Blogs / 2012 / Mai

Entwicklungen brauchen Zeit - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 7/35


Gelingt es in den nächsten zwei Jahrzehnten nicht, ausreichend bezahl-baren Strom mit alternativen  Technologien zu erzeugen, lässt es sich nicht auszuschließen, dass Deutschland seinen Strombedarf als Industrienation importieren muss: Atomstrom aus Frankreich oder Schweden. Dazu muss es nicht kommen, solange Brückentechnologien wie Gas, Kohle, Öl für den Strombedarf zur Verfügung stehen und sich für die Zukunft eine Energieerzeugung mit Windparks und Solaranlagen wirtschaftlich nutzen lässt. Vorgesehen ist in Deutschland der Bau von acht bis zwölf Gaskraftwerken bis zum Jahre 2020, um die wegfallende Atomkraft zu ersetzen. Das einzige Land in Europa ohne ein Kernkraft-werk ist Österreich, was auch von den Atomkraftgegnern gelobt wird. Zum Glück besitzt Österreich viele Stauseen, kann die Wasserkraft für die Stromerzeugung nutzen, etwa zu 67 Prozent des Bedarfs. Für 30 Prozent wird Kohle und Erdöl für die Stromgewinnung verwendet und nur ca. 3 Prozent des Strombedarfs lassen sich mit Wind und Sonne erzeugen.

Entwicklungen brauchen Zeit

Entwicklungen brauchen Zeit und es wird auch eine Lösung für eine Energiespeicherung geben. Was noch fehlt, sind leistungsfähige Speichersysteme für elektrische Energie. Das Problem ist, Umweltschützer orientieren sich an ihren Vorurteilen, ihren Wünschen, es fehlt der Mut, sich mit den Problemen sachgerechter zu befassen.

Es ist immer bedenklich und wissenschaftlich nicht vertretbar, mit unsicheren Hypothesen zu arbeiten, weil angenommene Daten, Zahlen und Werte einer nicht kalkulierbaren Veränderung unterliegen. Besonders Themen wie Umweltschutz, Klimaschutz und CO² sind bei den Ideologen verschiedener Schattierung beliebt, weniger um einen Beitrag für die Lösung aktueller Probleme zu leisten, vielmehr erfüllen bestimmte Thesen häufig eine Rechtfertigungs-Funktion für das eigene ideologisch geprägte Weltbild. Die Bundesregierung, hoch verschuldet, versetzte sich mit der CO²-These in die Lage, die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Bürger mit horrenden Abgaben und Kosten zu belasten. Dafür genügt die Formel „Klimaschutz“, wogegen sich inzwischen niemand mehr widersetzen kann, ohne als Leugner – ähnlich wie beim Holocaust – gebrandmarkt zu werden. Ignoranz ist also angesagt. Daran sind einige eifrige Wissenschaftler ebenso beteiligt wie Politiker. Ein industrieller Komplex verbindet sich mit einer Moral der „Anständigen“, welche einher geht mit der Unterbindung jeglicher Kritik. Wem zum Nutzen?

Der deutsche Staat braucht Einnahmequellen

Die Regierung verfolgt eine rigorose Steuerpolitik Dafür gibt es den transparenten Bürger, (Steuernummer vom Baby bis zum Greis), um den maroden Haushalt zu konsolidieren. Dazu dient auch eine latente Inflation, Entwertung des Geldes. Völlig verdrängt werden auch die wirklichen Weltkatastrophen, wozu der Nationalsozialismus gehörte, auch der Kommunismus mit seinem volkswirtschaftlichen Desaster, den Arbeitslagern, den Umweltschäden, den 100 Millionen Toten. Rüstungswahn, Militarismus, Kriege, Gefährdung der Menschenrechte, Unterernährung von Millionen Menschen, Armut und Elend gibt es  noch in weiten Teilen der Welt, das sind anzugehende aktuelle Probleme.Die Wahrnehmung der wirklichen Probleme ist auch ein Grundanliegen von Günter Ederer: „Während sich der Rest der Welt langsam, aber sicher von der Idee des menschengemachten Klimawandels verabschiedet, hält Deutschland unverdrossen daran fest, dass der CO²-Ausstoß etwas kosten sollte...“ Warum? – Der deutsche Staat braucht Einnahmequellen, und was eignet sich da besser als eine CO²-Steuer, gegen die sich niemand zu wehren wagt.http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Zurück zu Teil 1Zurück zu Teil 6Vor zu Teil 8



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