Essen im Tank. Zu: "Göring-Eckhardt verteidigt Biokraftstoffe" vom 25. August



(In DIE WELT 30.08.2012) Wenn die Naivität Purzelbäume schlägt, besitzt der Widerspruch seine besondere Berechtigung. Frau Göring-Eckhardt besitzt keine Verantwortung für ein Unternehmen, aber sie fühlt sich befähigt, Richtlinien für 80 Millionen Menschen zu setzen. Dazu gehört dann auch ein hoher Benzinpreis, angeblich der Umwelt zuliebe. Ein höherer Benzinpreis belastet nicht nur den privaten Autofahrer, er führt zur Erhöhung von Transportkosten und zu höheren Kosten bei allen Dienstleistungen. Profiteur bei den steigenden Benzinpreisen ist auch der Staat selbst. In Deutschland werden bereits 20 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen für die Energieerzeugung genutzt. Das International Food Policy Research Institute (Ifpri) warnt davor, immer mehr Ackerflächen für den Anbau von Biosprit zu verwenden. Das könnte den Welthunger nur verstärken. Steigende Nahrungsmittelpreise sind ein ernstes Problem. Die Klimaschützerin Göring-Eckhardt kümmert das wenig - das Geschäft mit der Apokalypse blüht.
Uwe Timm, Neu Wulmstorf

Gegen das Geschäft mit dem Klimwawandel
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Bildquelle: Wikipedia, Daniel Schwen



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