Beiträge für private Krankenversicherungen steigen weiter


Die Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung galt den meisten Bundesbürgern viele Jahre lang als erstrebenswertes Karriereziel: Kaum wurde die erforderliche Mindestverdienstgrenze überschritten, wurde in die PKV gewechselt, um von der angeblichen Vorzugsbehandlung zu profitieren. Heute bereuen immer mehr Menschen diesen Schritt.

Beitragserhöhungen um bis zu 12%



Die ständig steigende Lebenserwartung der Deutschen und die explodierenden Kosten in der Medizin machen auch den privaten Krankenversicherungen in Deutschland zu schaffen: Seit einigen Jahren sind die Tarife für die meisten Versicherten stark gestiegen. Eine Rückkehr in die gesetzliche Versicherung ist in der Regel nicht möglich – aus gutem Grund.

Die einzige Möglichkeit für Privatversicherte, sich vor einer heftigen Beitragserhöhung zu schützen, ist der Tarifvergleich unterschiedlicher Versicherungen und ein Wechsel zu einer günstigeren PKV. Portale wie www.aecura.de haben sich darauf spezialisiert, die Tarife sämtlicher privaten Krankenversicherungen zusammenzustellen und jedem Besucher der Seite den zu seinen Bedürfnissen passenden günstigsten Anbieter anzuzeigen.

Der Anbietervergleich hilft vor allem auch weiter, wenn die eigene PKV sich weigert, für die Kosten bestimmter gewünschter Heilmethoden aufzukommen. So bieten längst nicht alle privaten Krankenversicherungen die Möglichkeit, natürliche Heilmethoden wie Homöopathie oder Heilpraktiker zu nutzen oder sich die Kosten für Massagen oder Yoga-Kurse erstatten zu lassen. Wer solche Alternativen zur Schulmedizin nutzen will, sollte sich bei aecura.de nach dem passenden Anbieter umsehen, dessen Tarife eine Kostenerstattung dafür vorsehen.

Neue Unisextarife lassen Kosten sinken



Zum 21.Dezember 2012 tritt eine Regelung des Europäischen Gerichtshofes in Kraft, wonach die privaten Krankenkassen keine unterschiedlichen Tarife mehr für Männer und Frauen anbieten dürfen. Aktuell zahlen Frauen in der Regel noch wesentlich höhere Beiträge, da sie eine höhere Lebenserwartung besitzen und vor allem im Alter häufiger zum Arzt gehen als Männer. Für sie dürften die Beiträge ab 2013 ein wenig sinken – für Männer dagegen steigen, da die meisten Krankenversicherungen ihre Preise eher nach oben anpassen werden als nach unten.

Allerdings: Die neuen Tarife gelten nur für neu abgeschlossene Versicherungen – alte Verträge müssen zumindest vorerst so weiterlaufen wie bisher, alles andere wäre verfassungsrechtlich bedenklich. Gerade für junge Männer, die zum ersten Mal in die PKV wechseln wollen, werden die Einstiegstarife in Zukunft wesentlich höher liegen als bisher – für sie lohnt sich der Preisvergleich also ganz besonders.

Die gesetzliche Krankenversicherung bleibt gleich



Für den großen Teil der Bevölkerung, die in der GKV versichert ist, wird sich durch die neue Unisex-Regelung nichts ändern: Hier sind die Beiträge ohnehin unisex, da sie sich grundsätzlich am Gehalt des Versicherten orientieren und bei beiden Geschlechtern 15,5% des Gehaltes betragen.



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