Blogs / 2012 / Mai

Gegen das Geschäft mit dem Klimawandel - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 1/35


Einleitung

In meiner Schrift „Gegen das Geschäft mit dem Klimawandel“ widme ich mich eingehend dem Thema Klimawandel, aber auch den Fragen der Staatsverschuldung und der Finanzkrise. Ich möchte die Aufmerksamkeit auf eine antifreiheitliche Entwicklung lenken, der kaum noch Paroli geboten wird.Vor mehr als 30 Jahren erschien meine Schrift „Ökologie und Freiheit“ im Verlag der Mackay-Gesellschaft. Damit lieferte ich zum Thema Umwelt einen ausführlichen Beitrag. Die damaligen Bestrebungen der Umweltbewegung besaßen meine Sympathie. Doch wurden dort schon frühzeitig Tendenzen sichtbar, denen ich kritisch gegenüberstand. Es offenbarten sich Ziele, die mit einer zu bewahrenden Umwelt nichts mehr zu tun hatten. Vor allem eine mir unverständliche Technikfeindlichkeit bildete sich heraus. Bald gehörte es zum guten Ton, diesbezüglich Panik und Ängste zu verbreiten. Dazu bestand oft gar kein Anlass. Die Politik wurde ebenso eingebunden und am Ende wurde das Geschäft mit der Angst (z.B. vor der sogenannten Klimakatastrophe) zum politischen Geschäft. Selbst von libertär-anarchistischen Gruppierungen wurden die inzwischen diskutierten Zielvorgaben der Umweltpolitik kritiklos übernommen.

Für politische Ziele statt Wissenschaft

Als wichtigste Schaltstelle über Fragen der „Klimakatastrophe“ wurde der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) gegründet. Der Wissenschaftsjournalist Nigel Calder begleitete den IPCC seit seiner Entstehung und konstatierte: „Sie müssen akzeptieren, dass die Institution IPCC nicht dazu gegründet wurde, um wissenschaftliche Arbeit zu leisten, sondern einzig und allein politischen Zielen dienen sollte...“ Zur Zielsetzung gehörte es auch, Menschen als Klimasünder zu entlarven, dafür Beweise zu finden und willige „wissenschaftliche“ Institute, die bereit waren, entsprechendes Zahlenmaterial zu liefern. Die an die Wissenschaftswelt gerichtete Aufforderung eines Prof. Dr. H. Stephen Schneider lautete: „Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder effektiv sein will“.  Diese Aufforderung zum Betrug lässt es an Deutlichkeit nicht fehlen. Inzwischen werden einschlägige Parteien, Institute und Wissenschaftler, die in der erwähnten Weise „effektiv arbeiten“, mit Millionensummen gefördert und finanziert.

Ein Zeichen setzen

Nach 1945 beseelte mich die Hoffnung, breite freiheitliche Bewegungen werden verhindern, dass sich Menschen wieder für machtpolitische Ziele missbrauchen lassen und darauf verzichten, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Dieser Traum hat sich nicht erfüllt. Dennoch gibt es Zeichen dafür, die Hoffnungen erwecken: Dass sich die Probleme mit mehr Freiheit lösen lassen, Menschen ohne Bevormundung existieren können, sich Dienstleistungen und Produkte mit einem freien Geld tauschen lassen, ein freies Bildungswesen ebenso wie ein freies Sozialwesen möglich ist. An diesen Erkenntnissen werden auch Ignoranten immer weniger ändern können. Viel Neues ist dazu schon im Gespräch. Meine nachstehende Schrift soll ein Beitrag in diese Richtung leisten und ein weiteres Zeichen setzen. Ich bin sicher, dieses Zeichen wird von den wahren Freunden der Freiheit verstanden.

Abschied von der Klimahysterie

Meinungsfreiheit, also seine Ansichten frei äußern zu können, auch wenn diese nicht dem Zeitgeist entsprechen und unerwünscht sind, weil sie dominierende Vorurteile nicht bestätigen, wurde und blieb immer mein Grundanliegen. Nach einer offiziellen Lehrmeinung der Politik darf es zur These von einem durch Menschen verschuldeten Klimawandel durch den Ausstoß von CO²  keinen Widerspruch geben. Wir haben es hier mit einem religiösen Dogma zu tun und jeder, der es riskiert, dieses Dogma zu prüfen, zu hinterfragen, wird für die „Klimaschützer“ zum Schädling für das Allgemeinwohl. Keineswegs sind allein die Regierungen für eine Panik-Hysterie verantwortlich, vielmehr auch Umweltorganisationen, insbesondere Greenpeace. Sogenannte Klimaziele finden auch im linken, selbst im libertären Spektrum eine unkritische Akzeptanz. In der Partei DIE GRÜNEN dominierten marxistische Öko-sozialisten und sie reduzierten ein sogenanntes Umweltschutzprogramm auf eine gezielte Panikmache: Ozonloch, Waldsterben, BSE, Polschmelze, Atomangst und auf eine „anthropogene (d.h. von Menschen gemachte) Klimakatastrophe“, wofür aus ihrer Sicht die Industriegesellschaft verantwortlich sei. Wie wirksam sich politisch instrumentalisierte Ängste erwiesen, dafür ist der Rinderwahn in England ein Indiz. Dieser blieb auf die Insel beschränkt, die Engländer reagierten gelassen, Panik brach in Deutschland aus.

Klimaängste als Existenzgrundlage

Die Regierungen nutzen einen angeblich von Menschen gemachten Klimawandel für ihre defizitären Haushalte, lassen sich doch so leichter Steuern erzwingen und für Umweltschutzorganisationen bieten geschürte Klimaängste eine nicht zu unterschätzende Existenzgrundlage. Dass Klimaängste auch von Unternehmen geschäftlich genutzt werden, versteht sich von selbst, und wenn diese einen Beitrag zur Nutzung einer effizienteren Energieerzeugung leisten, sollte uns das nur recht sein. Doch der verantwortliche Umgang mit der Frage Klimaschutz erfordert mehr Vernunft und Kompetenz. Die Menschheit musste sich in Jahrtau-senden immer mit einem Klimawandel abfinden, sich darauf einstellen, und als bei uns im Alten Land Zehntausende ertranken, besaß der Bau von Deichen Priorität. Dank der Wissenschaft, unseren Ingenieuren, Technikern, Handwerkern erleben wir eine permanente Entwicklung bei den Technologien für alternative Energien und kein Mensch kann heute wissen, wie es dank Innovationen im Jahre 2050 auf der Welt aussehen wird.Von den Klimatologen, die behaupten, es drohe eine Klimakatastrophe durch „menschengemachtes CO²“, wird unterschlagen, dass es immer schon Zeiten gab, in denen Dasselbe anstieg, die Temperatur aber abfiel und umgekehrt. In der Erdgeschichte lag der CO²-Gehalt der Atmosphäre oftmals sogar über dem heutigen Wert von 380 ppm, meistens sogar wesentlich höher.http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Vor zu Teil 2



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