"König" über "Fürsten"



Bei Sandra Maischberger ging es gestern aben um die Frage „König oder Kumpel: Wie viel Chef darf es sein?“

Die immer wieder neu zu lösende Frage im Arbeitsleben lautet: Was ist ein guter Chef? Was ist ein guter Führungsstil? Braucht es mehr Autorität und Hierarchie? Oder brauchten wir mehr Teamgeist und Harmoniebedürfnis?

Maischberger hatte tolle Gäste, die tatsächlich als Beispiele funktionieren. Der Paradievogel Harald Glööckler, die Fußballtrainer-Legende Christoph Daum und ein paar andere waren da und kamen sich - wie es das Format solcher Talkshows vorsieht - in die Wolle. Glööckler berichtet aus seinem „Königreich“.

Glööcklers sieht seine Mitarbeiter als „Fürsten in seinem Königreich“. Dabei lässt er natürlich keinen Zweifel daran, wer der König ist: Er. Sonst würde das Ganze zerredet und zerfuselt. Dadurch ist er als Chef sowohl geliebt als auch gefürchtet. Denn läuft es nicht, wie er will, dann wird auch er schnell und ohne Umschweife "ungemütlich".

Auf http://www.pt-magazin.de/newsartikel/archive/2012/may/12/article/die-talente-des-modeprinzen.html antwortete Glööckler auf die Frage "Entspringt Ihr Erfolg ausschließlich eigenem Ehrgeiz, Mut und Ausdauer oder gibt es auch einen Lebens-Coach, dem Sie danken möchten?"
"Nein, er entspringt aus Ausdauer, Disziplin, Mut und Ehrgeiz sowie Fleiß, Fleiß, Fleiß."

Das fordert er auch von seinen Mitarbeitern. Egal, ob sie in seinem Königreich Fürst oder Türsteher, Koch oder Kellner sind. Wer diese Forderung nicht erfüllen kann oder will, der muss sich halt eine andere Arbeit suchen.

Eigentlich ganz einfach, oder?

Daum, der als Fußballtrainer Karriere machte und heute als Motivationskünstler Firmen berät, war begeistert: „Leidenschaft und Begeisterung stehen im Vordergrund“, attestierte er Glööckler und warnte vor einem „Kumpelstil“. Sich selbst bezeichnete er als „kooperativ-autoritär“.




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