Rhetorik: Selbstmanipulation durch Sprachgewohnheiten



„Ich würde eigentlich kurz sagen wollen, das hat den Umständen entsprechend irgendwie gar nicht ganz schlecht funktioniert.“ Tolle Würdigung eines guten, selbst erzielten Resultats ;-) .

„Ob ich letztendlich der Held meines eigenen Lebens sein werde oder ob jemand anderes diese Stelle einnehmen wird, das müssen diese Seiten erweisen.“ So beginnt der Ich-Erzähler im Roman „David Copperfield“ von Charles Dickens. Jeder von uns ist der Ich-Erzähler seiner Lebensgeschichte.

Das unsere Sprache und Sprachmuster
- Wirkung bei anderen erzeugen und diese beeinflussen
- anderen Auskunft über unsere Deutung der Welt geben
- unsere Rolle in der realen und sozialen Welt definieren, unser Selbstbild vermitteln und unser Selbstwertgefühl ausdrücken
ist weithin bekannt.

Weniger beachtet wird nach meiner Erfahrung, dass wir uns selbst durch den häufigen Gebrauch bestimmter Worte und Sprachmuster auf eine Rolle in unserem Leben programmieren. Sind wir z.B. aktiv oder passiv, Täter oder Opfer, entwicklungs- oder erhaltungsorientiert, eigenverantwortlich oder „Schuldige“ suchend, selbst- oder fremdbestimmt. Wir kreieren unsere eigene Wirklichkeit und die Geschichte unseres Lebens mit mehr oder weniger starkem Bezug zur Realität.
Alle verfestigten Redestrukturen prägen unsere Persönlichkeit.
Wir können einen aktiven, eigenbestimmten und entwicklungsorientierten Wortschatz nutzen … Weiterlesen…http://sglscheuermann.com/2011/12/05/selbstmanipulation/#more-581



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen