Bundesrat entscheidet PRO Mittelstand bei Hotel-Mehrwersteuer



Streichung der Mehrwertsteuerreduzierung für Beherbergungsbetriebe vom Tisch. Bundesrat lehnt die Gesetzesinitiative Schleswig-Holsteins zur Streichung der Mehrwertsteuerreduzierung für die Beherbergung ab / LTV SACHSEN begrüßt die Entscheidung

(ltvs) Der Bundesrat lehnte heute die Gesetzesinitiative Schleswig-Holsteins zur Streichung der reduzierten Mehrwertsteuer ab. Das Bundesland plädierte dafür, die 2010 reduzierte Mehrwertsteuer auf Übernachtungen zurückzunehmen und Hotels mit 19 Prozent zu besteuern. Dabei ist der Erfolg der Steuerreduzierung aus Sicht des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) offensichtlich. „Die Steuerentlastung bietet den Unternehmen wertvolle Handlungsspielräume für Investitionen, neue Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Preissenkungen. Und diese haben sie seit 2010 effektiv genutzt “, erläutert LTV-Präsident Andreas Lämmel MdB.

Der LTV SACHSEN http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/unternehmen/ltv-landestourismusverband-sachsen-e-v begrüßt daher die Entscheidung des Bundesrats als positives Signal für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus bundesweit. Die bisher bekannten Zahlen für 2012 sprechen für LTV-Präsident Andreas Lämmel MdB eine deutliche Sprache:

„Sechs Prozent mehr gewerbliche Übernachtungen in den ersten acht Monaten dieses Jahres bestätigen den Tourismus als wichtiges Standbein der sächsischen Wirtschaft. Von dieser Entwicklung profitieren nicht nur Hoteliers, sondern auch viele andere Branchen, wie z. B. Handwerk, Einzelhandel, Lieferanten und Dienstleister“, so Lämmel.

Laut einer Studie des DEHOGA Bundesverbandes löste die Senkung des Mehrwertsteuersatzes im Januar 2010 bundesweit einen Investitionsschub aus. So wurden in den Jahren 2010 und 2011 fast eine Milliarde Euro in Neuanschaffungen, Renovierungen sowie Energieeffizienzmaßnahmen investiert und über 11.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Für das Jahr 2012 wurden weitere Investitionen in Höhe von 827,5 Millionen Euro sowie weitere 6.000 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geplant.


(Bildquelle: Wikipedia, X-Weinzar, Creative Commons CC-BY-SA-2.5)



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen