Erasmus von Rotterdam und unser Bundespräsident



Gestatten Sie zu der Berichterstattung einen ergänzenden Leserbrief:

Bundespräsident Wulff hätte gut daran getan, vor der Übernahme von Spitzenämtern das Büchlein „Das Lob der Torheit“ von Erasmus von Rotterdam aus dem Jahr 1508 zu lesen. Darin steht: „Wer das Steuer des Staates in die Hand nimmt, darf keinen privaten Geschäften nachgehen und nur das öffentliche Wohl im Auge haben. Von den Gesetzen, die er selbst erlässt und vollstreckt, darf er nicht um Fingerbreit abweichen. In der Sauberkeit der Amtsführung muss er für alle Behörden vorbildlich sein. Er muss sich allein im Blickpunkt aller fühlen und wie ein heilbringendes Gestirn mit seiner sittlichen Unbescholtenheit der menschlichen Gesellschaft voranleuchten oder aber wie ein unheilkündender Komet krasses Verderben bringen.“ Dies sollte übrigens für alle politischen Mandatsträger in einer repräsentativen Demokratie gelten!

Frohes neues Jahr und freundlichen Grüße
Dr. Wolfgang Thüne



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