Schummelei mit deutschen Goldreserven?


Der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages hat gegen den Widerstand der Bundesbank einen kritischen Prüfbericht des Bundesrechnungshofes angefordert, berichtete die "Bild"-Zeitung und meldet "Bilanz-Schummel" bei den deutschen Goldreserven.

Die deutsche Bundesbank verwaltet für Deutschland nach den USA mit über 3400 Tonnen weltweit die zweitgrößten Goldbestände als Teil der Währungsreserven. Je Bürger sind das nur 42 Gramm.

95 Prozent davon lagern im Ausland, sie gelten als ausgeliehen. SSeit der Einführung des Euros weist die Bundesbank ihre Goldbestände nur noch als „Gold und Goldforderungen“ in einer einzigen Bilanzposition aus. Unternehmen dürften das nicht, denn bilanztechnisch sind eine Wertsache und eine Forderung darauf zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Nach Ansicht des ehemaligen Chef-Volkwirtes von Barclays Capital Thorsten Polleit „büßt Papiergeld seine Funktion als Mittel zur Wertaufbewahrung mehr und mehr ein“. Peter Boehringer, Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft, sagte der Preussischen Allgemeinen Zeitung: "Der Bundestag wird am 25. Mai einem faktischen Putschgesetz zustimmen, das unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!) abgeben. ... In einem Szenario des weltweiten Verlustes des Vertrauens in jedwedes Papiergeld könnte es zu mit Gold (teil-)gedeckten Währungen kommen. Das werden die Eliten aber nur zulassen, wenn es nicht mehr anders geht, denn seit spätestens 1971 basieren 90 Prozent ihrer Macht nicht mehr auf Steuereinnahmen, sondern auf dem unglaublichen Privileg, Kreditgeld aus dem Nichts kreieren zu können" 



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