Frühgeburt des Euro und sein später Schaden


Natürlich war ich mir seit Einführung sicher,  dass die Frühgeburt des Euro ein nicht wieder gutzumachender Schaden für uns Deutsche und für Europa ist, denn sie setzt die Ablösung der “Nationalstaaten“  voraus. Vor allem die  meisten Deutschen – wie viele unserer Nachbarn -   wollen sie aber gar nicht, die „Vereinigten Staaten von Europa“,  die nur funktionieren können mit einheitlichen, harmonisierten sozialen, rechtlichen und politischen Grund-Regeln.Das folgt aus dem, was uns Volkswirt Abel 1950 in Göttingen im Grundsatz beigebracht hat. Wenn ich ihn richtig verstanden habe. Sollte nun Kohl gemeint haben, dass Mitterand ohne Euro unserer Wiedervereinigung nicht zugestimmt hätte, dann bewerte ich das genauso, wie Kohl uns mit der Restitutionslüge am 30.01.1991 vor dem deutschen Bundestag um unser Eigentum gebracht hat.Dass aber unsere Politiker nach Kohl, also nach der Jahrtausendwende Europa - statt vorsichtig zu entwickeln, nach dem Motto verfuhren: „Je mehr Länder ins Euroboot, umso besser“, werte ich als Beispiel dafür, dass die verantwortlichen “Staatenlenker“ der wirtschaftlich starken und gesunden Länder ohne Überblick und in ihrer Position verantwortungslos – vor allem den EURO betreffend - gehandelt haben. Es war wohl mangelnde Übersicht und mangelnde Kenntnis. Wahrscheinlich waren sie mit diesen Entscheidungen einfach überfordert. Nun läuft die politische Staatenlenker-Dilettantentruppe allen unvermeidlichen, aber zu erwartenden Katastrophen  hinterher, ohne vorher die erforderlichen Regelungen geschaffen zu haben.Das hat uns Abel schon 1950 prophezeit, wenn man so miserabel vorbereitet, überhastet und vom grünen Tisch her, über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen aufbricht. Nochmals wiederhole ich: Ich hoffe ihn damals richtig verstanden zu haben. Diese Frage ist darum berechtigt, weil ich 1951 auf einer Hörsaalbank in Göttingen folgendes eingeritzt fand: „Ave Abel. dormituri  te salutant!“Doch nun Scherz beiseite und ein Blick in unsere vielversprechende Zukunft: Unsere deutschen „Volksparteien“ haben sich inzwischen einschließlich der Opposition zu einem festgefügten Block verschmolzen. EFSF mit angeschraubtem HEBEL sind der Beleg dafür. So etwas gab es früher auch schon mal, nur für eine andere Sache. Ich erwarte die Fusion zur Einheitspartei. Mein Namensvorschlag: „Grünesoziunion“, oder kürzer S E D (So Endet Deutschland) Eine Kanzlerin mit hinreichender Ausbildung haben wir schon.Der mir das oben eingefügte Bild schickte,  untertitelte: „It is time to go“Ich bin seit Jahren, weil ich sowieso nichts ändern kann, Kopf schüttelnden Zuschauer. Es sind erheblich weniger geworden, die mich heute noch auslachen und vielen Anderen bleibt inzwischen das Lachen im Halse stecken.



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