Bei der Lektüre von Robert Kurz "Schwarzbuch Kapitalismus"



Nachdem ich 264 von 816 Seiten von Robert Kurz "Schwarzbuch Kapitalismus - ein Abgesang auf die Marktwirtschaft" gelesen habe, bin ich zunächst beeindruckt von der Akribie, wie die Analyse der Entwicklung des Lebensstandards der Menschen seit etwa 700 Jahren dokumentiert wird. Es werden Sozialphilosophen wie Mandeville, Kant, de Sade, Smith, Bentham und Malthus u.v.a.m. zitiert.

Jedoch sieht Kurz die Menschen im Kapitalismus wie folgt eingebunden (S. 198):
"Die zu Handlangern eines düsteren Selbstzweckes degradierten Menschen sollen ... von der Marktwirtschaft in eine historische Treibjagd gehetzt und zu einem ewig ruhelosen Zustand in allen Lebensbereichen verdammt werden: schneller umdenken, schneller sich umstellen, schneller arbeiten, schneller essen, schneller konsumieren, immer neu sich anpassen, anpassen, anpassen."
Dieser Grundgedanke der zunehmenden Ausbeutung zieht sich durch das gesamte Buch. Er spricht auch von "der schönen Maschine", die aufrecht erhalten muss. Produktion um ihrer selbst willen, um einige reich zu machen.

Es wird völlig verkannt, dass die Bevölkerungszahl und die Produktvielfalt im Kapitalismus gestiegen ist und zur deutlichen Steigerung des Lebensstandards geführt hat. Es wird dargelegt, dass der Ausbeutungsgrad gestiegen sei.



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen