17 Zeilen für die Freiheit: Mut zur Freiheit



Was es bedeutet, in Unfreiheit zu leben, einer Diktatur ausgeliefert zu sein, dieses Leben und Sterben von Menschen, die zum Opfer von Ideologien wurden, das habe ich erlebt und führte zu meiner Überzeugung und auch Erfahrung: Ohne Freiheit gibt es keine lebenswerte Zukunft. Aber Freiheit gibt es nur mit Menschen, die sich für eine freie Gesellschaft einsetzen und denen bewusst wird, sich von der Vormundschaft des Staates zu emanzipieren, um mündige Bürger zu werden. Dann besitzen sie auch die Chance für Organisationsformen entsprechend ihren Bedürfnissen und Interessen. Herrschaft beruht auf Anerkennung, auf der Akzeptanz der Bürger und auch schlicht darauf, dass Menschen glauben, der Staat könnte für sie besser sorgen, als sie für sich selbst. Das ist ein Irrtum! Und ich hoffe und wünsche, unseren Kindern und Enkeln bleibt dieser Irrtum erspart. Was ich mir wünsche, wäre mehr Selbstbewusstsein, mehr Eigenverantwortung und mehr Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen. Und dazu gehört Entmonopolisierung bei der Zwangsbesteuerung, der Währung, im Schul-Erziehungswesen und auch im Gesundheitswesen. Freiheit könnte auch soziale Dimensionen bieten, wie man sie sich gar nicht vorzustellen vermag. Weil aber der Etatismus immer zum Scheitern verurteilt ist, könnten sich enttäuschte und verbitterte Menschen wieder für rechte und linke Ideologien entscheiden, wieder dem Wahn des Etatismus zum Opfer fallen. Daher brauchen wir dringender denn je den Mut zur Freiheit, der auch der Mut zum Leben ist.

Uwe Timm
http://tag-der-freiheit.org/17_Zeilen_von_Uwe_Timm.html



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