EZB auf Irrwegen



Am 4.8. erschien von mir in DIE WELT der folgende Brief:
EZB auf Irrwegen
Zu. "Verklagt die EZB" vom 2. August

Was die europäische Schuldenkrise betrifft, muss auch auf folgendes hingewiesen werden: Die Bürger werden im Namen der Allgemeinheit immer mehr mit Steuern und Abgaben belastet. Verfall der Währung. Zunehmende Inflation und Entwertung des Geldes ist eine Seite der Medaille, die andere Flucht in die Erhebung von neuen Steuern, etwa Finanztransaktionssteuern, Reichensteuer. Staatliche Subventionen und Wohltaten müssen auf den Prüfstand. Es könnte sich herausstellen, dass im Bildungs-und Gesundheitswesen, in der Altersvorsorge etc. die Bürger ihre Wohltaten effizienter selbst finanzieren, wenn man ihnen Mittel lässt. Hilfreich wäre auch der Abbau staatlicher Bürokratie und mehr Privatwirtschaft. Es kann und wird nicht genügen, wenn die Bürger bei ihren Klagen gegen die EBZ einen juristischen Sieg erringen. Nur eine Begrenzung und künftige Vermeidung der Staatsverschuldung verhindert einen Zerfall der Währung.

Uwe Timm, Neu Wulmstorf



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