PKV für Beamte: Leichte Beitragserhöhung seit Jahresbeginn


Schon zum Ende des Jahres 2012 gab es viel Kritik wegen der Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung, von der auch Beamte betroffen sind. Der aktuelle map-Report 2013 zeigt erneut, dass die Steigerungen gar nicht in allen Fällen so drastisch sind, wie bisher vermutet.

In der privaten Krankenversicherung für Beamte gibt es einige Unterschiede zur normalen privaten Krankenversicherung, denn Beamte haben einen Anspruch auf die Beihilfe ihres Dienstherren. Diese hat normalerweise eine Höhe zwischen 50 und 80 Prozent der Behandlungskosten. Das bedeutet, dass Beamte nur noch den verbleibenden Kostenanteil selbst absichern müssen. Da bietet eine private Krankenversicherung eine gute Möglichkeit, da sie alle Leistungen einer üblichen Vollversicherung bietet, durch die Beihilfe jedoch deutlich kostengünstiger ist.

Steigende Beiträge in der PKV
Die Ratingagentur map-Report hat zu Beginn des Jahres 2013 17 Unternehmen getestet und dabei auch untersucht, wie sich die Beiträge verändert haben. Der prozentuale Beitragsanstieg für Beamte lag dabei bei 1,64 Prozent. Das bedeutet, dass sie etwa 2,74 Euro im Monat mehr zahlen müssen. Damit ist die Beitragssteigerung deutlich geringer ausgefallen, als im Vorfeld befürchtet wurde. Zudem können die Veränderungen durch die Einführung der neuen Unisex-Tarife begründet werden, was auch das Testverfahren etwas verändert hat. Bei Neuverträgen gibt es nun keine Unterscheidung mehr nach dem Geschlecht. So stehen Beamten und Beamtinnen die gleichen Tarife zu.

Das Ratingverfahren
Besonders gelobt wurden die privaten Krankenversicherungen im Test vor allem für ihre Transparenz in Bezug auf die Leistungen und Beiträge. Zum Testsieger wurde, wie schon in den letzten Jahren, die Debeka (Deutsche Beamtenkasse) gekürt. Dicht dahinter stehen der Deutsche Ring, die DKV, die R+V und die Signal.

Der Beihilfeanspruch
Beamte erhalten zu einen bestimmten Prozentsatz Beihilfe und müssen sich zum restlichen Prozentsatz privat versichern. Das heißt, hat jemand einen Beihilfesatz von 60 Prozent, so muss er sich nur noch zu 40 Prozent privat versichern. Das wirkt sich auf die Beiträge aus: Diese fallen entsprechend geringer aus als für Personen, die 100 Prozent der Krankheitskosten über die private Krankenversicherung absichern müssen. Der Beihilfebemessungssatz ist abhängig vom jeweiligen Bundesland und von Merkmalen wie Krankheiten, dem Berufsleben, den Kindern oder dem Beruf des Ehepartners.



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