Blogs / 2012 / Mai

Klimaforscher rühren im Kaffeesatz - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 9/35


Dumm gelaufen, ausgerechnet ein Engländer wie Phil Jones, Klimatologe und Leiter der University of East Anglia im britischen Norwich, war der wichtigste Datenlieferant des ICCP und ausgerechnet dieser Wissenschaftler musste die Fälschung von Daten öffentlich eingestehen. Und das eben nicht freiwillig, sondern unter Zwang. Gäbe es nicht die Aktion der britischen Hacker, nicht die Aufdeckung seiner Korrespondenz, Phil Jones hätte wahrscheinlich seine „Daten“ verschwiegen, und genau das wird ihm jetzt von der britischen Öffentlichkeit verübelt. Kevin Trenberth, Atmosphärenforscher des National Center for Atmospheric Research, gestand: „ Fakt ist, dass wir das derzeitige Ausbleiben der Erderwärmung nicht erklären können, und es ist ein Hohn, dass wir es nicht können.“ Dass sich nach dieser Affäre ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss um Schadensbegrenzung bemühte, versteht sich von selbst. Prof. S. Fred Singer, Physiker aus den USA, forderte eine lückenlose Aufklärung des „Climategate“-Skandals. Nur wer sollte da-ran wohl ein Interesse haben?

Klimaforscher rühren im Kaffeesatz

Man bekommt den Eindruck, Klimaforscher rühren im Kaffeesatz, wählen sich Daten nach ihrem Gusto aus und schaffen sich ihr virtuelles Weltbild, das sie dann für die Realität halten. So darf man sich nicht wundern, wenn es noch schlimmer kommt. Die CRU Wissenschaftler vernichteten Temperaturaufzeichnungen der letzten 150 Jahre mit der Begründung: „We have 25 years or so invested in the work. Why should I make the data available to you, when your aim is to try and find some thing wrong with it!” (Wir haben etwa 25 Jahre in die Arbeit in investiert. Warum soll ich Ihnen die Daten zugänglich machen, wenn es Ihr Ziel ist, zu versuchen und herauszufinden, dass etwas mit ihnen nicht stimmt?) Zu diesem höchst verdächtigen Sachverhalt Günter Ederer: „Die Basiszahlen für die Berechnungen des ICPP sind im federführenden britischen Institut der Universität Norwich vernichtet worden. Für seine die Welt aufrüttelnden Beispiele in seinem Film ‚Eine unbequeme Wahrheit’ hat sich das Büro Al Gore entschuldigt...“ Da seien Zahlen und Daten ungeprüft übernommen wurden, meine Roger Pielke in der „New York Times“ am 23. Februar 2009. Wegen den offensichtlichen Lügen und Fehler wurde der Al Gore Film vom Hight Court in England und Wales für den Schulunterricht verboten. Allerdings in Deutschland gehört dieser Film unbeanstandet zum Schulunterricht. Vielleicht machen deutsche Lehrer eher in die Hose, bevor sie einen Sachverhalt aufdecken. Nur, mit Daten zu arbeiten, die nicht stimmen, das gehörte und gehört beim ICPP zum Alltag. Dass immer mehr Wissenschaftler auf Distanz gingen, wurde von unseren Medien, ganz besonders in Deutschland, verschwiegen.

Propaganda von Greenpeace

Die britischen Hacker deckten auf, wie bestimmte Forschungsergebnisse in eine Richtung gebracht werden, entsprechend den Vorstellungen von Umweltverbänden wie Greenpeace. Den Funktionären dieser Organisationen geht es in erster Linie um ihre Existenzberechtigung. In der Werbung und Propaganda von Greenpeace spielt das Abschmelzen der Gletscher, die Eisschmelze in der Antarktis, das Ansteigen der Meeresspiegel, die in ihrer Existenz gefährdeten Eisbären, eine ebenso große wie gravierende Rolle.

Diensteifrig verbreitete der ICPP, wofür der Vorsitzende Rajendra Kumar Pachauri maßgeblich verantwortlich ist, die These, dass die Himalaja-Gletscher bereits im Jahre 2035 verschwunden seien, wofür es aber gar kein Indiz gibt. Da legten sich andere Wissenschaftler ganz auf die sichere Seite, gemeint sei vielmehr das Jahr 2350, nur das ist wohl ein etwas zu krasser, auch ein sehr fragwürdiger Unterschied.In Kopenhagen, Treffpunkt der Klimaschützer im Dezember 2009, forderten die Demonstranten nicht etwa von den Regierungsvertretern eine Aufklärung über die Pannen und Fehler im ICPP, nein, sie demonstrierten schlicht und ergreifend für ein härteres Durchgreifen der Regierungen gegen Klimaschädlinge, insbesondere gegen die Industriegesellschaft. Schmeichelhaft für die Regierungen, sie besitzen die Unterstützung von breiten Schichten der Bevölkerung.

Emissions-Rechte-HandelDie elftägige Konferenz in Kopenhagen verursachte mit 16500 Teilnehmern rund 41000 Tonnen CO², ein Verbrauch, der dem einer Stadt von 150000 Einwohnern während der gleichen Zeit entspricht. Die Anreise der Akteure gegen den Klimawandel erfolgte in Flugzeugen und Luxuskarossen. Die Prominenz übernachtete in den Fünfsternehotels. Fast schon in dem Sinne, es muss nicht nur marschiert, es darf auch scharf geschossen werden. Im sogenannten Kyoto-Protokoll soll es weltweite Vereinbarungen für einen Emissions-Rechte-Handel geben, womit man die reichen Industriestaaten zwingt, Emissionszertifikate von den ärmeren Ländern zu erwerben, um überhaupt produzieren zu können. Damit wird die heimische Produktion verteuert, aber den ärmeren Ländern nicht geholfen. Robert Mugabe, Simbawe, könnte z.B. solche Emissionsrechte vergeben, sich also weiter bereichern. Sehr weit aus dem Fenster hängte sich der Berater der deutschen Bundesregierung Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, der seinen persönlichen Beitrag zur Hysteriesteigerung einbrachte und sich mit seinen Angstprognosen so profilierte: „Alle Erkenntnisse über den Klimawandel weisen darauf hin, dass die Situation noch viel schwieriger ist als vor wenigen Jahren befürchtet. Viele Worst-Case-Szenarien werden von der Wirklichkeit übertroffen. Uns Klimaforschern ist schon lange bewusst, dass die Fluchttür beim Klimawandel nur noch eine Handbreit offensteht.“  Er geht scharf ran, dieser Regierungsberater. So behauptet er, dass es zum Ende dieses Jahrhunderts eine Hochzivilisation, wie wir sie heute noch kennen, nicht mehr geben wird. Bei Beratern von diesem Kaliber wird die deutsche Bundesregierung jede Kritik am ICPP ignorieren, aussitzen und mit einer vom Steuerzahler propagierten Kampagne die These verbreiten, die deutsche Bevölkerung sei in ihrem Verhalten verantwortlich für die kommende Klimakatastrophe. Diese Ignoranz finden wir quer durch die Parteien, und die professionellen Klimahysteriker wie Sigmar Gabriel oder Jürgen Trittin dürften da unbelehrbar bleiben.

Wichtigere Probleme auf der Welt

Es gibt wichtigere Probleme auf der Welt als einen dubiosen Klimaschutz, auch könnten die Milliarden, die für eine nicht notwendige CO²-Reduzierung aufgewendet werden, eine sinnvollere Verwendung finden, wir könnten dafür Sorge tragen, Armut und Not zu verringern, den Völkern, die nicht über den Wohlstand der Industrienationen verfügen, in ihrer Entwicklung zur Selbsthilfe effizienter helfen, aber wir haben es mit einer Einheitsfront von Weltverbesserern zu tun, die im Klimaschutz ihren Religionsersatz sehen.

Aber die Einheitsfront der Weltverbesserer verliert an Geschlossenheit. Die britische Royal Society gehörte weltweit zu den lautstärksten Warnern vor einem menschengemachten Klimawandel. Ihr Präsident, Lord May, duldete keine Kritik, keinen Widerspruch: „Die Debatte über den Klimawandel ist beendet!“ Der neue Präsident, Lord Rees, schlägt plötzlich andere Töne an: „Der Klimawandel ist eine äußerst wichtige Angelegenheit, doch die öffentliche Debatte darüber wurde zu oft vernebelt durch Übertreibungen und Fehlinformationen…“. Hatte noch der alte Präsident Skeptiker und Kritiker als Spinner verunglimpft, wird das Thema Klimawandel plötzlich polarisiert, sollten sich die Wissenschaftler allen Sichtweiten mit dem nötigen Respekt öffnen. Nun sollte Wissenschaft immer auf einem Skeptizismus beruhen, und Thesen sollten sich im Lichte der Beweislage ändern oder anpassen, aber das ist eigentlich für jeden ernsthaften Wissenschaftler eine Selbstverständlichkeit. Ohne Zweifel haben die Skeptiker unter den Gelehrten einiges bewirkt, aber es bleibt die blamable Tatsache, ohne die britischen Hacker wäre das Kartenhaus „Weltklimarat“ nicht eingestürzt. Freilich auch ein Indiz für die Notwendigkeit des Widerstandes, der Aufklärung, gegenüber den politischen Machtzentren. Immerhin finden kritische Stimmen mehr und mehr Gehör. In den USA sank die Zahl der Amerikaner, die die Erderwärmung für ein schwerwiegendes Problem halten, von 44 Prozent auf 35 Prozent (2008), und in Deutschland haben nur noch 42 Prozent Angst vor einem Klimawandel, gegenüber 62 Prozent im Jahre 2006.http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Zurück zu Teil 1Zurück zu Teil 8Vor zu Teil 10



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