Zur Berichterstattung über die Schuldenkrise



Leserbrief in DIE WELT am 1.11.11:

Die Darstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die amerikanische Immobilienkrise sei schuld an der gegenwärtigen Euro - und Schuldenkrise, ist eindeutig nicht zutreffend.
Es ist doch schließlich so; Die amerikanischen Hypozthekenbanke vergaben - mit dem Segen der US-Regierung - ungedeckte Kredite, aber sie waren und sind nicht imstande, eine Schuldenkrise in Europa auszulösen. Für die Schuldenkrise in der Euro-Zone sind einzig und allein die amtierenden Regierungen verantwortlich - und die Politik sollte sich dazu auch bekennen. Während der Finanzkrise des Jahres 2008 wurde bereits deutlich, dass die staatlichen Landesbanken und die staatlich beaufsichtigten Banken viel Geld verloren. Geld, für das die Steuerzahler haften müssen. Was könnte nun aus der Krise führen? Kaum einer vermag dies zu beurteilen. Eines aber kann man vielleicht sagen: Die Aufgabe Zentralwährung wäre nicht das Ende von Europa,es könnte auch ein neuer Anfang sein.

Uwe Timm, Neu Wulmstorf



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