Die Umprogrammierung eines netten Beraters



In den ersten 9 Monaten meines Jobs als „Training Manager“ beim Verkauf und der Durchführung von Verhaltens- und Kommunikationstrainings verkaufte ich keinen einzigen Trainingstag. In den Verkaufstrainings, die ich durchführte, kam ich mir jede Sekunde wie ein Hochstapler vor, der Menschen etwas beibringen wollte, was er selber nicht konnte. Dabei war ich wirklich fleissig, machte unglaublich viele Kontakte, hatte eine Vielzahl von Terminen, habe stapelweise Konzepte und Angebote geschrieben und versuchte, es meinen Interessenten unter allen Umständen „recht“ zu machen. Ich vernachlässigte sogar meine Familie. Meine Ansprechpartner in der Firmen fanden das auch richtig klasse und nett von mir; ich bin sicher, dass ich damals so manchen Personalverantwortlichen kontinuierlich und für ihn kostenlos mit Ideen versorgen durfte. Ohne zählbaren Erfolg – Umsatz = NULL. Die Zweifel, ob ich den richtigen Beruf gewählt hatte, ob ich überhaupt geeignet war zum „Beraten und Verkaufen“ , nagten an mir, meinem Selbstbild und Selbstvertrauen, ich war kreuzunglücklich. Nach meinen eigenen Maßstäben hätte mich mein Arbeitgeber damals umgehend entlassen müssen. Hat er aber nicht und so erhielt ich die Gelegenheit, eine unschätzbare Erfahrung zu machen… http://sglscheuermann.com/2012/01/22/die-umprogrammierung-eines-netten-beraters/#more-968



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