Ohne Freiheit gibt es keine Motivation



Leserbrief in DIE WELT am 23.01.13.
Zu: "Konvertierte Kapitalisten" vom 21.Januar

Olaf Gersemann bringt es auf den Punkt: Es ist an der Zeit, dass gängige Glaubensbekenntnisse analysiert und hinterfragt werden. Für breite Schichten der Bevölkerung erhöhte sich weltweit der Lebensstandard; die Weltarmut ist stetig gesunken, nicht gestiegen. Eine globalisierte Wirtschaft sichert den Menschen einen steigenden Wohlstand für alle. Da gibt es Reiche, die, bedingt durch individuelle Leistungen, reicher wurden, aber die Armen in der Welt werden auch immer dann wohlhabender, wenn sie von einer florierende Wirtschaft profitieren.

Nur in den Staaten, die von der Globalisierung ausgeschlossen sind, herrscht wirklich Hunger und Elend, besonders aber Unfreiheit - aber das ist kein Verschulden der westlichen Industriestaaten, was immer wieder versucht wird, uns einzureden. Freiheit bedeutet nicht Gleichheit, aber ohne Freiheit gibt es keine Motivation für ständige individuelle und gesellschaftliche Veränderungen.

Uwe Timm, Neu Wulmstorf



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