Warmluftgebläse gestartet zum Aufheizen des Treibhaustempels in Durban


Im sonnigen Durban, gelegen am Indischen Ozean in Südafrika, fand gerade der 17. Weltklimagipfel der Vereinten Nationen seit dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro statt. Solch ein politisches Großereignis, bei dem sich die globale Gemeinde der Klimaschützer zu ihren rituellen Klimafriedenskonferenzen trifft, ist eine stets neue Herausforderung für die IPCC-Klimaexperten. Ihr Auftrag ist, keine Gewöhnung aufkommen zu lassen und stets neue Ängste aus dem Hut zu zaubern. Sie produzieren schon fleißig die Texte wie Melodien für die Katastrophengesänge und verbreiten sie weltweit über die Medien.
Eine Art Barometer für den Stand der Klimakonjunktur ist das Nachrichtenmagazin Der Spiegel sowie dessen Internetportal Spiegel Online. Hier einige Schlagzeilen der letzten Woche: „Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher“, „Regierung liebäugelt mit den Klimaklempnern“, Klimakiller Kohlenstoff“, „Klimawandel fördert die Schlafkrankheit“ oder „Klimawandel lässt Tiere und Pflanzen schrumpfen“.Wenngleich dieser Art von „Prognosen“ fiktive Simulations- oder Szenarien-Rechnungen anhand vorgegebener Modellparameter zugrunde liegen, also nichts als Hochrechnungen von Hochrechnungen ohne konkrete Datenbasis sind, verfehlen sie ihre psychologische Wirkung auf die „Masse“ nicht. Diese reagiert in ihrer Mehrheit ängstlich und bildet so die berechnend erwünschte demokratische Legitimation für die Klimapolitik. Eine neuartige Folge des Klimawandels soll sein, dass er die Tiere und Pflanzen schrumpfen lässt. Da der Mensch Glied dieser Nahrungskette ist, könnte dieses Schicksal auch ihn ereilen. Machen wir uns alle zu Pygmäen? Folgt man der Argumentationskette der Klimaweisen, dann ist bei Ihnen bereits ein deutlicher Schwund an Wirklichkeitssinn festzustellen. Sie leben außerhalb der Realität in theoretischen Modellwelten und glauben fest daran, mit Modellen von Modellen zukünftige Wirklichkeiten vorhersagen zu können.Ihre Modellwelt heißt „Treibhaus“, ihr Credo lautet: „Die Erde ist ein Treibhaus“. Es ist ein Produkt ihrer Gedankenwelt, das von der mythischen Vorstellung ausgeht, dass die Erde von dem Himmel umgeben und daher ein abgeschlossenes System sei. Das Prinzip wird wie folgt „erklärt“: Die Erde wird von der Sonne durch die Atmosphäre hindurch erwärmt, doch die von der Erde ausgehenden unsichtbaren Wärmestrahlen können das System nicht mehr verlassen, sondern werden an einer fiktiven, weil gedachten Glasscheibe wieder zur Erde zurückgestrahlt. Die Glasscheibe ist zwar nicht da, aber „Treibhausgase“ sollen diese Funktion ausüben. Diese Erklärung scheint durchaus plausibel, denn Luftspiegelungen sind auch keine Einbildung, sondern ein physikalisches Phänomen. Sie entstehen aufgrund der Tatsache, dass die optischen Dichten von kalter und warmer Luft verschieden sind. Liegt heiße über kalter Luft, so entstehen an der Grenzfläche Luftspiegelungen nach oben, auch Fata Morgana genannt. Dem Auge erscheinen „Oasen in der Wüste“. Seefahrer nannten solche Luftspiegelungen „fliegende Holländer“. Liegt kalte Luft über aufgeheizten Asphaltstraßen, dann wird an der Grenzschicht der „blaue Himmel“ nach unten gespiegelt, es entstehen „Pfützen“ auf den Straßen.Diese Tatsachen lassen das Bild einer die Erde umgebenden „Treibhausschicht“ in etwa 6 km Höhe plausibel erscheinen, obgleich es völlig unsinnig ist. In dieser fiktiven Schicht sollen sich die „Treibhausgase“, insbesondere das Kohlenstoffdioxid CO2, das anderthalb mal so schwer wie die Luft ist, sammeln. Steigt der Gehalt der Luft an CO2, so wird die Schicht dichter und damit für die Wärmestrahlen undurchlässiger. Es wird mehr Wärme zurückgestrahlt und erwärmt die Erde. Auf diesem Fundament beruht die Politik der CO2-Emissionsminderung. Bricht dieses Fundament, dann stürzt der Himmel auf die Erde, die ohnehin fiktive Glasschicht zersplittert und das „Treibhaus“ löst sich in das auf, was es immer war, ein rein ideologisches Gedankengebäude. Weil der ach so „natürliche Treibhauseffekt“ ein absolut naturwidriges Konstrukt ist, hat der Mensch Mistbeete, Gewächshäuser, Palmengärten erfunden, um künstliche „Treibhausatmosphären“ zu schaffen, in denen er junge Pflanzen vor Frühjahrsfrösten schützen kann und tropische Gewächse in kalte Klimazonen exportieren konnte.Zum Glück ist die Erde kein „Treibhaus“ und sie funktioniert auch nicht so, wie es die Klimaexperten uns „erklären“. Die Erde ist von Natur aus als ein „offenes Ökosystem“ konzipiert, wenngleich dieser Begriff voller Widersprüche steckt. Aus dieser Erkenntnis heraus hat Sir Isaac Newton (1642-1726), der „Vater“ des Gravitationsgesetzes wie der Bewegungsgesetze,  im Jahr 1701 das „Abkühlungsgesetz“ (cooling law) formuliert. Es beruht auf der uralten Erkenntnis, dass jeder heiße oder erwärmte Körper sich abkühlt. Das gilt ausnahmslos, ob für die glühende Lava, die rote Herdplatte, das heiße Bügeleisen oder den frisch gebrühten Kaffee. Auch der Mensch kühlt ab, wenn er stirbt und der „innere Ofen“ erlöscht. Zeit Lebens muss der Mensch im Körper Nahrung verbrennen, um mit dieser Energie seine Betriebs- und Körpertemperatur von 37°C konstant zu halten.Der Biologe Hubert Markl (Universität Konstanz) hat 1998 ein populärwissenschaftliches Buch geschrieben „Wissenschaft gegen Zukunftsangst“. Darin hat er sich auch mit der Frage „Energie und Leben“ befasst. Markl verweist auf die beiden Naturforscher Julius Robert von Mayer (1814-1878) und Hermann Ludwig von Helmholtz (1821-1894), die Väter des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik. Beide Forscher hätten „ein für allemal das Verständnis dafür eröffnet, warum die Biosphäre gar nicht als geschlossenes System existieren könnte, da es kein Leben im chemischen Gleichgewicht, also ohne den ständigen Zufluss arbeitsfähiger oder, wie man auch sagt, „freier“ Energie geben kann.Denn im chemischen Gleichgewicht kann kein System - ob lebend oder unbelebt - eine Arbeitsleistung erbringen. Leben bedarf aber der ständigen energieumsetzenden Arbeitsleistung, damit es überhaupt bestehen kann. Das mag einem erneut recht ökonomisch ausgedrückt vorkommen, doch gilt dieser Satz nicht etwa nur für uns Erdenbürger, denen es auferlegt ist, ihr Brot im Schweiße ihres Angesichts zu verdienen – was auch nur die biblische Version des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik ist - , sondern für jede Lebensform, selbst für die winzigste und einfachste lebende Zelle, von Anbeginn des Lebens an. Lebewesen brauchen Zufuhr an hochwertiger Energie, weil sie geordnete Systeme sind, und sie verwandeln dabei freie Energie in ungeordnete molekulare, thermische Bewegung, sie entwerten sie, um ihre Systemordnung zu erhalten und zu vervielfältigen.“Markl erläutert auch den tieferen Grund, warum es in der Biosphäre zwar viele Stoffkreisläufe gibt, aber keinen Energiekreislauf geben kann. So wie es kein Leben im chemischen Gleichgewicht geben kann, so auch keines im Strahlungsgleichgewicht, wie es die IPCC-Experten postulieren. Sie betreiben ein Nullsummenspiel, indem sie die Sonne und die Erde mit Hilfe einer Kette unnatürlicher Annahmen in ein solches Gleichgewicht hinein rechnen. Auch das Leben der Erde, speziell die Bewegung der Atmosphäre, ist auf die ständige Zufuhr freier Energie, das heißt hochwertiger und arbeitsfähiger Energie, angewiesen. Diese freie Energie liefert uns die Sonne. Die Erde muss aber auch die nicht mehr arbeitsfähige Energie ständig abführen können. Dafür hat die Atmosphäre zwei „Fenster“, für die Einstrahlung das „solare Fenster“ zwischen etwa 0,4 und 3 Mikrometer und für die Ausstrahlung das „terrestrische Fenster“ zwischen 6 und 60 Mikrometer. Beide atmosphärischen Fenster müssen offen sein und sind es von Natur auch! Die Spektralanalyse, formuliert von Gustav Robert Kirchhoff (1824-1887) und Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899) im Jahre 1859, zeigt, warum diese „Fenster“ offen sind und prinzipiell mit den in der Atmosphäre befindlichen Gasen, die eben keine „Treibhausgase“ und deren Absorptionslinien allseits bekannt sind, nicht geschlossen werden können.Hubert Markl: „Es lohnt sich, sich diese Grundtatsache des Daseins genauer und klarer bewusst zu machen, indem man sich in aller Kürze und Vereinfachung den Evolutionsweg des Lebens auf unserer Erde als Entwicklungsfolge des Ringens um Versorgung mit freier Energie vorstellt.“ Markl: „Man kann getrost behaupten: Hätten nicht vor wohl mehr als 3 Milliarden Jahren Cyanobakterien, die wir bis zum heutigen Tag als Blaualgen kennen, den biochemischen Trick erfunden, mit Hilfe der Lichtenergie der Sonnenstrahlung und einem Elektronendonator wie Wasser durch photosynthetische Reduktion des Gärungsendproduktes Kohlensäure neue organische Substanz aufzubauen – es könnte heute nicht nur keine höheren Pflanzen geben, sondern überhaupt keine höheren Lebewesen mit ihren informationsreich organisierten, vielzelligen Körpern, also auch keine Menschen. Da Blaualgen zugleich auch noch die Fähigkeit entwickelt haben, unter allerdings erheblichem Energieaufwand Luftstickstoff so zu binden, dass daraus Proteine aufgebaut werden können, sind sie ernährungsphysiologisch wohl die unabhängigsten Lebewesen der Welt: Sie können wahrhaftig (fast) von Luft, Mineralwasser und Sonne leben.“Doch Wissenschaftler sind Menschen und damit auch mit allen menschlichen Tugenden und Untugenden behaftet. Sie können die Wahrheit sagen, aber auch die Unwahrheit. Sie können mogeln, schummeln, lügen und betrügen. Schlimm wird es nur dann, wenn sich Wissenschaftler in ideologisch gleichgesinnten Gruppen organisieren und Lug und Trug zum Prinzip, ja Erfolgsrezept erheben. Diese Gefahr ist bei gesellschaftspolitisch relevanten Wissenschaften besonders groß, denn hier ist die Gesinnung wichtiger als der Gewinn an wissenschaftlicher Erkenntnis. Es ist daher hoch anzurechnen, wenn Hubert Markl als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft e. V. anlässlich der Weltausstellung in Hannover, der EXPO 2000, vor aller Öffentlichkeit bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“. Dieses Bekenntnis fand kaum eine Resonanz in der Öffentlichkeit. Auch die Politik rührte sich nicht, wohl ob des eigenen schlechten Gewissens, denn sie ist es ja schließlich, die über die staatlichen Forschungstöpfe letztendlich den „Lug und Trug“ finanziert und mit den Luxusreisen hin zu den alljährlich stattfindenden Weltklimagipfeln noch belohnt und prämiert.Politik wie Wissenschaft stehen hier gleichermaßen in der Pflicht, nämlich in der Pflicht, öffentlich und deutlich der Irrlehre von der Erde als „Treibhaus“ zu entsagen. Beide müssen bekennen, dass die „Treibhauslehre“, auf der die Hypothese der „Erderwärmung“ wie der „Klimakatastrophe“ beruht, allen physikalischen Gesetzen Hohn spricht. Das Ganze ist ein infames Spiel mit der Unwissenheit wie Verführbarkeit der „Herde Mensch“. Dieses Spiel ist nach allen ethischen und moralischen Normen zu ächten und zu verurteilen, denn es wird auf dem Rücken des Volkes ausgetragen. Es wurde mit der den Verstand lähmenden Droge „Klimakatastrophe“ in Angst und Schrecken versetzt. Ständige Angstpropaganda hält es im Zustand geistiger Lähmung und überdies ist es der große Zahlmeister. Es zahlt und zahlt und zahlt, um etwas zu schützen, was es nicht gibt, das „Globalklima“ samt „Globaltemperatur“.Wann erhebt sich das Volk, wann erheben sich die Völker der Erde und fassen den Mut, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, um sich aus dem „Treibhaus“ zu befreien, das mehr und mehr zu einem globalen Zuchthaus zu werden droht? Es bleibt zu hoffen, dass nach Kopenhagen 2009 sich weitere Haarrisse im Treibhausgebäude in Durban zeigen und einige Länder den Mut finden, aus dem „Klimagleichschritt“ auszuscheren. Die beim G8-Gipfel 2008 in Heiligendamm propagierte Idee von der „globalen Klimagerechtigkeit“ ist nichts als eine Wahnsinnsidee, die den letzten Grad an Wissenschaftshörigkeit zerstören sollte.Das vor Jahren von Klimaexperten deklarierte Ziel, wieder das vorindustrielle „Wetter- und Klimagleichgewicht“ anzustreben, ist ein utopischer Traum, den die Die Natur selbst widerlegt hat. Vor Beginn der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts war anhand von Eisbohrkernuntersuchungen nach Feststellung des Hamburger Max-Planck-Institutes für Meteorologie der CO2-Gehalt der Luft über 8.000 Jahre hinweg konstant. War auch das Wetter während dieser Zeit „konstant“? Es hat in dieser Zeit schon alle Wetterkapriolen gegeben, die es heute gibt und auch in Zukunft geben wird. Doch in dieser Zeit lernte der Mensch, sich immer besser vor den Gewalten des Wetters zu schützen und sich über immer unwirtlichere Teile der Erde auszubreiten. Für das Wetter ist nämlich nicht die prozentuale Konstanz der Anteile der Luftmoleküle entscheidend, sondern allein die Bewegung der Atmosphäre. Die Energie hierzu liefert allein die Sonne. Sie ist der eigentliche Motor des Wettergeschehens. Wenn die Sonne in einer Stunde mehr freie Energie der Erde zu strahlt, wie die gesamte Menschheit im Jahr erzeugen kann, dann zeigt das unsere Hilflosigkeit gegenüber dem Wetter. Deswegen heißt Wetterschutz Schutz vor dem Wetter und nicht „Schutz des Wetters“.



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