Freiheit, jetzt! - Plädoyer für eine freie und soziale Gesellschaft Nr. 30/35


Freiheit wäre ein sicherer Weg zur Solidarität. So sind Menschen, besonders wenn sie von Naturkatastrophen betroffen sind, froh und glücklich über freiwillige Spenden, geleistet von Bürgern in der ganzen Welt, die eine Überweisung ohne staatlichen Vormund vornehmen.Reiche Amerikaner, darunter Bill Gates, Warren Buffett, David Rockefeller jr., Barren Hilton u.a. haben beschlossen, die Hälfte ihres Vermögens für soziale Zwecke zu spenden, dieses aber unternehmerisch, denn sie wollen wissen was mit ihrem Geld passiert. Das ist auch vernünftig, auch wenn hier die Melodie „Tue Gutes und rede darüber“ eine Rolle spielt. Bevor man Milliarden aufhäuft, wäre es vielleicht auch sinnvoll und fair  gewesen, Mitarbeiter in den Unternehmen am Erfolg zu beteiligen. Ohne sie und freilich ohne staatlich-monopolistische Privilegien gäbe es diesen Reichtum nicht! Nur lässt sich auch nicht bestreiten, Arbeitnehmer verdanken unternehmerischer Initiative ihre überwiegend auch gut bezahlten Arbeitsplätze.Nun sind aber Neidideologien weit verbreitet und dazu muss gesagt werden, Reichtum einzelner Menschen, der Lebensstandard vieler Menschen, beruht in der Regel auf individuelle Leistungen. Rennfahrer, Fußballspieler, Künstler, Unternehmer, verdanken ihr Einkommen ihren Fans, ihren Kunden, kurz: ihrer eigenen Leistungen. Sozialistische Staaten können sich rühmen, keine Millionäre zu haben, nur änderte das nichts an der Armut der Bevölkerung. Auf Kuba und in Nord Korea kann man davon ein Lied singen! Davon, dass es in Deutschland Millionäre gibt, profitiert auch die Wirtschaft und damit breite Schichten der Bevölkerung. Der Journalist Christian Rickens schrieb ein Buch über Deutschlands Millionäre und kam zu dem Fazit: „Die meisten Reichen arbeiten hart und von den rund 800.000 Millionären in Deutschland ist sich der Großteil seiner sozialen Verantwortung bewusst. Die überwiegende Mehrheit akzeptiert, dass ein besonderes Vermögen auch dazu verpflichtet, etwas für das Gemeinwohl zu tun...“ Nur, was das Gemeinwohl ist, wollen sie schon selbst bestimmen und nicht von den Politikern entscheiden lassen. Schließlich wüssten sie aus ihren eigenen Unternehmungen, was für die Leute gut und richtig ist. Christian Rickens würde schon gerne mit diesen Millionären tauschen, aber ohne Verantwortung für unternehmerische Entscheidungen. Dass etwa Reiche in Amerika für wohltätige Projekte spenden, ist keineswegs ungewöhnlich, es entspricht einer angelsächsischen Tradition. Dafür gibt es eine breite Basis, ein in Deutschland lebender Ingenieur, der einmal in den USA studierte, spendet auch noch im Alter für seine Universität. Pro Kopf ist das Spendenaufkommen in Deutschland geringer, aber auch deutsche Normalverdiener und Wohlhabende spenden oder gründen Stiftungen, um ihr Vermögen dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Dem SAP-Gründer Dietmar Hopp machte es glücklich, die Hälfte seines Vermögens zu stiften, wobei es bei allen Spenden wenig sinnvoll ist, sein Geld dem Staat zu stiften. Da würde das Geld in den Bürokratien versickern oder es würde nicht den Segen stiften, den sich die Spender vorstellen.Es könnte Erblasser geben, die schon zu ihren Lebzeiten bestimmen möchten, was mit ihrem Erbe geschieht, oft besitzen sie sehr konkrete Vorstellungen, wen sie damit beglücken wollen, aber hier sieht sich der Staat als der Glückliche, und nach seiner Formel „Wohl der Allgemeinheit“ verfügt er über das Erbe und führt das gestohlene Geld Zwecken zu, dienlich seinen machtpolitischen Zielen, bis hin zur immer fragwürdigen Haushaltskonsolidierung. Freiheitsfreunde haben hier ein Problem. Das Gespenst des Kollektivismus ist sehr wirkungsvoll und wer Leistungen vom Staat erhält, wird von diesem zwar abhängig, aber diese Abhängigkeit wird als Normalität akzeptiert. Menschen gewöhnen sich daran und finden nichts mehr dabei, wenn sie sich ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst verdienen. Eigentlich sollte eine „öffentliche Fürsorge“ existentielle Not abwenden. Aber der Umverteilungsstaat fühlt sich berufen, immer mehr Ansprüche zu erfüllen und stößt dabei an Grenzen. Bezahlbar ist das angebotene Wohlstandsniveau schon lange nicht mehr. Doch das wird geflissentlich verschwiegen.Die Praxis lehrt, Solidarität, gegenseitige Hilfe gibt es auch ohne Regierungen. Es gibt heute schon zahlreiche gemeinnützige Institutionen und diese bieten, wenn wir von negativen Tendenzen einer nicht immer effizienten Verwaltung einmal absehen, wirksame Hilfe für Menschen in Not, und die Mittel stehen weitgehend den von Not, Armut, Krankheit betroffenen Menschen zur Verfügung.Why can´t see?
We just want to be free
To have our homes and families
And live our lives as we pleases

Warum kannst Du’s nicht verstehen?
Wir wollen frei durchs Leben gehen.
Mit unserem Heim und seinen Kindern
Und ohne Leute, die uns behindern.

Dana Rohrbacher, libertärer Sänger der Westküste USA

Freedom, now! Freiheit jetzt!http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/veroeffentlichung/uwe-timm-gegen-das-geschaeft-mit-dem-klimawandelhttp://www.espero-versand.net/index.htmBezugsmöglichkeit: espero-redaktion@web.de Zurück zu Teil 1Zurück zu Teil 29Vor zu Teil 31



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen