Das Wohl aller: "Ran an die Vermögen"



Leserbrief "Das Wohl aller"
In DIE WELT am 18.11.
zu: "Ran an die Vermögen" vom 15.11.

Wenn deutsche Bürger das Vertrauen in die Euro-Währung verlieren,wenn sie versuchen, ihr Geld in Sicherheit zu bringen, dann ja wohl deshalb, weil die Regierungen auch in guten wirtschaftlichen Jahren nicht darauf bedacht waren, staatliche Haushalte zu konsolidieren.

Dies Situation mit der Lage nach dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen, ist nicht richtig. Gegenwärtig verlieren Bürger, auch betuchte Bürger, ihr Geld, das sie in Aktien oder in Lebensversicherungen angelegt haben.

Das heißt, es werden Vermögen reduziert. "Ran an die Vermögen" ist eine hübsche Parole, aber auch nicht mehr.

Welche Vermögen ? Wieviel Vermögen soll an den Staat fließen? Allein der genüßlich propagierte Satz "für die Wohlfahrt aller" besitzt schon einen Geschmack von "Gemeinnutz geht vor Eigennutz".

Uwe Timm, Neu Wulmstorf



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