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2012 Hawaii – 2015 Death Valley


Die Saison 2012 beginnt und Triathlet Alexander Skrzypek hat sich neue Ziele gesteckt: Mittelfristig will er sich die Teilnahmeberechtigung für den Badwater Ultramarathon erkämpfen. Für dieses Jahr hat er als Ziel wieder die Startberechtigung beim Ironman Hawaii ausgegeben.
Bereits im dritten Jahr trägt Skrzypek das Trikot seines Arbeitgebers "Team iloxx". Letztes Jahr war Skrzypek sich sicher, seinen Traum vom Start in Hawaii zu verwirklichen. Unglaubliches Pech hat ihn gestoppt. Bei der Europameisterschaft in Frankfurt, bei der er sich für Hawaii hätte qualifizieren können, platzt ihm in aussichtsreicher Position ein Reifen. Das Reparaturspray hält nicht, der nächste Bike-Service ist zehn Kilometer entfernt, ein Pannenfahrzeug kommt nicht. Es regnet und es ist kalt. Polizisten, die die Strecke absperren, erlauben ihm, sich im Streifenwagen aufzuwärmen.
Der Veranstalter bietet Skrzypek einen neuen Start beim nächsten Rennen in Regensburg an. Skrzypek startet, mittlerweile hat er eine Grippe, und wird bis auf die hintersten Plätze durchgereicht. Dieses Jahr soll das nicht mehr passieren. "Das Pech vom letzten Jahr reicht erst mal für die nächste Dekade", gibt Skrzypek sich optimistisch. "Der Hawaii-Start ist dieses Jahr fest eingeplant. Außerdem habe ich mir ein neues Ziel gesetzt: Ich werde in drei Jahren den Badwater Ultramarathon absolvieren."
Badwater - verdorbenes Wasser. Für den Laien klingt das erst mal nur wenig appetitlich. Für die Athleten ist das die wohl größte Herausforderung, der man ich stellen kann. Badwater ist ein Lauf der Superlative: der Start des Rennens erfolgt am tiefsten Punkt der USA, den 86 Metern unter Normalnull gelegenen Badwater-Salzseen im Death Valley der Mojave-Wüste in Nevada. Es folgt ein Lauf über 135 Meilen durch das heißeste Tal der USA, in dem zum Zeitpunkt des Rennens im Juli eine Temperatur von über 50 Grad Celsius die Regel ist. Ziel ist das Whitney-Portal auf 2530 Metern Höhe, das auf dem höchsten Berg im Kernland der USA im Bundesstaat Kalifornien liegt. Die Athleten hatten ursprünglich maximal 60 Stunden Zeit, um die 217 km lange Strecke mit insgesamt 4000 Höhenmetern in Wüste und Gebirge zu überwinden. Ab 2012 ist das Limit auf 48 Stunden abgesenkt.
Für die stolze Teilnahmegebühr von derzeit 995 US$ bekommen die Finisher als Preisgeld - nichts! Wer die Tortur in weniger als 48 Stunden schafft, bekommt als Andenken ein T-Shirt und den "Badwater Buckle", eine Gürtelschnalle. Der Rest ein großes, frustrierendes, rotes "DNF" (did not finish, nicht am Ziel angekommen) hinter seinen Namen auf der Starterliste. Allerdings sind beim Badwater auch nicht zehntausende Läufer am Start, die die großen City-Marathons zu rentablen Wirtschaftsunternehmen machen. Lediglich etwa 90 Läufer, die einen Begleittross von jeweils bis zu sechs Leuten mitbringen, werden pro Jahr zugelassen.
Die Auswahl der Starter ist sehr streng. Um überhaupt eine Bewerbung abgeben zu dürfen, muss eine umfangreiche Ultra-Vita vorliegen. Wer nicht ohnehin schon Badwater-Finisher ist und zusätzlich in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen weiteren Ultralauf beendet hat, muss nachweisen, dass mindestens drei Läufe, darunter einer in den letzten zwölf Monaten, über mehr als 100 Meilen (161 Kilometer) am Stück absolviert wurden. Der ideale Bewerber sollte zusätzlich Erfahrungen in Ultra-Radrennen (länger als 500 Meilen/800 km), Mehrfach-Ironman-Triathlons oder ähnlichem haben, um auch tatsächlich eine Starterlaubnis zu erhalten. Für den obligatorischen Begleittross und die Begleitfahrzeuge muss jeder Athlet selbst aufkommen.
Ein großes Ziel, das Skrzypek am 28. Januar mit seinem ersten Ultralauf im hessischen Rodgau angeht. Die Strecke ist - verglichen mit Badwater - eher ein lockerer Mittagsspaziergang. In zehn Runden zu je fünf Kilometern sind insgesamt 50 km zu absolvieren. "Es geht erst mal darum Erfahrungen zu sammeln. Die Strecke an sich dürfte kein Problem sein, es ist ja nur wenig länger als ein Marathon. Und der Start ist auch nicht in Allerherrgottsfrühe, sondern erst um zehn Uhr. Bei einem Triathlon wäre ich da schon ein paar Stunden im Wasser und auf dem Rad gewesen. Ich muss einfach mal ausprobieren, wie das ist, wenn ich z.B. unter einem Lauf die Schuhe wechseln muss oder wie ich mich für solche Strecken am besten anziehe oder tape", sagt Skrzypek. Ein internationales Teilnehmerfeld von fast 1.000 Startern aus einundzwanzig Nationen wird sich durch den hessischen Winter kämpfen.
 
Als nächste Events stehen auf dem Rennkalender:
18.03.2012           Weinturmlauf Bad Windsheim        Halbmarathon                    21 Km
06.05.2012           Ansbacher Citylauf                            Halbmarathon                     21 Km
20.05.2012           Ironman 70.3 St. Pölten                    Halbtriathlon                       1,9 / 90 / 21,1 km
09.06.2012           Kallmünz Triathlon                            Olympische Distanz           1,5 / 40 / 10 km
24.06.2012           Rothsee Triathlon Festival               Olympische Distanz          1,5 / 40 / 10 km
08.07.2012           European Championchip Frankfurt Ironman                              3,8 /180 / 42,2 km
05.08.2012           Erlangener Mitteltriathlon                 Mitteldistanz                         2 / 80 / 20 km
Über Alexander Skrzypek und die iloxx AG
Alexander Skrzypek startete 2009 als Callcenter-Vertriebsmitarbeiter der iloxx AG. Innerhalb kürzester Zeit stieg er zum Teamleiter Vertrieb Firmenkunden auf. Heute ist er Leiter eines 15-köpfigen Profi-Paketversand-Teams. Profi Paketversand bietet professionellen Versendern Sonderkonditionen schon ab einem Versandvolumen von nur einem Paket pro Tag. iloxx arbeitet mit mehr als 20 der größten deutschen Paketdienste und Logistikunternehmen und vielen kleinen Speditionen zusammen. Durch diese Kooperation werden Transportdienstleistungen vom Paketversand bis zum Container-Import aus einer Hand abgewickelt. Der Erfolg der iloxx AG beruht darauf, dass alle von den Leistungen profitieren. Auf der einen Seite die Speditionen und Paketdienste, die sich durch die iloxx AG neue Zielgruppen erschließen. Auf der anderen Seite die Endkunden, die Transportdienstleistungen erhalten, die sie sonst nicht oder nicht zu so günstigen Preisen beauftragen können.



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