Der beste Weg zur Selbstaufklärung - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 34/35


In Deutschland wurde seit Jahrzehnten die Mehrwertsteuer ständig erhöht, zuletzt von 16 auf 19 Prozent, aber hat sich damit das Allgemeinwohl auch nur annähernd verbessert? Nein, und jede weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer dürfte für die Bürger keinen Nutzen bringen. Die Mehrwertsteuer ist die staatliche Haupteinnahmequelle. Sie wird von allen Bürgern gezahlt, auch von den Armen. Wohlhabende beteiligen sich da am Wohle des Staates, wenn sie Luxusautos oder Villen kaufen.Freiheitsfreunde sollten sich organisieren, Vereinigungen gründen, die sich zum Ziel setzen, mit den Vertretern des Staates über einen Abschied vom Staat zu verhandeln. Es gibt Alternativen, die jetzt und sofort möglich sind. Dazu gehören Vertragsfreiheit, Bildungsfreiheit, Befreiung von Zwangsdiensten aller Art, Vereinsfreiheit, Versicherungsfreiheit, und der Staat sollte diese Freiheiten den Freiheitsfreunden gewähren. Den Wohlfahrtsstaat sollte es nur für seine Protagonisten und ausschließlich auf deren Kosten, auf ihr Risiko geben.Die Marktwirtschaft verstehen Freiheitsfreunde als den freien Austausch von Produkten und Dienstleistungen. Wo immer das möglich ist, sollten Menschen nicht daran gehindert werden, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, dann ist auch der soziale Friede gesichert.
Freiheit bietet gleiche Chancen, nicht Gleichheit. Laurance Labadie: „In einer Welt, in der Ungleichheit der Fähigkeiten unvermeidbar ist, stimmen Anarchisten keinem Versuch zu, durch künstliche oder autoritäre Mittel Gleichheit herzustellen. Die einzige Gleichheit, die von ihnen postuliert wird und für deren Verteidigung sie bis aufs äußerste kämpfen, ist die Gleichheit der Möglichkeiten.“ Wir müssen unterschiedliche Begabungen, Talente respektieren. In der freien Gesellschaft wird es keine Gleichheit der Einkommen geben. Aber die Gleichheit der Rechte und Möglichkeiten schließt unter Freien ein, auf eigene Kosten und eigenes Risiko zu versuchen, diese von ihnen ideologisch gewollte Gleichheit zu realisieren.Experimentierfreiheit ist immer der beste Weg zur Selbstaufklärung. Es steht ja auch den Kommunisten völlig frei, schon heute ihre Einkommen zusammenzulegen, um diese dann gleichmäßig auf ihre Leute zu verteilen. Nun, das haben sie bisher nicht gemacht, und wenn sie es gemacht hätten, wäre ihnen nicht die Erfahrung erspart geblieben, der eine hätte sein Geld verbraucht, der andere gespart, und somit gäbe es in kürzester Zeit wieder einen Zustand der ungleichen Vermögen.In Deutschland wurde stets der Hass gegen die Freiheit gepredigt, und dazu gehörten auch die gepflegten Neidideologien. Neid wurde von den Nationalsozialisten geschürt, zum Hass auf scheinbar Bessergestellte, diente dazu, um erfolgreiche jüdische Unternehmer, Wissenschaftler, Künstler u.a. zu verfolgen und in den Konzentrationslagern zu ermorden. Neid ist auch heute noch in Deutschland verbreitet, wird auch ziemlich einträchtig von den Linken und Rechten populistisch ins Spiel gebracht. Nach H.J. Degen sorgt eine neoliberalistische Freiheit immer nur für die Freiheit der „selbsternannten Leistungsträger“. Bei dieser Aussage bleibt völlig unklar, um welchen Personenkreis es sich handelt. Aber ob im Handwerk, Industrie und Wissenschaft: Eine menschliche Gesellschaft ist ohne Leistungsträger nicht existenzfähig. Von ihren Leistungen profitieren auch die Schwächeren, nicht nur diese, auch Menschen, die keine Möglichkeiten der eigenverantwortlichen Existenzsicherung haben.Wirtschaftlicher Wohlstand für alle setzt immer voraus, dass es Menschen gibt, die etwas bewegen, sei es als Unternehmer oder als Künstler. Anders ist es mit den Personen, die zur Elite im Staatswesen gehören, weil sie dazu ernannt wurden. Aber das hat mit Neoliberalismus gerade nichts zu tun.Wir haben in Deutschland noch ein besonderes Problem: Neid! Wenn Neid motiviert, ist es noch gut, aber in der Regel ist das leider nicht der Fall. Vom Albert-Einstein-Gymnasium in München war ich zu einem Vortrag als Zeitzeuge eingeladen, und mein Vortrag fand bei den Schülerinnen und Schülern eine außerordentliche Resonanz. Da ich frei sprach, machte sich ein Schüler die Mühe, meinen gesamten Vortrag in drei Buchseiten zusammenzufassen. So gab er u.a. wieder: „Die übermäßige Reglementierung der Arbeitswelt ersticke jeglichen Sinn für Eigenverantwortung und Innovation. Sein Appell an uns war deutlich und ausdrücklich: Niemals sollten wir die hemmenden Auswirkungen der Bürokratie auf den Wohlstand unserer Gesellschaft und die Forschung unterschätzen. Neben der Überreglementierung sei es vor allem der Neid, der in Deutschland ein grundlegendes Problem darstelle. Er sei dafür verantwortlich, dass es den Nazis gelang, Hass auf die erfolgreichen jüdischen Kaufleute, Ärzte und Wissenschaftler unter der Bevölkerung zu säen. Stattdessen sollte man die Tatsache akzeptieren, dass Menschen unterschiedliche Begabungen haben, und nicht den Neid auf die anderen schüren...“http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Zurück zu Teil 1Zurück zu Teil 33Vor zu Teil 35



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