Der große Irrtum: Bei "Gottschalk Live" gibt es gar keinen Promi-Bonus!



Wer bisher geglaubt hat, man müsse nur ninreichend berühmt sein, damit einem schließlich alles gelingt, wird jetzt bitter eines besseren belehrt. Thomas Gottschalk war der Superstar der Fernsehunterhaltung. Doch mit der ARD-Sendung "Gottschalk Live" ging dieses Superstar-Image in nur drei Wochen hoffnungslos den Bach runter. Ausgerechnet Gottschalk, dessen Wettabende Millionen zum Fernseher lockten, der beste Familienunterhaltung machte, der TV-Entertainer aus dem Olymp, dieser Gottschalk hat sich überschätzt. Er wurde überschätzt. Vor allem von der Produktionsfirma Grundy Light Entertainment und der ARD. Er hats vergeigt. Was er jetzt macht, macht er - dilletantisch - kapputt.

"Aus dieser Sendung mit diesem Moderator an diesem Sendeplatz wird nichts werden." schreibt Stefan Winterbauer auf http://meedia.de/fernsehen/gottschalk-live-der-grosse-irrtum/2012/02/10.html.

Am Donnerstag , 9.2.2012, waren Comedian Oliver Kalkofe und Model Eva Padberg da. Doch nur noch 930.000 Zuschauer interessierte das. "Keine andere ARD-Sendung hatte zwischen 12.15 Uhr und 23.20 Uhr hatte so wenige Zuschauer. Das Publikum stimmt mit den Füßen ab: Wenn „Gottschalk Live“ läuft, rennt jeder, der noch gut zu Fuß ist, aus dem Wohnzimmer." schreibt WInterbauer.

Was man ihm im Rahmen von "Wetten dass" nachsah, wird hier zur Sargnagel: Dieser Gottschalk ist unfähgi, fahrig, unkonzentriert, unlustig, sogar ungebildet. Wie kann man stolz darauf sein, noch nie vom weltberühmten deutschen Maler Gerhard Richter gehört zu haben?

Alles, was Tante Emma glaubte, warum "Wetten dass" funktionierte, alles das klappt hier nicht. Auf Promi-Gäste im Dutzend kommt es nicht an. Auf dir richtigen Themen zum richtigen Zeitpunkt kommt es an. Aber da ist in dieser Sendung: Fehlanzeige.

Bei der Geschwindigkeit, in der Thomas Gottschalk seinen guten Ruf verliert, wirken die monatelang quälenden Diskussionen um den Bundespräsidenten und dessen Urlaubsaufenthalte oder die jahrelang aufgekochten Dopingdiskussionen um Radsportprofi Jan Ullrich wie Altersheimunterhaltung.

Schade, schade.



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