Gold und Inflation



WEL Fonds Geschäftsführerin Ute Seehaus sagt: „Die Europäische Zentralbank kennt keinen anderen Ausweg mehr als Geld zu drucken, um Banken und Regierungen zu finanzieren, das System am Leben zu erhalten und einen systemischen Kollaps zu verhindern. Die Geldmenge wird weiter wachsen. In den Industriestaaten gebe es zwar keine offizielle Inflationsgefahr. Doch die Preise von Vermögensgütern, etwa für Wohnimmobilien, steigen. Diese werden in der Inflationsrate aber nicht erfasst.“

Der aktuelle Rücksetzer des Goldpreises ist keine Folge einer sinkenden physischen Goldnachfrage oder einer plötzlichen Angebotsschwemme. Bei kurzfristig orientierten Finanzanlegern hat das Interesse am sicheren Hafen Gold etwas nachgelassen.

Langfristig orientierte Goldanleger werden kein Gold abgeben und die derzeitige Preisschwäche eher zum Aufbau ihrer Bestände nutzen. Gold ist traditionell Inflationsschutz, stabiler als alle inflationierten Papierwährungen der Geschichte.

Tatsache ist, dass mehr und mehr Papiergeld geschaffen wird. Das Währungsmetall Gold lässt sich dagegen nicht im gleichen Tempo aus dem Boden holen. Pro Jahr wächst die oberirdische Goldmenge nur um etwa eineinhalb Prozent. Der Produktion von Papiergeld sind dagegen keine Grenzen gesetzt.

Gold-Barren verschwinden nicht einfach. Gold trägt kein Kreditrisiko, Gold geht nie Pleite. Gerade dieser Eigenschaft wegen könnten konservative Anleger, die bisher viele Staatsanleihen gehalten haben, zunehmend in Gold investieren.



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