In Ostrach im Landkreis Sigmaringen wurde erstmals ein Unternehmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert


Ostrach ist eine kleine Gemeinde am südlichen Rand des Landkreises Sigmaringen in Oberschwaben. Aber eine Gemeinde aus 12 Ortsteilen mit nicht mal 7.000 Einwohnern hat naturgemäß nur wenig Kraft. Für einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer reicht das Geld da nicht. Auch das klassische Budget fehlt, mit dem anderenorts die Wirtschaftsstruktur entwickelt und gepflegt werden kann. Wikipedia erwähnt nur, dass es von 1818 bis 2009 in Ostrach die Essigfabrik Hubert Briemle e.K. gab. Man muss schon vor Ort nachsehen, wenn man etwas richtig wissen will. Bürgermeister Christoph Schulz schätzt die Vielfalt an Handwerks- und Industriebetrieben vor Ort.

Wirtschaftsförderung ehrenamtlich

Das Thema Wirtschaft wir in der kleinen Gemeinde groß geschrieben. Bürgermeister Christoph Schulz will dieses Thema professionalisieren und fand Unterstützung beim 65-jährigen Klaus Walther. Der Maschinenbau-Ingenieur war als Projektleiter bei Daimler für die Ansiedlung von Unternehmen zuständig. "Ich bin jemand, der sich gern engagiert", erzählte der Senior Redakteurin Birgit Mehl vom Wochenblatt Ravensburg. Er lebt seit 25 Jahren in Ostrach. Ursprünglich aus Nürnberg kommend, entdeckte er das Bodensee-Hinterland durchs Segeln und will hier alt werden. "Er hat schon vieles angeschoben", lobt Bürgermeister Schulz im Wochenspiegel Walthers Arbeit

Erstmals nominiert!

Doch damit erschöpfen sich Walthers Aktivitäten nicht. Kürzlich hörte er vom Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung, der bereits zum 19. Mal ausgeschrieben wurde. Er registrierte sich im Wettbewerbsportal www.kompetenznetz-mittelstand.de, und er nominierte die NEHER DIA GmbH & Co KG, die vor 22 Jahren von Fritz Neher als  „Neher Diamantwerkzeuge“ gegründet wurde und inzwischen bei Kunden in ganz Europa etabliert ist. Die Referenzen reichen von der „ZF Group“ über „Georg Fischer“, „Handtmann“ oder „MTU“ bis zur „Leiber Group“ oder „Alno AG“. Mit seiner typischen Vielseitigkeit und Innovationsfreude wurde auch die Wirtschaftskrise gemeistert.

NEHER ist eine der ersten Nominierungen für das Wettbewerbsjahr 2013. Vergangenes Jahr wurden rund 3.500 Unternehmen bundesweit nominiert. Mal sehn, vielleicht schafft es NEHER in die Jurystufe oder sogar „aufs Treppchen“. Die Auszeichnungsgala für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Thüringen findet am 5. Oktober 2013 im Maritim Hotel Würzburg statt. Lassen wir uns überraschen!
Zum ganzen Artikel: P.T. Magazin



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