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Und was bleibt von allen Katastrophen-Prophezeiungen? - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 11/35


Unbequeme Fakten

In Deutschland unterliegen schon Schulkinder einer ideologischen Indoktrination und sie werden mit einem Bildungsmaterial versorgt, worin man ihnen vermittelt, es gebe immer häufiger Wetterkatastrophen und diese seien Folge des Klimawandels. Lehrer, offenbar an der Erziehung von blind gläubigen Untertanen interessiert, stellen Aufgaben wie: „Entwickelt aus euren Überlegungen ein eigenes Kyoto-Protokoll für eure Klasse.“ Den Kindern wird beigebracht, überhaupt sei der Wohl-stand an allem schuld. Der Kohlendioxidausstoß gefährdet die Existenz der menschlichen Gesellschaft und wenn Eltern ihre Kinder mit einem Auto zur Schule bringen, sei das schon verwerflich, es müsste verboten sein. Hinsichtlich intellektueller Redlichkeit ist den verantwortlichen beamteten Lehrern ein besonders schlechtes Zeugnis auszustellen. Da reicht es nicht einmal mehr für die Note sechs. Weil sie die Lehrmeinung, das Treibhausgas CO² sei schuld am Klimawandel, offiziell und staatlich verordnet vertreten, handelt sich jeder Schüler, der eine kritische Meinung vertritt, mit seinem Aufsatz im Naturkundeunterricht eine schlechte Note ein. Sobald eine Gegenthese geäußert wird, die nicht mit dem Dogma der Klimahysteriker übereinstimmt, werden Sanktionen fällig. Kinder werden, wie im Nationalsozialismus und im Kommunismus, zu einem Doppelleben gezwungen.

Im Dritten Reich war das Bildungsziel der „gemeinnützige Mensch“, in der DDR war es die Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit, und in unseren Schulen ist das oberste Bildungsziel der „klimaverträgliche Mensch“. Und sollte da einem Kind eine kritische Frage einfallen, dürfte sein Abitur geschmissen sein. Als ich einmal im Unterricht Heinrich Heine einen deutschen Dichter nannte, war das meiner schulischen Situation nicht gerade dienlich. Wer die Fächer Biologie, Physik, Chemie, Mathematik unterrichtet, sollte eigentlich wissen, die Erde ist ein sich selbst regulierendes System und hier ist seit Jahrtausenden das Klima von sehr vielen Faktoren abhängig. Jede singuläre Betrachtungsweise, in der nur ein Faktor Berücksichtigung findet, ist hinsichtlich einer ursächlichen Forschung nicht verlässlich. Das gesamte Klimageschehen ist äußerst komplex und weitgehend unerforscht. Wenn Lehrer ihre Schüle-rinnen und Schüler mit einer vom ICPP propagierten Apokalypse in Angst und Schrecken versetzen, handeln sie schlicht verantwortungslos. Diese Lehrkräfte erfüllen als Unteroffiziere im Lehrbetrieb allerdings einen staatlich erteilten Auftrag.
Welche Rolle das Chlorophyll in den Pflanzen spielt, haben wir in der Schule gelernt. Kohlendioxid wird von der Vegetation aufgenommen und durch Fotosynthese in einem komplizierten Prozess wieder in Sauerstoff zum Einatmen verwandelt. Damit wir leben können, Land- und Wasserpflanzen existieren, brauchen wir reichlich Kohlendioxid.

Es ist unvertretbar, jungen Menschen zu vermitteln, es käme infolge einer als „gesichert“ anzunehmenden Erderwärmung zu immer mehr Naturkatastrophen. Es gibt dafür keinen wissenschaftlichen Beweis, und wenn der ICPP derartige Behauptungen aus den Broschüren von sogenannten „Klimaschützern“ entnommen hat, ist das mehr als ein Indiz dafür, dass dieser Klimarat von defizitären Staaten als ein willkommenes Instrument genutzt wird, unter dem Vorwand „Klimaschutz“ erhöhte Abgaben und Steuern bei den gezielt verunsicherten Bürgern einzutreiben.Eine Mahnung an die Wissenschaft, Erich Roeckner vom Max Plank Institut für Meeresbiologie: „Kein Modell wird je so komplex sein wie die Natur“. Zum Temperaturtrend der letzten 100 Jahre vertrat der Berliner Meteorologe Professor Dr. Horst Malberg in einer Untersuchung die Auffassung: „Das grundsätzliche Problem der anthropogenen Treibhauserklärung ist, dass sie im beobachteten globalen/hemisphärischen Temperaturverhalten nur zur Erwärmung passt, die Abkühlungsphasen aber nicht erklären kann. Der CO²-Gehalt der Luft steigt ständig, nicht aber die Temperatur…“Und was bleibt von allen Katastrophen-Prophezeiungen?

Nach einer Umfrage unter 239 deutschen Klimaforschern bezweifeln 80 Prozent von ihnen die Computermodelle, die das Klima für die nächsten 100 Jahre voraussagen. Weltweit sind es 700 Klimaforscher und 31 000 andere Wissenschaftler, nach denen der Mensch und das Kohlendioxid nur eine minimale Auswirkung auf das Klima und die Temperaturen hat, eine Klimakatastrophe schlicht nicht stattfindet.

Der Winter 2009/10 fiel nicht so warm wie angekündigt aus und der WELT-Korrespondent Ulrich Exner stellte dem Diplom-Meteorologen Peter Hartmann vom Wetterdienst in Offenbach u.a. diese Frage: Woran liegt das denn? Hat das doch etwas mit dem Klimawandel zu tun? Hartmann: „Nein. Solche Wetterlagen gab und gibt es immer mal wieder. Wir hatten ja früher auch strengere Winter. Mit Klimawandel hat das nichts zu tun.“ Es folgte der Winter 2010/11 mit eisigen Temperaturen in ganz Europa und auf dem Airport Frankfurt/Main konnten Flugzeuge nicht starten, in New York nicht landen. Und es gab jede Menge Schnee, den unsere Kinder angeblich nicht mehr erleben sollten.Stimmt es eigentlich, dass auf einen kalten Winter ein warmer Sommer folgt? Hartmann: „Die Frage kommt häufiger jetzt, aber ich muss Sie enttäuschen. Wir können einen ganz kühlen Sommer bekommen oder auch einen ganz warmen. Da gibt es keine Zusammenhänge.“ Dass wir 2010 einen berauschenden Sommer bekamen, lässt sich nicht behaupten, nur wie sagte schon Heinrich Heine: Der deutsche Sommer ist ein grün angestrichener Winter.

Aber ob der Sommer warm oder kühl wird, es weniger oder mehr regnet, ist für die Retter der Welt, die Klimaschützer, völlig egal: Schuld ist immer der von Menschen verursachte Klimawandel. Verschwiegen wird auch in allen Debatten, dass sich die Menschheit immer mit klimatischen Veränderungen abfinden musste, wogegen das Weltklima in unserer Gegenwart relativ stabil ist. Veränderte Wetterlagen lassen sich nicht verhindern und wenn es in Norddeutschland vor 20 Jahren für den Maisanbau zu kalt war, heute dafür Ackerflächen genutzt werden, ist das kein Unglück. Falls es in Sibirien einige Grade wärmer werden könnte, wäre das für die Landwirtschaft kein Nachteil, es wäre ein Vorteil. Nur diese Entwicklungen laufen nicht so ab, wie es sich manche Leute vorstellen, und als der Winter 2009/2010 härter als erwartet ausfiel, nicht nur in Deutschland, waren einige Klimaschützer irritiert, in Hamburg kursierte ein Witz: Ein Klimatologe erstattete eine Anzeige. Er wurde gefragt, gegen wen? – Gegen das Wetter! Warum? – Wegen Irreführung der Öffentlichkeit! Es folgte der Winter 2010/2011 mit heftigen Minusgraden und die Flughäfen in New York mussten wegen starkem Schneefall zeitweilig gesperrt werden, in einigen US- Bundesstaaten gab es Minustemperaturen von 30 Grad Celsius. Wie das Wetter in den nächsten Tagen wirklich wird, da ist den Experten – trotz aller Daten – keine exakte Vorhersage möglich.

Doch der Oberflächlichkeit sind da keine Grenzen gesetzt. So behauptete der Klimaforscher Mojib Latif schlicht und einfach, ohne sich um konkrete Fakten zu kümmern, die jetzigen Katastrophen wie Überschwemmungen seien eine Blaupause dafür, was der Klimawandel in diesem Jahrhundert anrichtet. Professor Hans von Storch, Klimaforscher am Meteorologischen Institut hält nichts von solchen dubiosen Thesen, denn schwere Überschwemmungen gab es schon immer, auch Waldbrände und es ist wissenschaftlich unlauter, einfach mehr Extremereignisse zu prophezeien und dann bei jedem Ereignis zu sagen: „Seht ihr!“ Es gab in der Vergangenheit Extremereignisse und es wird sie auch in Zukunft geben. Auch die Flut in Sachsen wurde nicht durch das Klima verursacht, es gab einen Dammbruch in Polen. Was Mojib Latif behauptet, ist aus der Hüfte geschossen und lässt sich statistisch nicht belegen. Genauso gut könnte man das an jedem Tag mit schönem Wetter sagen. Den Meereswissenschaftler Mojib Latif kümmert das wenig. Er tingelt durch die Lande und verbreitet in seinen Vorträgen eine Horrorversion, bei der er sich in Sicherheit wiegt: Er wird sie selbst nicht erleben. Und wie seine Kollegen liebt Mojib Latif den Luxus, so lud er die Teilnehmer zu einem Vortrag in das Hamburger Hotel Steigenberger ein. Sie mussten 56 € pro Person bezahlen, allerdings inklusive Aperitif und Dreigänge-Menü. Was tut man nicht alles für den Klimaschutz. Inzwischen wurde Mojib Latif im Dezember 2010 vom nächsten Winter überrascht und reagierte mit der These: „Die Erderwärmung versteckt sich hinter der Abkühlung.“ Tiefer kann ein Klimaforscher nicht mehr sinken, sei es im Schnee. Doch hinter Latifs Aussage steht ein Kalkül. Er hatte die These vertreten, dass wir uns auf immer mildere Winter und heißere Sommer einstellen müssten und dass sei mit Computersimulationen eindeutig und unwiderlegbar bewiesen. Da nun aber die Winter global immer kälter ausfielen, auch die Sommer in Deutschland nur wochenweise stattfanden, wird jetzt eine neue Theorie zelebriert. Danach würden die größeren eisfreien Flächen im Nordmeer die Luft über dem Wasser minimal aufheizen und dadurch Luftströmungen auslösen, die die insgesamt nach wie vor sehr kalte arktische Luft nach Europa transportieren. Allerdings steht Prof. Mojib Lativ mit der Physik auf Kriegsfuß. Bei seinen Vorträgen geht er mit einem Beispiel hausieren, das nun wirklich nichts mit Wissenschaft zu tun hat. So pflegt er zu sagen: „Was das Glasdach im Gewächshaus ist, das ist das CO² in der Atmosphäre“. Aber unsere Atmosphäre besitzt kein Dach, weder aus Glas noch aus Gas. Solange ein Treibhaus geschlossen ist, erwärmte Luft nicht entweichen kann, verändert sich die erreichte Temperatur nicht. Öffnet der Gärtner sein Glasdach, sinkt die Temperatur binnen kurzer Zeit auf die Außentemperatur. Vor Jahrmillionen waren die CO²-Kon¬zentrationen der Atmosphäre wesentlich höher als heute.http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Zurück zu Teil 1Zurück zu Teil 10Vor zu Teil 12



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