Juncker lenkt ein: Wir dürfen Deutsche bleiben.



Im heutige Interview mit der Neuen Westfälischen aus Bielefeld äußert sich Euro-Gruppen-Chef Juncker gegen Vereinigte Staaten von Europa:

Bielefeld (ots) - Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Premierminister und Chef der Euro-Gruppe, hat Abstand von den Vereinigten Staaten von Europa genommen. "Ich nehme zur Kenntnis, und es entspricht auch meiner eigenen Befindlichkeit, dass die Menschen keine Vereinigten Staaten von Europa im Sinne der USA haben wollen", sagte Juncker der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe). Die Menschen bräuchten ihren nationalen und regionalen Referenzrahmen; Gemütlichkeit, in der man sich wohlfühle. "Das wollen wir uns durch den Integrationsprozess nicht wegspülen lassen. Wir möchten Luxemburger, Deutsche und Westfalen bleiben", so Juncker gegenüber der Neuen Westfälischen.


Es ist immer wieder erstaunlich, an welchen Stellen Politiker von wir reden und was konkret sie damit meinen.
Wenn's not tut, meinen sie eben das Gegenteil von gestern. Immer noch besser, als wenn keiner mehr zu hört.
Musste Juncker wirlich jahrelang "überzeugt" werden, dass die Menschen ihre loskale und regionale Heimat nicht leichtfertig zugunsten einer politischen Idee aufgeben wollen? Diese Überzeugung hatten die europäischen Aussiedler vor 200 Jahren, die Amerika aufbauen wollten und alles hinter sich ließen. Innerhalb von Europa im 21. Jahrhundert sind die Bedingungen anders.



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen