2013 noch nicht einmal eingerechnet. Ausführlicher siehe bei www.energie-fakten.de.



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