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Wie man lügt, wenn es um Russland geht



Kleine Gebrauchsanweisung zum Lesen der Nachrichten in deutschen Medien -

Von VIKTOR TIMTSCHENKO, 8. Mai 2012 –

Am Sonntag, dem 6. Mai, gab es in Moskau erneut Protest gegen Putin, gegen seine für den 7. Mai geplante Amtseinführung als Präsident des Landes. AFP und mit ihr viele andere Nachrichtenagenturen und deutsche Medien berichteten so über die Geschehnisse:

„Einen Tag vor der Amtseinführung des designierten russischen Präsidenten Wladimir Putin ist die Polizei gewaltsam gegen Tausende Demonstranten vorgegangen. Nach eigenen Angaben führte die Polizei gestern in Moskau mehr als 400 Demonstranten ab, darunter bekannte Oppositionsführer. Sicherheitskräfte setzten Schlagstöcke gegen Protestierende ein.“ „Wahllos prügelten die Einsatzkräfte der Polizei auf Demonstranten ein…“, berichtete auch die Tagesschau. „Es eskalierte die Demonstration, die friedlich begonnen hatte…“, „zahlreiche Verletzte…“, „zur Eskalation kam es, nachdem die Polizei Zehntausenden Zugang zum zentralen Kundgebungsplatz verwehrt hatte…“ (1)

Ganz schön brutal dieses Regime in Moskau …

Wir wissen aber auch, dass es in Moskau bereits viele Kundgebungen gab, die ganz friedlich abliefen. Was war diesmal anders, was uns unsere Medien nicht mitteilen?
...
Ja, die Szenen waren tatsächlich blutig, aber wie schaffen es unsere Medien alles so darzustellen, dass wir an blutrünstige Polizisten und friedliebende Tauben unter den Demonstranten glauben?
...
Hier der Artikel im Volltext:
http://www.hintergrund.de/201205082052/hintergrund/medien/wie-man-luegt-wenn-es-um-russland-geht.html



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