In DIE WELT 23.08.2012 - Raubzüge - Zu "Papa ist unersättlich" vom 21.08.2012



Die europäische Krise ist auch eine Krise der wirtschaftlichen Unvernunft in den Demokratien. Sie resultiert aus einem Anspruchdenken der Bürger an den Staat, gewollt und gefördert auch von der Politik aller Parteien. Praktiziert wird eine neosozialistische Fiskalpolitik, und diese führte zwangsläufig zur Staatsverschuldung. Höheres Steueraufkommen weckt weitere Begehrlichkeiten, erhöht die Lust an ineffizienten Wahlversprechungen, aber damit wird das Allgemeinwohl nicht gefördert. Weil dem so ist, werden auch sich auch mit den Raubzügen durch das Land keine Probleme lösen, sondern mit ihnen wird schrittweise eine noch vorhandene wirtschaftliche Substanz verzehrt. Gibt es in Deutschland keine Reichen mehr, keine Unternehmer mehr, keine Bürger, die ihr Kapital sinnvoll investieren, sieht es mit der wirtschaftlichen und damit sozialen Zukunft Deutschlands schlecht aus.



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