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Ein Kartenhaus stürzte ein - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 8/35


Ein Kartenhaus stürzte ein

Der sogenannte Weltklimarat „Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC“ wird als eine „absolute Wahrheitsinstitution“ von den Regierungen propagiert und in diesem Sinne von der manipulierten Öffentlichkeit wahrgenommen und akzeptiert.

Dabei eignen sich die ICCP-Berichte absolut nicht für eine Festlegung von endgültigen Gewissheiten. Weil sich die Ursachen von klimatischen Veränderungen nicht eindeutig bestimmen lassen, schon gar nicht für längere Zeiträume, in denen man es wieder mit neuen Daten und Fakten zu tun hat, die niemand voraussehen kann, erscheinen die Aussagen vom IPCC mehr und mehr in einem Zwielicht. Dass der ICPP viele Faktoren wie die Sonnenaktivität, Meeresströmungen bei seinen Voraussagen nicht beachtete, sich die Wolkenbildungen gar nicht erfassen lassen, weshalb es auch keine zuverlässige Wettervorhersage gibt, machte den Klimarat für viele seriöse Wissenschaftler unglaubwürdig.

Die Tragweite falscher Aussagen

Wer war dafür verantwortlich? Einer der Hauptakteure in diesem Spiel mit falschen Daten und gezinkten Karten ist der ICPP-Vorsitzende Rajendra Kumar Pachauri, indischer Eisenbahn-Ingenieur, Lobbyist zahlreicher Unternehmen. In seiner Funktion wurde ihm gemeinsam mit Al Gore der Friedensnobelpreis verliehen. Pachauri steht zunehmend in der Kritik. Pikant ist auch, dass Pachauri Urheber der höchst fragwürdigen These ist, Inselstaaten wie die Malediven seien dem Untergang geweiht. Zwar fordern inzwischen deutsche Klimaforscher nach den nicht mehr zu verheimlichenden Pannen Pachauris seinen Rücktritt von seinem Amt als Chef des Klimarats, aber selbst wenn Kritiker, darunter der Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts, Hartmut Graßl, von Schlampereien reden, ist ihnen die Tragweite der falschen Aussagen über den Klimawandel offenbar noch nicht bewusst.Über die erstaunlichen Wirtschaftsaktivitäten von Rajendra Kumar Pachauri berichtete am 13. Dezember 2009 der „Daily Telegraph“: „Dr. Pachauri hat ein weltweites Portfolio aufgebaut mit Geschäftsinteressen und milliardenschweren Investitionen, deren Erfolg von Empfehlungen des ICPP abhängt.“ Damit war die Katze aus dem Sack. Allerdings konstatieren wir auch ein Verschulden der Medien und das ist wohl der eigentliche Skandal. Sie betrieben und betreiben eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, indem sie jede Kritik an einer nahenden Klima-katastrophe sogar als „menschenfeindlich“ outeten. Noch schlimmer, sie forcierten das Geschäft mit der Angst und plädieren für eine Herrschaft von Meteorologen, eine staatsplanwirtschaftliche Weltregierung. Dass zwei Drittel der Teilnehmer des 33. Geologenkongresses 2008 in Oslo den vom ICPP verbreiteten Vorstellungen vom „menschengemachten Klimawandel“ ablehnend gegenüber stehen, wurde der Öffentlichkeit schlicht verschwiegen.

Massenweise gefälschte Daten

Dass Wissenschaftler es mit den wirklichen Fakten nicht so genau nehmen, sie Daten frisieren und auch fälschen, um ein politisch gewünschtes Ergebnis vorzuspiegeln, war seit Jahren bekannt, und der „Climagate“ sorgte dafür, dass die merkwürdigen Korrespondenzen dieser sogenannten Experten der Öffentlichkeit publik wurden. Hackern war es gelungen, den Server der Universität East Anglia in Norwich zu knacken und hunderte privater Emails und Dokumente von prominenten Wissenschaftlern zu entschlüsseln. Diesem Schriftverkehr war zu entnehmen, dass die Klimaforscher massenweise Daten fälschten, um die politisch gewollte These zu belegen, unser Klima wird durch das von Menschen verursachte CO² nachteilig verändert. Die gefälschten Daten wurden dem UNO-Klimarat übergeben, mit denen dann der ICPP seine Warnungen verbreitete, dass das vom Menschen verursachte CO² ein Klimakiller sei und mit allen Mitteln reduziert werden muss. Phil Jones, Klimatologe, Leiter der Climate Research Unit (CRU) schrieb an Michael E. Mann, Paläoklimatologe an der Pennsylvania State University: „I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps to each series fort he last 20 years (from 1981 onwards) amd from 1961 for Keith´s to hide the decline.” Es ging um einen Trick der Nichtwahrnehmung eines Temperaturrückgangs. Man wollte der Öffentlichkeit verschweigen, dass es einen Temperaturrückgang im 20.Jahrhundert gab, aber bei steigenden „menschengemachten“ CO²-Emissionen. Die Grundthese der Kausalität bei einer sogenannten Erd-erwärmung mit den steigenden CO²-Emissionen wurde ausgerechnet von den Forschern widerlegt, die das Gegenteil beweisen wollten.

Von Hackern entlarvt

Dass er schlampig gearbeitet hat, räumte der Klimatologe Phil Jones ein. Auch sei er jetzt der Meinung, dass es seit 1850 zwei Perioden mit weltweit ähnlicher Erderwärmungstendenz gegeben habe und dass es möglicherweise im Mittelalter absolut wärmer gewesen sein könnte als heute. Jones bestätigt auch, was Kritiker stets betonten, es sei zuletzt nicht mehr signifikant wärmer geworden – seit 1995. Dass von 1945 bis 1975 der CO²-Anteil in der Atmosphäre zunahm, die Durchschnittstemperaturen auf der Erde aber sanken, sich nur bestätigte, was der Klimatologe Phil Jones zähneknirschend einräumte: Es gibt Zeiten mit steigenden CO²-Emissionen bei sinkenden Temperaturen. Aber Jones gab das nur zu, weil er von Hackern überführt wurde, die seine Korrespondenz entschlüsselten. Nachdem dieser Schwindel aufflog, erhielt Phil Jones Morddrohungen, dachte er selbst sogar an Selbstmord. Gegenüber der „Sunday Times“ erwähnte er seinen „David Kelly-Moment“. David Kelly, ein britischer Biowaffenexperte, gehörte 2003 zu einer Kommission, die im Irak Massenvernichtungswaffen suchte und angeblich auch fand. Ein haltloser und aufgebauschter Bericht diente dann der britischen Regierung, um den Krieg gegen Saddam Hussein zu begründen. Nach einem Bericht der BBC war David Kelly der Informant mit den falschen Angaben. Diese Annahme erwies sich als zutreffend. David Kelly befand sich in einer auswegslosen Lage und wählte den Freitod.

Ein Glaubwürdigkeitsproblem

Nach den Geständnissen von Phil Jones gab es in England einen gravierenden Meinungsumschwung. Glaubten im November 2009 noch 41 Prozent der Briten an einen von Menschen verursachten Klimawandel, waren es Anfang Februar 2010 nur noch 25 Prozent. Da die Forschungen des ICPP (Ergebnisse, die verwertet werden) einseitig ausgerichtet sind, die geforderte Komplexität nicht aufweisen, besitzt der Weltklimarat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Das Kartenhaus ICPP (Weltklimarat) ist eingestürzt. Auffallend ist, dass besonders die deutschen Medien schweigen. Auch in den anderen Staaten der westlichen Welt ist die Skepsis beträchtlich gestiegen, und besonders in England finden die Retter der Welt keine Sympathie mehr.http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Zurück zu Teil 1Zurück zu Teil 7Vor zu Teil 9



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