Über 40 Prozent der Bundesbürger shoppen am liebsten im Internet



Es geht schnell, ist bequem und oftmals günstiger als im lokalen Handel – das Shoppen im Internet gehört längst zum Alltag bei vielen Nutzern. Mittlerweile ziehen über 40 Prozent der Bundesbürger das digitale Einkaufserlebnis dem stationären Bummel vor. Was, wie oft und weshalb Deutsche Bundesbürger im Internet einkaufen, untersuchte der Preisvergleich guenstiger.de in einer jüngst durchgeführten Umfrage. An der Studie nahmen rund 940 Personen teil.

Hamburg, 02. April 2013 – Immer mehr Menschen kaufen im Internet ein. Wie die aktuelle Studie „Einkauf im Internet“ des Preisvergleichs guenstiger.de ergibt, bestellen über 40 Prozent der Bundesbürger am liebsten online. Lediglich 4 Prozent bevorzugen den Einkauf im lokalen Handel. Die Mehrzahl der Befragten (57 Prozent) hat allerdings keine eindeutigen Präferenzen und sucht sowohl Geschäfte vor Ort als auch Händler im Netz auf.

Der virtuelle Warenkorb
Doch wie hoch ist der Anteil der digital erworbenen Güter? Laut Umfrage kauft die Mehrheit der Bundesbürger (52 Prozent) die Hälfte ihrer Gebrauchswaren ausschließlich im Netz ein. Ein Drittel (33 Prozent) nutzt Onlineshopping, um bis zu 75 Prozent der gewünschten Produkte zu bestellen. Lediglich 4 Prozent geben an, sämtliche ihrer Einkäufe online zu tätigen.

Vorteile des Onlineshoppings
Im Vergleich zum klassischen Einkauf vor Ort bietet das Onlineshopping zahlreiche Vorteile. In einem Punkt sind sich fast alle Befragten (75 Prozent) einig: Es bietet einen schnelleren Preisvergleich und vor allem die günstigeren Angebote. 72 Prozent schätzen außerdem die breite Produktpalette und für 64 Prozent ist Shopping im Netz die bequemere Art des Einkaufens. Negative Erfahrung machten nur 7 Prozent, während knapp 60 Prozent (57 Prozent) noch nie enttäuscht wurden. Hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Top-Seller: Unterhaltungselektronik
Zu den am häufigsten bestellten Waren im Internet gehören vor allem Produkte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik (84 Prozent). Doch auch Haushaltsgeräte (71 Prozent), Kleidung (67 Prozent) und Bücher (63 Prozent) zählen zu den Rennern im Internet. Genussmittel und Dekoration liegen mit 27 beziehungsweise 23 Prozent dagegen auf den hinteren Rängen der Einkaufsliste. Auch hier konnten die Teilnehmer mehrfach abstimmen.

Misstrauen gegenüber Onlinetransfer und Datenmissbrauch
In punkto Sicherheit waren sich die Teilnehmer nicht ganz einig: Während über ein Drittel (32 Prozent) dem Onlinehandel vertraut, haben mehr als die Hälfte (52 Prozent) eine geteilte Meinung. 14 Prozent gaben an, beim Einkaufen im Netz ein unsicheres Gefühl zu haben. „Schnell, bequem und günstig sind zwar positive und auch die wichtigsten Eigenschaften des digitalen Shoppingerlebnisses“, sagt Artur Jagiello, Communications Manager von guenstiger.de, „Skepsis gegenüber Finanztransaktionen im Netz und die Angst vor dem Missbrauch privater Daten bleiben bei den Nutzern jedoch nach wie vor bestehen.“

Bequeme Bezahlverfahren sind am beliebtesten
Als Optionen für Finanztransaktionen favorisieren die meisten Befragten (47 Prozent) die bequeme Art über den Onlinedienst PayPal. Es folgen Zahlungen über den Rechnungsweg (28 Prozent), die Kreditkarte (10 Prozent), das Lastschriftverfahren (6 Prozent) und die Überweisung (4 Prozent). Kaum genutzt werden dagegen die Arten Sofortüberweisung, Vorkasse und Nachnahme. Hier lag der prozentuale Anteil der Stimmen bei knapp über 1 Prozent.

Mobiles Shopping noch selten genutzt
In den meisten Fällen nutzen die Befragten den heimischen PC oder das Notebook, um ihre Einkäufe zu erledigen. Das mobile Shoppen via Smartphone oder Tablet kommt für die Mehrheit dagegen nicht in Frage. Fast 70 Prozent der Studienteilnehmer haben noch nie mit dem Handy eingekauft, 23 Prozent dagegen schon. Rund die Hälfte (47 Prozent) gab außerdem an, es zukünftig auch nicht versuchen zu wollen. „Smartphones und Tablets gelten noch nicht bei allen als intelligente Einkaufswagen, der Trend geht allerdings in genau diese Richtung. Doch in diesem Segment spielen Sicherheitsbedenken eine noch größere Rolle, da Mobile Payment noch nicht etabliert ist“, schließt Artur Jagiello.

Hinweis zur Methodik: Der Preisvergleich guenstiger.de befragte 941 Personen zu ihren Erfahrungen mit dem Onlineshopping. Dabei waren 77 Prozent der Teilnehmer männlich, 23 Prozent weiblich. Am größten war die Gruppe der 20- bis 35-Jährigen (27 Prozent), gefolgt von den 36- bis 45-Jährigen (23 Prozent) sowie den 46- bis 55-Jährigen (21 Prozent) – weniger stark vertreten waren die 56- bis 65-Jährigen (17 Prozent), die über 65-Jährigen (11 Prozent) und die bis zu 19-Jährigen (1 Prozent).



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