Bewerberkommunikation - Unternehmen müssen umdenken


Ojemine! Da klagt die gesamte deutsche Industrie unisono über den Fachkräftemangel und dann so was: Nur knapp 23% der Unternehmen haben eine umfangreiche Karriereseite mit mehr als nur Stellenangeboten! Und nur etwas mehr als ein Drittel der Unternehmen haben ein Kommunikationskonzept für Stellenanzeigen. Da kann es mit dem Mangel nicht so schlimm sein, oder?Diese und weitere Zahlen ergibt zumindest eine Expertenbefragung „Employer Branding 2012“ der index Agentur, auf die ich durch einen Blogbeitrag des Kollegen Henner Knabenreich aufmerksam wurde. Die Studie gibt es übrigens hier zum Download.Die Studienergebnisse
Wie sehen jetzt die Ergebnisse im Einzelnen aus und was kann man daraus lernen? Und was sollten Unternehmen tun, wenn sie mehr Bewerber ansprechen wollen und wenn sie Personalmarketing und –rekrutierung erfolgreicher gestalten wollen?Die index Agentur hat 231 Personalexperten aus deutschen Unternehmen befragt, die einen Bezug zum Thema Personalmarketing haben. Die Experten kommen vorwiegend aus dem unteren Mittelstand, sowie aus den Branchen Industrie, Dienstleitung und IT – genau die Branchen, die besonders heftig über den Fachkräftemangel jammern. Der Fachkräftemangel wird oftmals gar nicht mehr in Frage gestellt, dabei gibt es durchaus Stimmen, die diesen für eine „Fata Morgana“ halten (siehe den entsprechenden Artikel in der „brand eins“ vom Oktober 2011). Hier wird ausgeführt, dass man den „Fachkräftemangel“ zumindest differenziert betrachten muss, dass „der angebliche Mangel je nach Branche, Region und untersuchtem Zeitraum sehr variiert“.Zitat: „Die deutsche Wirtschaft war in den vergangenen 20 Jahren verwöhnt, musste kaum über Personalmarketing, Weiterbildung ihrer Belegschaften, lebenslanges Lernen und altersgerechte Arbeitsplätze sowie flexible Arbeitszeitmodelle nachdenken. Es gab mehr als genug Nachwuchs, die Bewerber kämpften um die besten Jobs. Nun müssen manche Unternehmen um die besten Bewerber konkurrieren.“Die Unternehmen müssen also umdenken!

Für weitere Ergebnisse der Studie und Empfehlungen lesen Sie hier weiter!





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